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Dividenden-ETFs: 3 sehr, sehr, sehr teure Fehler, die Investoren jetzt begehen können!

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Ausschüttende ETFs können vom Grundsatz her eine wirklich feine Sache sein. Insbesondere wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, sind es die diversifizierten, häufig breit gestreuten Auszahlungen, die einem einen gewissen Einkommenskick geben können. Auch wenn man hierbei natürlich ebenfalls einige Aspekte beachten sollte.

Wobei es gerade jetzt wichtig wird, dass man als ETF-Investor bei Passivfonds mit dem Thema Dividenden vorsichtiger ist denn je. Wenn man nämlich nicht aufpasst, könnte das eigene Abenteuer Dividenden-Passivfonds ein teures Vergnügen werden. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf drei teure Fehler, die gerade Ruheständler oder Jäger zuverlässiger Ausschüttungen jetzt besser meiden sollten.

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Kalkuliere richtig: Die Dividenden sind nicht sicher!

Ein erster, ganz gigantischer Fehler hängt dabei bereits mit deiner eigenen Wahrnehmung beziehungsweise Kalkulation zusammen. Wer nämlich einen Blick auf die Dividendenwerte der Vergangenheit beziehungsweise des letzten Jahres wirft, der wird womöglich bitter enttäuscht werden. Denn diese Werte gehören jetzt zumindest der Vergangenheit an.

Das Coronavirus durchwirbelt derzeit ganze Märkte und trifft einige Branchen sehr stark. Das führt unweigerlich dazu, dass einzelne Unternehmen und ihre jeweiligen Aktien die Dividende kürzen. Oder aussetzen. Leider trifft das nicht nur kleinere Small- oder Mid-Caps. Nein, sondern auch DAX-Aktien sind hiervon in sehr vielen Fällen betroffen. Genauso wie viele Aktien anderer Regionen und anderer beliebter Indizes.

In der Summe und selbst auf ETF-Basis führt das zu weniger Dividende, worauf man sich einstellen sollte. Insgesamt ist die Zeit des Coronavirus dabei erneut ein Mahnmal dafür, dass gerade auf Passivfondsbasis die Höhe der Ausschüttungen in Korrekturzeiten absolut gesehen nicht sicher ist. Und dass man eher konservativ rechnen sollte. Beispielsweise stets mit lediglich 60 % oder auch 70 % sicherer Dividende auf Basis eines breiten Index.

Auf Super-Dividenden-ETFs setzen

Ein zweiter Fehler, den man jetzt ebenfalls begehen kann, ist, auf sogenannte Super-Dividenden-ETFs zu setzen. Beziehungsweise generell auf Passivfonds, die einzig und alleine die Höhe der Ausschüttung in den Vordergrund rücken. Wobei es häufig eben die historischen Werte sind, die entscheidend sind für die Indexzugehörigkeit.

Ein solcher Mix ist prinzipiell nicht verkehrt, insbesondere nicht, wenn man auf zyklische Aktien oder auf potenziell dividendenstarke Turnaround-Aktien diversifiziert setzen will. Dabei sollte man als Jäger zuverlässiger Einkommensquellen jedoch eines bedenken: Ein solcher Index, der hohe Dividenden in den Vordergrund rückt, wird auch viele problembehaftete Aktien auf sich vereinen, die durch einen konsequent sinkenden Aktienkurs jetzt höhere Ausschüttungsrenditen vorweisen.

In Krisenzeiten werden dann häufig die Auszahlungen gestrichen, ausgesetzt oder gekürzt, was eine mögliche Investitionsthese (oder sogar deine Investitionsthese!) wegknicken lässt. Das gilt es entsprechend zu vermeiden. Wer daher auf zuverlässige Dividendenzahler aus ist, der sollte wohl eher nicht auf solche Spezialisierungen setzen. Vor allem nicht in unsicheren Zeiten.

Den marktbreiten Durchschnitt verlassen

Zu guter Letzt ist es generell womöglich ein Fehler, einen marktbreiten Querschnitt zu verlassen. Spezialisierungen oder generelle Dividenden-ETFs mögen zwar interessant sein. Letztlich ist jedoch die Gesamtrendite für den Vermögensaufbau entscheidend. Und diesen Fokus gilt es gerade als passiver Investor stets zu wahren.

Die beste Chance auf eine langfristige, marktübliche Rendite hat man, wenn man eben auf einen Querschnitt breiter Märkte setzt. Hierdurch wird man als ETF-Investor vermutlich eine Rendite in einem höheren einstelligen Prozentbereich erhalten können.

Dividenden sind hierbei häufig ein Zubrot und speziell wenn man auf ausschüttende Passivfonds achtet, wird man ein nettes passives Einkommen generieren können. Allerdings könnte es insgesamt ein Fehler sein, diese marktbreite Basis zu verlassen. Ja, selbst dann, wenn man eigentlich auf Dividenden setzen möchte.

Sei Foolish: Und versuche, Fehler zu vermeiden!

Ausschüttende ETFs können daher ein Segen für Investoren sein. Wie gesagt: Gerade für den Ruhestand können die Passivfonds wertvolle Vorteile wie Diversifikation und breit gestreute Ausschüttungen ermöglichen. Dennoch sollte man aufpassen, um keine Fehler zu begehen: Die Auswahl der Passivfonds und die eigene Einstellung sind dabei Stolpersteine, die man besser im Vorfeld aus dem Weg räumen sollte.

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