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Ist die BASF-Aktie jetzt ein Kauf?

Der DAX hat mittlerweile schon wieder einen Großteil seiner Verluste vom Februar und März dieses Jahrs aufgeholt. Lag er in der Spitze vom Hoch knapp 39 % im Minus sind es heute nur noch 14,6 % (28.05.2020). Aktuell geht die Börse also eher von einer schnellen Wirtschaftserholung aus, die mit der raschen Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffes durchaus möglich wäre.

Dem Markt helfen allerdings auch die umfangreichen Hilfsprogramme des Staates und der Europäischen Zentralbank. Dennoch konnten sich bisher nicht alle Aktien wieder erholen. In manchen Fällen wie Lufthansa (WKN: 823212) oder TUI (WKN: TUAG00) verloren die Unternehmen fast ihre gesamte Geschäftsgrundlage, weshalb sie ohne Staatshilfe nicht überleben könnten.

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Andere Werte wie die BASF (WKN: BASF11)-Aktie kommen ohne sie aus und notieren trotzdem noch über 48 % unter ihrem Allzeithoch (28.05.2020). Weiß der Markt hier etwa mehr oder ist die Aktie jetzt ein Schnäppchen?

Dies sind die Gründe für den Kurseinbruch

Ja, es gibt Gründe, warum die BASF-Aktie in den letzten Monaten vermehrt gefallen ist. Der Konzern ist stark von der Konjunktur und der Autoindustrie abhängig, die gerade einen deutlichen Einbruch verzeichnen. Dabei machten sich 2018 und 2019 bereits die aufkommenden Handelskonflikte negativ bemerkbar.

2020 wird für BASF wahrscheinlich ein noch schlechteres Jahr. Die Auswirkungen der Coronaviruspandemie werden erst im zweiten Quartal sichtbar werden. Der Verband der chemischen Industrie rechnet für das aktuelle Jahr mit einem „deutlichen Produktions- und Umsatzrückgang“. BASF hat deshalb die Jahresprognose komplett gestrichen.

Und dies spricht für BASF

Trotz all dieser schlechten Nachrichten hält sich BASF erstaunlich gut. Im ersten Quartal 2020 stieg der Umsatz sogar um 7 % und der Gewinn sank den Umständen entsprechend um 37 %. Dennoch, BASF bleibt bisher in den schwarzen Zahlen. Dem Konzern helfen seine vielen verschiedenen Segmente und die weltweite Aufstellung. So kommen einzelne Regionen bereits jetzt langsam aus der Krise und nehmen die Produktion wieder auf.

Zudem besitzt BASF mit knapp 47 % Eigenkapital und einem Verhältnis der langfristigen Finanzverbindlichkeiten zu liquiden Mittel von 3,75 eine solide Bilanz. Sie ist in diesen schweren Zeiten sehr wichtig, um eine gewisse Durststrecke durchstehen zu können. Die liquiden Mittel wurden zuletzt noch einmal aufgestockt und die Kreditlinien erweitert.

Investitionen werden zurückgefahren und wo es nötig ist, wird Kurzarbeit eingeführt und bis Ende 2020 weitere 6.000 Stellen abgebaut. Diese Maßnahmen senken die Kosten. Trotz der Krise kann es sich der Konzern weiter leisten, eine Dividende von 3,30 Euro je Aktie auszuschütten. Aktuell notiert die BASF-Aktie noch zu einer sehr hohen Dividendenrendite von 6,56 % (28.05.2020). Dennoch könnte sie im nächsten Jahr sinken, es sei denn der Konzern bezahlt die Ausschüttung dann aus der Reserve.

Für die BASF-Aktie spricht derzeit ebenfalls, dass ein schlechtes zweites Quartal 2020 bereits eingepreist ist. Für die zweite Jahreshälfte 2020 wird dagegen schon mit einer leichten Erholung gerechnet und 2021 könnte, wenn bis dahin ein wirksamer Impfstoff auf den Markt gekommen ist, zu einer weiteren Erholung führen.

Wie schnell sich BASF und die Wirtschaft tatsächlich erholen werden, ist nicht sicher, aber eines derzeit schon: die niedrige Aktienbewertung. So notiert BASF zu einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von nur noch 1,06 (28.05.2020).

Fazit

BASF hat also gute Chancen, ohne fremde Hilfe durch die Krise zu kommen, ist breit aufgestellt, solide finanziert und senkt die Kosten, was sich in einem neuen Aufschwung positiv bemerkbar machen wird. Auf lange Sicht und bei keiner gravierenden Änderung der Marktstellung ist die Aktie jetzt also klar unterbewertet.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

 

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