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Neben BASF, Fresenius und Münchener Rück: Auch DAX-Konzern Vonovia glänzt mit starker Dividende!

Foto: Getty Images

Die aktuelle Coronakrise verlangt auch Einkommensinvestoren vieles ab. So manche defensive und bislang zuverlässige Dividendenperle hat inzwischen sogar ihre Dividende gekürzt. Das hat zu einigen Überraschungen und natürlich zu Kurskapriolen geführt.

In unserem heimischen Leitindex, dem DAX, bleibt das Dividendenniveau jedoch weitgehend stabil. Unter anderem Konzerne wie BASF (WKN: BASF11), Fresenius (WKN: 578560) oder auch die Münchener Rück (WKN: 843002) haben, neben weiteren, inzwischen erklärt, dass man mit soliden und beständigen, ja, sogar wachsenden Ausschüttungen in diesem Jahr rechne.

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Ein Kreis, in den sich nun auch Vonovia (WKN: A1ML7J) einreiht. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen müssen. Und was der DAX-Immobilienkonzern sonst noch so zu bieten hat.

Update zu den Dividendenplänen

Genauer gesagt ist es in diesen Tagen Vonovia-Chef Rolf Buch, der in vielerlei Hinsicht Zuversicht verkündet. Gemäß seiner aktuellen Aussagen haben lediglich rund 3.000 Mieter des DAX-Konzerns eine Stundung ihrer Mieten beantragt. Dabei handele es sich um lediglich 1 % der Mieter und man rechne damit, dass diese ihre Rückstände ausgleichen werden. Das temporäre Schadensmaß bezifferte der Funktionär entsprechend auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Im Grunde genommen Peanuts für einen DAX-Konzern, der im letzten Geschäftsjahr 2019 auf Umsätze in einer Größenordnung von 3,1 Mrd. Euro gekommen ist. Zumal es sich hierbei voraussichtlich, wie gesagt, um temporäre Verschiebungen handelt.

Auch bezüglich der Dividende äußerte sich der CEO kämpferisch. Zwar entscheide, wie könnte es auch anders sein, die Hauptversammlung über die diesjährige Ausschüttung. Man sei jedoch liquide und operativ stabil genug, um die Dividende von 1,57 Euro an die Investoren auszuzahlen. Im Vergleich zur Vorjahresdividende in Höhe von 1,44 Euro handelt es sich dabei um eine weitere moderate Erhöhung. Wie gesagt: Die DAX-Konzerne Fresenius, BASF und Münchener Rück befinden sich hier doch in breiter Gesellschaft.

Was die Vonovia-Aktie sonst noch zu bieten hat

Generell mausert sich die Aktie von Vonovia auch mit diesem Schritt weiterhin zu einem soliden und verlässlichen Zahler. Seit dem Zusammenschluss der Vorgängerkonzerne und der ersten Vonovia-Dividende für das Geschäftsjahr 2013 hat der DAX-Konzern inzwischen jedes Jahr die eigene Dividende erhöht. In diesem Jahr bekommt das Unternehmen womöglich auch den Stempel krisenerprobt auf die konstanten Auszahlungen aufgedrückt. Das gefällt.

Dabei ist es natürlich die eher defensive Ausrichtung, selbst im Immobiliensegment, die diesen Lauf ermöglicht. Als hauptsächlicher Wohnimmobilienkonzern wird Vonovia die Auswirkungen der Krise nicht ganz so stark mitbekommen. Wohnimmobilien gelten schließlich als besonders konservativ, was sich gerade in Zeiten des Coronavirus zeigt. Anders als viele Geschäfte werden die Wohnungen schließlich nicht geschlossen. Ein höherer Leerstand dürfte sich entsprechend nicht abzeichnen. Und die operativen Einbußen werden sich im oben skizzierten, geringfügigen Rahmen abspielen.

Dabei glänzt die Aktie der Vonvoia derzeit mit einer durchaus interessanten Bewertung. Bei einem derzeitigen Aktienkursniveau von 45,67 Euro (09.04.2020, maßgeblich für alle Kurse) kämen die Anteilsscheine derzeit auf eine Dividendenrendite in Höhe von 3,43 %. Bei 2019er-Funds-from-Operations in Höhe von 2,25 Euro beläuft sich das Kurs-FFO-Verhältnis derzeit auf 20,3. Nicht gerade günstig, allerdings womöglich die defensive Klasse wert. Vor allem, wo auch die Dividenden weiterhin stabil bleiben.

Vonovia: Ein stabiler Krisenzahler!

Die Aktie von Vonovia meistert in diesen Tagen ihre erste Krise. Zugegeben, das operative Geschäft bleibt konstant und dadurch ebenfalls die Dividende. Allerdings adelt das natürlich das Geschäftsmodell als Wohnungsunternehmen im generell defensiven Immobiliensegment.

Die Bewertung ist interessant, die Dividende stabil. Womöglich könnte die Aktie auch dadurch einen näheren Blick verdient haben.

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Vincent besitzt Aktien von BASF, Fresenius und der Münchener Rück. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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