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Coca-Cola? Nestlé? General Mills? Auf dieses defensive Gesamtpaket würde ich jetzt setzen!

Foto: Getty Images

Ist die Zeit des Corona-Crashs jetzt vorbei? Oder werden uns noch weitere Einbrüche bevorstehen? Das sind zwei Fragen, die einige Investoren jetzt noch immer sehr bewegen. Die wir allerdings wohl erst final aus der Retrospektive beantworten können werden.

Defensive Aktien können jedoch einen kleinen Schutz bieten. Gerade in volatilen Zeiten sind krisenresistente Geschäftsmodelle häufig sehr beliebt. Und die Aktien weniger anfällig für eine Korrektur.

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Drei Aktien, die dabei grundsätzlich interessant sein könnten, sind die von Nestlé (WKN: A0Q4DC), General Mills (WKN: 853862) und Coca-Cola (WKN: 850663), die allesamt defensiv sind und ihre individuellen Stärken besitzen. Aber welche besitzt jetzt das attraktivste Gesamtpaket?

1) Coca-Cola

Fangen wir zunächst an mit der Aktie von Coca-Cola. Wenn es zwei Vorteile gibt, die der US-Getränkekonzern besitzt, dann ist es einerseits die starke Marke. Alleine Coca-Cola ist rund um den Globus bekannt. Etwas, das andere Produzenten nicht von sich behaupten können.

Ein weiteres Attraktivitätskriterium ist überdies die starke Dividendenhistorie mit seit über 58 Jahren stets Jahr für Jahr erhöhten Dividenden. Ein sehr solider Indikator, dass auch diese Krise an dem US-Getränkeriesen zumindest dividendentechnisch weitgehend abprallen wird. Obwohl es einige, teilweise starke Auswirkungen gibt. Immerhin: Der Absatz im Geschäft mit Unternehmenskunden, vornehmlich Restaurants und Schnellimbissen, ist um rund die Hälfte zurückgegangen. Der Gesamtabsatz entsprechend um ein Viertel eingebrochen.

Die Bewertung von Coca-Cola kann dadurch jetzt jedoch wieder als etwas moderater angesehen werden. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 46,11 US-Dollar (08.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) und einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,09 US-Dollar beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis rund 22. Bei quartalsweisen Ausschüttungen in Höhe von 0,41 US-Dollar beläuft sich die Dividendenrendite auf 3,55 %. So viel zunächst zu defensivem Mix Nr. 1.

2) Nestlé

Über eine zumindest ähnlich starke Reputation verfügt außerdem der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé. Zwar nicht unbedingt gemessen an einzelnen Produkten, wobei es auch hier mit Nescafé, Maggi, Buitoni und vielen anderen starken Namen einige Schwergewichte gibt. Sondern als Gesamtmix: Nestlé verfügt über mehrere Tausend Marken, die die Supermarktregale um den gesamten Globus füllen. Das ist grundsätzlich sehr, sehr interessant.

Die Zeit des Coronavirus geht dabei eigentlich vergleichsweise harmlos bis kaum spürbar an den Schweizern vorbei. Im ersten Quartal konnte Nestlé so beispielsweise seinen Umsatz um 4,3 % im Jahresvergleich steigern. Womöglich spüren wir dabei, dass mehr und mehr Verbraucher jetzt haltbare Lebensmittel hamstern.

Die Bewertung der Schweizer ist dabei womöglich der größte Wermutstropfen: Basierend auf einem Aktienkursniveau von 105,00 Schweizer Franken und einem deutlich gestiegenen 2019er-Gewinn je Aktie von 4,30 Schweizer Franken beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis hier auf rund 24,5. Bei einer Dividende in Höhe von 2,70 Schweizer Franken beträgt die Dividendenrendite außerdem 2,57 %. Das ist in unserem Vergleich jedenfalls der fundamental teuerste Gesamtmix.

3) General Mills

General Mills ist zuletzt der vermeintlich unscheinbarste Lebensmittelkonzern in dieser Reihe. Dennoch können auch die US-Amerikaner über 100 verschiedene Produkte aus dem Bereich der Lebensmittel und neuerdings auch der Tiernahrung verfügen. Dabei ebenfalls Klassiker wie Cheerios, die bei Kindern (und neuerdings bei meiner Frau) beliebten bunten Cornflakes wie Lucky Charms. Oder auch Old El Paso, eine Produktreihe, die auf der mexikanischen Küche basiert. Wie gesagt: nicht der Esprit von Nestlé oder Coca-Cola. Aber auf jeden Fall defensiv und stark.

Dabei profitiert auch Generall Mills jetzt unmittelbar von der Corona-Phase. Zwar konnten selbst durch Hamsterkäufe die Ergebnisse gerade so mit Ach und Krach aufrechterhalten werden. Die Ergebnisse für die ersten neun Monate stiegen jedoch im Jahresvergleich deutlich. Alleine das bereinigte Ergebnis stieg so beispielsweise um 5 % im Jahresvergleich auf 2,51 US-Dollar. Ein starker Wert für den Lebensmittelkonzern.

Die Bewertung ist dabei die vergleichsweise günstigste, wobei man hier natürlich den eher eintretenden Stagnationskurs berücksichtigen sollte. Einem derzeitigen Aktienkursniveau von 59,76 US-Dollar steht derzeit ein 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,92 US-Dollar gegenüber, wodurch sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 20,5 beläuft, Tendenz in Anbetracht eines steigenden Ergebnisses je Aktie abnehmend. Bei einer derzeitigen Dividende in Höhe von 0,49 US-Dollar pro Quartal beträgt die Dividendenrendite 3,27 %. Auch das ist ein starker Wert, zumal General Mills seit über 100 Jahren ausschüttet, und das seit mehr als zwei Jahrzehnten stets konstant.

Meine Wahl wäre …

Wenn ich mich daher entscheiden müsste, fiele jetzt aktuell meine Wahl auf Coca-Cola. Der US-Getränkeriese bietet in meinen Augen einen idealen Mix aus Bewertung, Dividende, starker Marke und soliden, langfristigen Aussichten. Wobei es natürlich kurzfristige Probleme sind, die hier zu dieser Chance führen.

General Mills und Nestlé sind ebenfalls interessant. Wobei die Bewertung und die Dividende vergleichsweise teuer wirken. Chancen können hier, gerade in Anbetracht eines moderaten Wachstums, möglich sein. Derzeit scheint mir Coca-Cola jedoch einfach wie die günstigste langfristige Chance.

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Vincent besitzt Aktien von General Mills. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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