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Allianz-Aktie nach Zahlen: Oh bitte, Investoren – dieser Einbruch ist längst verdaut!

Es fühlt sich in der aktuellen Phase und in Zeiten des Coronavirus nicht so an: Aber wir haben Berichtssaison! Viele Unternehmen, auch aus unserer ersten Börsenliga, präsentieren jetzt frische Zahlen. So auch die Aktie der Allianz (WKN: 840400).

Im Vorfeld gab es bei dem DAX-Versicherer bereits einiges, das rumorte. Unter anderem die revidierten Prognosen, wonach die Allianz in diesem Geschäftsjahr wohl kein operatives Ergebnis in Höhe von 12 Mrd. Euro einfahren wird. Aber die Aussicht auf weiterhin stabile Dividenden hat die Aktie zumindest gestützt.

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Jetzt wissen wir jedenfalls mehr und können sehen: Der gefürchtete Einbruch ist eigentlich vergleichsweise harmlos. Lass uns das im Folgenden einmal etwas näher betrachten.

Zahlen, Daten, Fakten

Wie die Allianz jetzt sogar verkünden konnte, stiegen die Umsätze moderat um 3,7 % im Jahresvergleich an. Eine Kennzahl, die sehr deutlich zeigt, dass die grundlegenden Versicherungsleistungen wenig zyklisch sind und zumindest die Prämieneinnahmen wenig Schwankungen besitzen. Wobei das natürlich bloß ein Teil des operativen Geschäfts ist.

Da die Allianz schließlich auch ein Vermögensverwalter ist, gibt es bei den Ergebniszahlen andere Dinge zu berücksichtigen. Das operative Ergebnis ist so beispielsweise auf einen Wert von 2,3 Mrd. Euro eingebrochen. Nach einem starken Vorjahreswert von 3,0 Mrd. Euro entspricht das einem Rückgang von ca. 24 % im Jahresvergleich.

Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss geht ebenfalls deutlich um 28,9 % auf 1,4 Mrd. Euro zurück. Die Solvency-II-Quote ist hingegen noch immer stabil bei 190 %. Ein starker Wert, der zeigt: Aus Sicht der Kapitalisierung ist die Allianz nach wie vor solide aufgestellt.

Je Aktie bleibt unterm Strich ein Ergebnis in Höhe von 3,36 Euro übrig, nach einem Vorjahreswert von 4,65 Euro. Die Ziele für das Geschäftsjahr 2020 mit einem operativen Ergebnis von 12 Mrd. Euro (plus/minus der üblichen 50 Mio. Euro an Spannbreite) sind auch gemäß diesem Zahlenwerk gekappt. Aber mal im Ernst: Die Katastrophe ist in Anbetracht dieses Zahlenwerks ausgeblieben. Oder findest du nicht?

Eine etwas tiefergehende Analyse

Das Management spricht jedenfalls von der operativen Stärke der Allianz in dieser beispiellosen Situation und ich denke, wir können dem durchaus zustimmen. Neue Prognosen soll es übrigens geben, sobald man die Auswirkungen des Coronavirus etwas genauer beziffern kann. Aber rechnen wir doch einfach einmal mit den Zahlen, die wir jetzt erkennen können.

Wenn wir einfach mal davon ausgehen, dass das gesamte Geschäftsjahr 2020 einen Rückgang um 30 % erleben wird, so würde der 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 18,90 Euro auf 13,23 Euro sinken. Bei einem derzeitigen Aktienkursniveau von 153,98 Euro (12.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) würde das einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,6 entsprechen. Ist das günstig? Ist das teuer? Ich denke, moderat könnte hier ganz treffend sein.

Die derzeitige Dividende in Höhe von 9,60 Euro wäre mit einem Ausschüttungsverhältnis von 72,5 % weiterhin stark gedeckt und es würde vermutlich die Zusatzklausel der Dividendenpolitik greifen, wonach eine konstante Dividende stets das Mindestmaß ist. Wobei die Allianz natürlich eigentlich weiterhin bloß stets 50 % des operativen Gewinns auszahlen möchte.

Im Endeffekt können wir jedoch sehen: Dieser Einbruch scheint eingepreist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist gerade so zweistellig, die Dividendenrendite mit 6,23 % vergleichsweise hoch. Wobei sich erst einmal zeigen muss, ob es wirklich auf einen operativen Einbruch von 30 % im gesamten Geschäftsjahr 2020 hinauslaufen wird. Oder ob speziell die zweite Jahreshälfte nicht vielleicht sogar besser werden könnte.

Keine Quartalszahlen zum Vergessen

Na klar, die Allianz hat jetzt mit einem moderaten operativen Einbruch zu kämpfen. In Zeiten des Coronavirus und insbesondere der Kapitalmarkt-Kapriolen ist das allerdings absehbar gewesen. Die Bewertung erscheint jedoch noch immer preiswert und die Dividende hoch. Investoren sollten sich daher womöglich fragen, ob die derzeitige Krise nicht noch immer ein idealer Zeitpunkt sein könnte, um hier einen Fuß in die Tür zu stellen.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnte Aktien.

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