The Motley Fool

Anleger, aufgepasst: Hier sind drei deutsche Aktien, die in den letzten fünf Jahren über 500 % gestiegen sind!

Betrachtet man die kurzfristige Entwicklung, könnte man durchaus zur Überzeugung kommen, die Börse sei ein Spielcasino in dem man als Akteur nur verlieren kann. Und gerade die aktuell durch das Coronavirus ausgelösten Börsenturbulenzen werden wieder vielen, die mit Aktien nicht so viel zu tun haben, die Bestätigung dafür liefern.

Aber auch Anleger, die Erfahrung mit Aktien haben, dürften dieses Jahr die Entwicklung an den Märkten mit Erstaunen beobachtet haben. Erst machten sich die großen Indizes auf und markierten neue Höchststände, und dann ging es Ende Februar mit den Kursen rasant abwärts. Genauso schnell drehte aber der Wind und es ging dann ab Ende März wieder in die andere Richtung.

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Da macht es meiner Meinung durchaus Sinn, die kurzfristigen Schwankungen zu ignorieren und stattdessen eine langfristige Strategie zu verfolgen. Denn über längere Zeiträume fallen dann solche Extreme wie in diesem Jahr weniger ins Gewicht. Wir schauen deshalb heute einmal kurz auf drei Aktien aus Deutschland, die ihren Investoren in den letzten fünf Jahren einen Kursgewinn von über 500 % eingebracht haben.

Nemetschek

Der Münchener Konzern Nemetschek (WKN: 645290) ist Europas führender Anbieter von Software für Architektur und Bau. Der Konzern selbst sieht sich als Vorreiter für die digitale Transformation in der AEC-Industrie (Architecture/Engineering/Construction). Nemetschek deckt als weltweit einzige Unternehmensgruppe den kompletten Lebenszyklus von Bau- und Infrastrukturprojekten ab.

In den letzten fünf Jahren hat die Nemetschek-Aktie eine beeindruckende Leistung abgeliefert. Splitbereinigt kostete eine Aktie von Nemetschek am 17.04.2015 gerade einmal 9,08 Euro. Heute notiert sie mit 56,85 Euro (17.04.2020) ganze 526 % höher als damals. Und das, obwohl sie natürlich auch von der aktuellen Korrektur nicht verschont wurde.

Nemetschek hat ein solides Geschäftsmodell und dank wiederkehrender Umsätze hat der Konzern im Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 20,7 % verzeichnen können. Trotz der Covid-19-Pandemie blickt der Vorstand grundsätzlich positiv in die Zukunft und geht von einer zumindest stabilen Entwicklung des Konzernumsatzes aus. Die Nemetschek-Aktie bleibt in meinen Augen auch in der aktuellen Situation interessant.

Evotec

Der Hamburger Konzern Evotec (WKN: 566480) ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf Stoffwechsel- und Entzündungskrankheiten sowie auf Neurowissenschaften und auch Onkologie spezialisiert hat. Sein Kerngeschäft ist die Wirkstoffforschung, die Evotec in Kooperation mit Partnerunternehmen aus der Pharma- und Biotechnologieindustrie realisiert.

Wie hat sich nun die Evotec-Aktie in den letzten fünf Jahren verhalten? Man kann sehen, dass sie seit April 2015 eine fulminante Kursrallye hingelegt hat. Diese war allerdings von starken Schwankungen begleitet. Doch ihr Kurs ist von damals 3,75 Euro (17.04.2015) auf heute 23,53 Euro (17.04.2020) insgesamt um 527 % angestiegen. Allerdings sollte man beachten, dass Evotec in der letzten Finanzkrise zum Pennystock mutiert war und am 02.03.2009 nur noch einen Kurs von 0,55 Euro aufwies.

Trotz des hohen Kursanstieges ist die Evotec-Aktie also wirklich alles andere als ein Witwen-und-Waisenpapier und ganz sicher nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Und obwohl die Nachrichtenlage über Evotec im Moment durch Meldungen über neue Partnerschaften durchaus positiv zu bewerten ist, bleibt die Aktie von Evotec meines Erachtens nur etwas für Anleger, die wissen, welches Risiko sie bereit sind einzugehen.

Sartorius

Die Investoren des Göttinger Konzerns Sartorius (WKN: 716563) können sich freuen. Denn der Kurs der Aktie eines der führenden Labor- und Prozesstechnologieanbieters notiert derzeit mit 230,00 Euro (17.04.2020) schon wieder fast auf dem Niveau von Mitte März, wo er am 19.03.2020 mit 240,00 Euro einen absoluten Höchststand markierte.

Vor fünf Jahren lag der Kurs der Sartorius-Aktie allerdings noch bei 34,50 Euro (17.04.2015), womit sich bis heute ein Anstieg um 567 % ermitteln lässt. Doch schon seit dem Jahr 2003 geht es, nur unterbrochen von der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009, mit den Papieren von Sartorius Schritt für Schritt nach oben. Allerdings notierten sie im Jahr 2003 stellenweise so tief, dass damals wahrscheinlich eine gehörige Portion Mut dazugehörte, bei Sartorius einzusteigen.

Schaut man auf den langfristigen Chart, so scheint der Aufwärtstrend der Sartorius-Aktie trotz der Coronakrise weiter intakt zu sein. Und blickt man auf die Zeit nach der aktuellen Pandemie, kann man durch eine immer bessere Gesundheitsvorsorge und weil es immer mehr älteren Menschen geben wird wohl davon ausgehen, dass sich das Betätigungsfeld des Pharmazulieferers durchaus noch ausdehnen lässt und Spielraum für weiteres Wachstum bietet.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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