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Zalando-Aktie: 100.000.000 Euro Verlust – Ausgangslage schlimmer als gedacht?

Die Aktie von Zalando (WKN: ZAL111) sollte eigentlich zu den klaren Coronaprofiteuren gehören. Die Geschäfte sind geschlossen, was bleibt, ist einzig und alleine der Onlinehandel. Die Gesamtsituation schien für Europas größten Onlinemodeversandhandel entsprechend lukrativ.

Seit einiger Zeit zeichnet sich jedoch ab: Den Verbrauchern ist in der Coronazeit die Lust auf das Shoppen vergangen. Das Unternehmen verkündete, dass man in den Krisenmodus übergehe. Und durch Einsparungen den Einbußen entgegenwirkt.

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Nun beziffert das Management erstmals im Rahmen der vorläufigen Zahlen die aktuelle Ausgangslage. Wie sieht es aus? Ist die Lage schlimmer, als die meisten Investoren im Vorfeld gedacht haben?

Ein Blick auf die Zahlen

Zumindest beim Umsatz gibt es zunächst Entwarnung: Zalando wird innerhalb der ersten drei Monate dieses Geschäftsjahres weiterhin bei den Erlösen wachsen. Gemäß der noch vorläufigen Zahlen rechnet das Management hier mit einem weiteren Plus um 11,6 % auf 1,54 Mrd. Euro. Das Wachstum setzt sich zumindest bei dieser Kennzahl zunächst fort.

Allerdings wird das Coronavirus insbesondere ergebnisseitig deutliche Auswirkungen haben. Zalando rechnet hier mit einem Verlust in Höhe von 100 Mio. Euro. Plus/minus 10 Mio. Euro als Spanne, wohlgemerkt. Nach einem marginalen Vorjahresgewinn von 6 Mio. Euro ist das ein erneuter Rückschritt. Zumal Zalando sowieso in letzter Zeit mit der Schwelle der Profitabilität gespielt hat.

In dieser Prognose sind zwar Abschreibungen auf das Sortiment und die Waren in Höhe von 40 Mio. Euro enthalten. Aber es bleibt dabei: Zalando wird das erste Quartal dieses Börsenjahres mit einem Verlust abschließen. Und da das Coronavirus weiterhin anhält, könnte entsprechend ein warnender Schatten auch auf dem zweiten Quartal liegen. Ist die Gesamtsituation daher schlimmer, als ursprünglich erwartet worden ist?

Das Gesamtbild betrachten

Um eines vorwegzunehmen: Schlimmer ist natürlich ein relativer Begriff und im Endeffekt ist deine Haltung zu dem E-Commerce-Unternehmen entscheidend, ob sich die Situation nun verschlimmert hat. Oder auch nicht. Jedenfalls hat sich im Vorfeld bereits abgezeichnet, dass das erste Quartal und auch die kommenden Wochen und Monate zumindest operativ schwieriger werden dürften. Nicht umsonst hat das Management beschlossen, bis zu 350 Mio. Euro einzusparen. Eine signifikante Hausnummer, die nicht einfach so getätigt wird.

Wer das große Gesamtbild jedoch in den Fokus rückt, der wird hier noch immer die Chance erkennen. Immerhin wächst Zalando weiterhin aus der Sicht der Umsätze und der Netzwerkeffekt dürfte entsprechend stärker werden. In einer Zeit, in der der konkurrierende stationäre Einzelhandel seine Geschäfte zu hat, ist das eine starke Outperformance.

Zalando ist und bleibt umsatzseitig somit eine Wachstumsgeschichte. Da der Trend weiter hin zum E-Commerce geht, bleibt ein Großteil der langfristigen Investitionsthese somit noch immer intakt. Bloß, dass jetzt konjunktur- und krisenbedingt kurzfristig ein schwächeres Zahlenwerk eingetreten ist. Das ist kein Beinbruch. Vor allem nicht, wenn man den Vergleich zum stationären Handel zieht.

Worauf achtest du?

Die spannende Frage ist und bleibt, worauf du jetzt achten möchtest. Auf den durchaus vorhandenen ergebnisseitigen Rückschritt, der die Wachstumsgeschichte aus der Sicht der Profitabilität ein wenig ins Stocken gebracht hat. Oder aber auf die noch immer stark vorhandenen Chancen im E-Commerce, wo Zalando der klare Marktführer innerhalb Europas ist.

Ich jedenfalls weiß, worauf ich mich konzentriere. Und sofern du den langfristigen Blickwinkel wählst, wird es dir mit Sicherheit schnell ähnlich gehen.

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Vincent besitzt Aktien von Zalando. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Zalando.

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