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Royal Dutch Shell wird deinen Ruhestand nicht retten! Die Aktien von E.ON & Waste Management schon eher!

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Die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) galt lange Zeit für viele Investoren als defensive Dividendenperle. Trotz zyklischem Risiko des Ölmarktes konnte der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti für einen Zeitraum von 75 Jahren stets die eigene Auszahlung konstant halten. Eine bemerkenswerte Historie.

Die jetzt allerdings ein jähes Ende gefunden hat: Nach der zweiten Ölschwemme durch die OPEC+ innerhalb weniger Jahre hat das Management im Nachgang der Quartalszahlen für das erste Vierteljahr die Historie kurzerhand beendet. Anstatt 0,47 US-Dollar je Aktie werden zunächst 0,16 US-Dollar ausgezahlt. Und Investoren bleiben mit der Frage zurück, wie nachhaltig dieses Niveau in Anbetracht der noch immer vorhandenen Probleme im Ölmarkt wohl ist.

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Die Aktie von Royal Dutch Shell könnte daher inzwischen zu einem undankbaren Rentenretter geworden sein. Aber es gibt Alternativen: Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick darauf, warum Waste Management (WKN: 891579) und E.ON (WKN: ENAG99) jetzt interessant sein könnten. Insbesondere für Ruheständler.

Waste Management: Das Geschäftsmodell ist defensiver!

Eine erste Aktie, die ein Risiko der Shell-Aktie nicht besitzt, ist die von Waste Management. Da sich hinter diesem Namen im Endeffekt ein US-amerikanisches Unternehmen im Bereich der Müllentsorgung und -verwertung befindet, ist das Geschäftsmodell grundsätzlich konservativer und defensiver. Und durch die führende Wettbewerbsposition und die Infrastruktur mit einem starken Burggraben geschützt.

Allerdings gibt es hier ein Manko: Waste Management ist dadurch auch ambitionierter bewertet. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 98,92 US-Dollar (25.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) und einer Quartalsdividende in Höhe von 0,545 US-Dollar kommt die Aktie von Waste Management derzeit lediglich auf eine Dividendenrendite in Höhe von 2,20 %. Eine doch eher geringe Ausschüttung.

Investoren sollten hier jedoch eines bedenken: Das Dividendenwachstum dieser Aktie ist mit 17 jährlichen Erhöhungen nicht bloß formal beständig. Nein, sondern zugleich auch sehr ordentlich. Noch im Jahre 2013, sprich vor sieben Jahren, hat Waste Management eine Quartalsdividende in Höhe von 0,365 US-Dollar ausgezahlt, was einer jährlichen Wachstumsrate in Höhe von 5,9 % p. a. entsprochen hat. Sollte das Management dieses Wachstum mittel- bis langfristig aufrechterhalten können, so dürften hier in den kommenden Jahren bedeutend höhere Ausschüttungen warten. Die wiederum die Dividendenrendite sukzessive erhöhen.

E.ON: Die Dividendenhistorie hat gerade erst begonnen!

Eine zweite Aktie, die mit einer bedeutend höheren Dividendenrendite aufwarten kann, deren Historie allerdings gerade erst begonnen hat, ist die von E.ON. Auch der DAX-Versorger verfügt über ein grundsätzlich defensives Geschäftsmodell. Das wiederum könnte auch hier die Basis für langfristig stabile Ausschüttungen an die Investoren sein.

E.ON fängt nach schwierigen Jahren, insbesondere nach Atomausstieg und Konzernumbau, jetzt wieder mit einer neuen, starken Historie an. Bislang kann der Versorger lediglich auf vier Ausschüttungen mit Konstanz und jährlichen Erhöhungen zurückblicken. Das könnte jedoch der Beginn einer stärkeren Entwicklung werden. Das bleibt es abzuwarten.

Dabei zahlt E.ON inzwischen 0,46 Euro je Aktie an seine Investoren aus. Ein Wert, der bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 9,81 Euro einer Dividendenrendite in Höhe von 4,68 % entsprechen würde, wodurch der Versorger hier direkt in die Vollen geht. Gemessen an einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 0,68 Euro könnte noch Raum für weiteres Dividendenwachstum vorhanden sein. Wie gesagt: Vielleicht legt die Aktie von E.ON jetzt gerade erst los, was ihre Ausschüttungen anbelangt.

Die Geschäftsmodelle könnten solider sein

Waste Management glänzt bereits mit einer starken Historie, E.ON baut diese womöglich gerade auf. Dennoch eint die beiden Aktien eines im Vergleich zu Royal Dutch Shell: Die Geschäftsmodelle erscheinen defensiver und zuverlässiger. Das wiederum könnte ein wichtiger Schlüssel sein für den zukünftigen operativen Erfolg und weiterhin konstant wachsende Dividenden.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool empfiehlt Waste Management.

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