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Dividenden-ETFs: So stark brechen die Ausschüttungen jetzt weg!

Foto: Getty Images

Für Dividendenjäger steht eines fest: Die kommenden Hochsaison der Ausschüttungen wird in diesem Jahr wohl etwas schmaler ausfallen. So manches Unternehmen hat sich in Anbetracht der höheren Unsicherheit inzwischen überlegt, ob man sich seine Dividende leisten will. Oder eben nicht.

Das hat zu einigen Kürzungen oder Totalausfällen geführt. Wobei es in unserem heimischen Leitindex, dem DAX, glücklicherweise ein gewisses Maß an beständigen Zahlern gibt, die trotzdem liefern. Teilweise etwas verzögert. Aber immerhin.

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Das gilt allerdings nicht für den breiten Markt und gerade ETF-Investoren müssen in diesem Jahr mit einigen Einschränkungen rechnen. Wie stark diese ausfallen, fragst du dich? Eine interessante Frage, auf die wir glücklicherweise jetzt eine interessante Perspektive liefern können.

Den europäischen Markt im Blick

Genauer gesagt war es die DZ Bank, die eine Analyse der derzeitigen Dividendensaison bekannt gegeben hat. Dabei haben die Analysten des Geldhauses den europäischen Markt etwas näher ins Auge gefasst. Genauer gesagt den Stoxx 600 mit den größten europäischen börsennotierten Gesellschaften.

Gemäß dieser Übersicht planen 141 der besagten 600 Unternehmen innerhalb dieses Index eine Streichung oder Aussetzung der eigenen Dividende. Das entspricht ca. einem Viertel der Unternehmen, die hier die Dividende kürzen. Durchaus eine ganze Menge an Aktien. Wobei es inhaltlich doch einige Unterschiede gibt.

Überdurchschnittlich hoch fallen die Kürzungen demnach bei Banken, der Industrie, dem Tourismus und bei Einzelhändlern aus. Sprich den Bereichen, die durch die Coronaviruskrise besonders stark betroffen sind. Im europäischen Markt würden diese insgesamt die Dividenden um 23 % auf einen noch immer hohen Betrag von 310 Mrd. Euro kürzen. Allerdings könnte diese Entwicklung noch weitergehen.

Die DZ Bank rechnet unterm Strich damit, dass auch in den kommenden Monaten die Dividenden weiter sinken werden. Um bis zu 40 % könne der Rückgang betragen. Das wäre in etwa das Ausmaß, das man im Rahmen der letzten Finanzkrise ebenfalls gesehen habe. Für ETF-Dividendenjäger keine guten Vorzeichen. Wobei diese Zahlen nicht repräsentativ sein müssen. Zumindest nicht für jeden ETF.

Was jetzt wichtig wird

Für Foolishe passive Dividendenjäger werden zwei Sachen jetzt nämlich besonders wichtig: Einerseits die Allokation der jeweiligen Passivfonds und andererseits die Qualität der Ausschütter, die in einem ETF stecken.

Die Allokation gibt an, wie stark eine Aktie gewichtet wird. Wenn viele hohe und zuverlässige, starke Auszahler in dem jeweiligen Passivfonds stärker gewichtet sind, so wird die Menge der Kürzungen in einem ETF nicht auffallen. Wenn beispielsweise bei 100 Auszahlern die ersten zehn Unternehmen zwischen 30 und 40 % des Fonds ausmachen und mit soliden, stabilen Dividenden glänzen können, so ist der Rückgang relativ gesehen nicht so stark.

Des Weiteren dürfte Qualität eine wichtige Rolle spielen, gerade wenn man als passiver Investor auf Dividenden setzen möchte. Dividendenaristokraten gebündelt in Passivfonds können beispielsweise zu mehr Qualität und weniger Einbußen führen. Auch wenn man damit womöglich den breiten Markt verlässt und niemals eine 100%ige Sicherheit der Dividenden auf Fondsbasis erhalten kann, so ist hier dennoch das Risiko geringer, dass viele Auszahler die Dividende kürzen werden.

Rechne pessimistisch

Wie wir es jedoch auch drehen und wenden, die aktuellen Zahlen verdeutlichen einiges: Auf Sicht der breiten Märkte ist die Hochphase der Dividendeneinkünfte vorbei. Im europäischen Raum hat bereits ca. ein Viertel der Aktien die Dividende gekürzt oder gestrichen. Der Rückgang beträgt dabei ebenfalls rund ein Viertel, Tendenz vermutlich weiter steigend.

Investoren, die auf Einkünfte setzen, sollten daher womöglich pessimistisch in der kommenden Dividendensaison kalkulieren. Wobei man durch eine etwas geschicktere Auswahl der Dividenden-ETFs die Zuverlässigkeit der Auszahlungen auch bei den Passivfonds etwas beeinflussen kann.

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