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Lufthansa-Aktie: Staatsbeteiligung nur vorrübergehend? Einfluss gering? Das sind interessante Töne!

Die Lufthansa (WKN: 823212) und die Bundesregierung ringen noch immer um die Rettung der kriselnden Kranich-Airline. Fest scheint bislang zu stehen: Das gesamte Volumen der Rettung wird sich voraussichtlich auf 9 Mrd. Euro belaufen. Zudem wird es staatlichen Einfluss durch eine direkte Beteiligung geben. Auch im Aufsichtsrat wird die Regierung vertreten sein.

Aber, moment mal: Wird all das womöglich bloß vorübergehend sein und der Einfluss vielleicht sogar gering bleiben? Das könnten Äußerungen sein, durch die man als Investor doch neuen Mut sammeln könnte. Las uns mal schauen, was Investoren diesbezüglich wissen sollten.

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Ein paar bemerkenswerte Passagen im Überblick

Genauer gesagt ist es Wirtschaftsminister Peter Altmeier, der ein solches Szenario ins Spiel gebracht hat. Gemäß seiner derzeitigen Einschätzung soll die Staatsbeteiligung bloß vorübergehen sein, was näher präzisiert worden ist.

Demnach werde sich der Staat so schnell wie möglich wieder zurückziehen, damit die Lufthansa alleine zurechtkommen kann. Das gelte allerdings nicht bloß für die Kranich-Airline, sondern auch für andere und ähnliche Fälle, bei denen der Staat zukünftig möglicherweise einspringen muss.

Generell verteidigte der Wirtschaftsminister außerdem die Rettung der Airline mit Steuergeldern, auch aus arbeitsmarktpolitischen Gründen. Wobei derzeit über die genauen Bedingungen des Deals noch immer verhandelt wird.

Letztlich lehnt es der Wirtschaftsminister jedoch ab, den Deal an operative Bedingungen zu knüpfen, wie beispielsweise aus umweltpolitischen Gründen auf Inlandsflüge zu verzichten. Hier könnte sich womöglich abzeichnen, dass die derzeitige Politik nicht oder bloß begrenzt versuchen möchte, auf den operativen Alltag einzuwirken. Oder sogar darauf, Druck aufzubauen, um politische Ziele zu erreichen.

Die Lufthansa hält einige Aspekte in der Hand

Das dürften Töne sein, die Investoren freuen werden. Eine Staatsbeteiligung könnte eben bloß vorübergehend sein. Wobei es letztlich eine Frage der Zeit ist, wie lange die Kranich-Airline benötigt, um die Finanzspritze abzuzahlen. In Anbetracht eines insgesamt schwächelnden Marktes und der Aussicht auf weniger dienstliche Flugreisen und einer durchwachsenen Sommersaison 2020 dürfte dieses Jahr zumindest schwierig werden. Womöglich vielleicht auch die weitere mittel- bis langfristige Perspektive. Es dürfte jedenfalls Jahre dauern, bis ein Wendepunkt erreicht ist.

Positiv zu werten ist zumindest, dass der Bund jetzt wenig operativen Einfluss plant. Wobei sich das von Legislaturperiode zu Legislaturperiode verändern kann. Insbesondere, wenn die Grünen beispielsweise eine Regierungsbeteiligung erhalten, könnte es plötzlich doch Druck geben, auf Inlandsflüge zu verzichten. Oder sich an andere, kostspielige Umweltauflagen zu halten. Das könnte wiederum die Zahlen belasten und die Dauer der Staatsbeteiligung verlängern.

Unterm Strich bleibt daher ein Fazit leider und trotz der neuen Aussagen bestehen: Die Lufthansa dürfte künftig etwas mehr fremdbestimmt sein und der Gesamtmarkt trübt sich gegenwärtig ein. Generell durchwachsene Aussichten für die Kranich-Airline, was es für Investoren zu beachten gilt.

Mehr Risiko als Chance

Letztlich bleibe ich daher bei meinem momentanen Fazit, dass bei der Lufthansa-Aktie die Risiken überwiegen dürften. Die Rettung der Kranich-Airline scheint absehbar. Allerdings ist das nicht alles, was zählt. Denn auch die mittel- bis langfristigen Aussichten bleiben durchwachsen und das ist ein Problem, das durch die Staatsrettung nicht beseitigt wird. Sondern eigentlich erst dann im operativen Fokus sein wird.

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