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Wirecard-Aktie vor Übernahme? Möglich, aber das wäre vor allem eines: Schade!

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) kann sich dem aktuellen Sog des Coronavirus nicht entziehen. Obwohl der innovative Zahlungsdienstleister seine Prognosen bislang aufrechthält und als digitaler Dienstleister sogar von den aktuellen Einschränkungen profitieren könnte, korrigiert die Aktie dennoch recht deutlich.

Kooperationen sowie vorläufige positive Meldungen bezüglich der bisherigen internen Prüfung sind dabei relativ wirkungslos verpufft. Das hat hier insbesondere zu einer Sache geführt: Zu einer günstigen Bewertung bei diesem DAX-Konzern. Zwischenzeitlich wurde sogar das 2017er-Kursniveau erreicht.

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Das weckt bei Investoren womöglich Begehrlichkeiten. Vielleicht sogar bei Großinvestoren oder anderen Zahlungsdienstleistern. In letzter Zeit tauchen sogar latente Übernahmefantasien auf. Aber was ist dran an solchen Spekulationen? Eine Frage, die wir uns im Folgenden mal etwas intensiver stellen wollen.

Die Gerüchteküche brodelt …!

Grundsätzlich gilt für das Folgende, dass es sich dabei bloß um Spekulationen handelt und nix Konkretes dabei ist. Lediglich einige Geldhäuser, unter anderem die DZ Bank, ist federführend bei derartigen Szenarien vertreten. Wobei sie bemerkenswerte Gründe liefern, die durchaus berechtigt erscheinen könnten.

Die Aktie von Wirecard ist und bleibt gegenwärtig eine günstige Wachstumsaktie, die so mancher womöglich auf dem Radar hat. Gerade im Markt der digitalen Zahlungsdienstleister werden viele Akteure jedoch mit einem starken Premium bewertet, was den DAX-Zahlungsdienstleister hier so besonders macht. Womöglich sogar einzigartig.

Nach einer Phase generell hoher Bewertungen, in der viele Konzerne ihr Cash trocken gelassen haben, könnte nun die Korrektur ein Zeitpunkt sein, wo womöglich der eine oder andere aktiv auf der Suche nach neuen Beteiligungen oder Übernahmezielen ist. Und, wie gesagt: Wirecard ist hier wohl ein Name, der besonders interessant ist.

Auch die Beteiligungsstruktur des Zahlungsdienstleisters könne das zulassen. Lediglich CEO Braun hält derzeit als größerer institutioneller Investor einen Anteil von 7 %. Zu den weiteren Großinvestoren zählen vornehmlich Banken, die über Optionen oder Derivate signifikante Anteile aufgebaut haben. Die sie jedoch im Streben nach Gewinn aufgeben könnten. Prinzipiell existieren daher mehrere generell plausible Blickwinkel, die hier ein Übernahmeszenario schüren. Zumal Wirecard weiterhin im Wachstumsmarkt der digitalen Bezahldienstleistungen agiert.

Ein Manko existiert jedoch, das womöglich etwas Sand in das Getriebe einer solchen Fantasie streut: Wirecard wird derzeit noch immer mit etwas Unsicherheit gehandelt, was das Ende der Ergebnisse der Sonderprüfung anbelangt und, so der Tenor vieler Bericht, vermutlich wird sich niemand ein milliardenschweres Unsicherheitspaket kaufen. Womöglich käme eine Übernahme daher erst nach Abschluss der Prüfung, der Verkündung der Ergebnisse und der Transparenz in Betracht.

Möglich, aber schade!

Eine Übernahme scheint daher grundsätzlich möglich zu sein. Die Branche der Zahlungsdienstleister verspricht Wachstum, Übernahmen und Akquisitionen sind hier generell üblich. Wobei die Dynamik, wie gesagt, in Anbetracht hoher Bewertungen nachgelassen hat. Sowohl die Korrektur als auch die vergleichsweise preiswerte Bewertung von Wirecard können dabei ein dankbarer Nährboden sein.

Für alle Investoren von Wirecard wäre das jedoch sehr schade, zumal sie ebenfalls an der langfristigen und womöglich günstigen Perspektive teilhaben wollen. Vor allem, wenn das Kapitel mit der „Financial Times“ und der Unsicherheit beendet ist. Ab dann rückt wieder vermehrt die Prognose von einem operativen Ergebnis in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro im laufenden Geschäftsjahr in den Fokus. Sowie von einem operativen Ergebnis in Höhe von 3,8 Mrd. Euro bis Ende des Jahres 2025.

Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung in Höhe von ca. 12,5 Mrd. Euro plus möglichem Übernahmeaufschlag werden wohl nur wenige Investoren ihre Anteile verkaufen wollen, zumal hier der Endpunkt bei einer ruhigen Fortführung des Wachstumskurses noch lange nicht erreicht ist. Es wäre schade, wenn diese Option ein jähes Ende findet. Vor allem, wenn man die schwierige Phase der „Financial Times“ nun ausgestanden hat.

Eine Erinnerung an die operative Stärke

Was diese Übernahmefantasie jedoch ebenfalls zeigt, ist, wie stark die grundlegende Wachstumsgeschichte bei Wirecard ist. Und wie groß langfristig die Chancen sein könnten. Speziell in Anbetracht der günstigen Bewertung, auf die sich viele Berichte und Hypothesen jetzt berufen. Womöglich sollte das auch einige Privatinvestoren zum Überlegen bringen, ob jetzt nicht womöglich ein spannender Zeitpunkt ist, diesen günstigen und mit Unsicherheiten verbundenen Zahlungsdienstleister näher zu inspizieren.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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