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Buffett macht sich keine Sorgen um die Banken in der Coronaviruspandemie

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Die Banken mögen mit die Hauptverantwortlichen der Finanzkrise gewesen sein, aber sie sind aktuell in weitaus besserem Zustand und während der Coronaviruspandemie viel besser kapitalisiert.

Das war Warren Buffetts wichtigster Beitrag zum Bankensektor bei der Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) am 2. Mai.

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„Sie hatten einige Dinge getan, die sie [im Jahr 2008] nicht hätten tun sollen, und sie befanden sich sicherlich in einer ganz anderen finanziellen Lage als jetzt. Das Bankensystem ist also in dieser speziellen [Situation] nicht das Problem“, sagte Buffett.

Der 89-Jährige fügte hinzu: „Ich denke, die Banken haben sich sehr gut verhalten und sind in sehr guter Verfassung … Sie haben große Reserven und eigene Bilanzen aufgebaut.“

Nach der Finanzkrise verabschiedete der Gesetzgeber das Dodd-Frank-Gesetz, das von den Banken verlangte, viel mehr Kapital zu halten, damit sie Kreditverluste während eines wirtschaftlichen Abschwungs leichter verkraften konnten.

So hatten zum Beispiel alle Banken in den USA im dritten Quartal 2006, kurz vor Beginn der Finanzkrise, eine Kernkapitalquote – ein Maß für das Kernkapital einer Bank im Verhältnis zu ihren gesamten risikogewichteten Vermögenswerten – von etwa 10,7 %. Am Ende des Jahres 2019 war diese Zahl auf 13,29 % gestiegen.

Buffett räumte jedoch ein, dass die Banken Schwierigkeiten bekommen könnten, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtern.

„Man kann von Szenarien träumen, die die Banken stark belasten, und sie sind nicht völlig ausgeschlossen“, sagte er.

Mehrere Banken im Investitionsportfolio von Berkshire Hathaway, darunter JPMorgan Chase (WKN: 850628), Bank of America (WKN: 858388) und Wells Fargo (WKN: 857949), legten im ersten Quartal Milliarden von Dollar zurück, um mit Kreditverlusten fertig zu werden, die sich in den kommenden Monaten noch deutlicher bemerkbar machen könnten.

„Sie werden Probleme mit Energiekrediten haben, sie werden zusätzliche Probleme mit Verbraucherkrediten haben, aber sie wissen es und sind dafür gut kapitalisiert“, sagte Buffett.

Er fügte hinzu: „Sie sind überhaupt nicht meine Hauptsorge.“

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Bram Berkowitz besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short Juni 2020 $205 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Der Artikel wurde von Bram Berkowitz auf Englisch verfasst und am 03.05.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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