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Coronakrise: Welche Aktien man jetzt kaufen könnte und welche vielleicht noch nicht

Foto: Peter Roegner

Das Coronvirus hat seit seinem Ausbruch auf breiter Front für Kursverluste an den weltweiten Börsen gesorgt. Anleger sind verunsichert, verkaufen Aktien aus Panik und die Wirtschaft könnte sogar möglicherweise in eine Rezession schlittern. Die Meinungen, wie lange das Coronavirus noch grassieren wird, gehen auseinander – es herrscht in vielerlei Hinsicht Ungewissheit, wie es weitergehen wird. Diese Ungewissheit ist pures Gift für Aktien.

Möglicherweise waren die bisherigen Kursverluste erst die Spitze des Eisbergs. Teilweise haben durch die bisherigen Verluste manche gehypten Unternehmen erst ihre Gewinne der Vormonate abgegeben und teilweise sind andere Unternehmen durch die Folgen des Coronavirus operativ stark in die Bredouille gekommen. Da das Coronavirus nun erst beginnt, sich in den USA auszubreiten, könnten an den dortigen Börsen möglicherweise massive Panikverkäufe erst noch bevorstehen.

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Wissen kann das keiner, und ohne weiter zu spekulieren, wie es weitergehen könnte, sollten wir uns überlegen, welche Aktien man jetzt bereits kaufen könnte und von welchen Wertpapieren man vielleicht besser noch die Finger lässt.

Diese Aktien könnten jetzt interessant sein …

Unternehmen, die vor der Coronakrise bereits großartige Arbeit geleistet haben und gleichermaßen Kunden und Anleger begeistern konnten, sollten nun in den Fokus von smarten Investoren rücken. Denn in Krisenzeiten werden auch die Aktien von diesen großartigen Unternehmen aus Panik verkauft – selbst wenn das Coronavirus noch nicht einmal wirklich Einfluss auf deren Geschäfte nimmt.

Nehmen wir als Beispiel Netflix. Der Streamingdienstleister wird auch weiterhin Haushalte mit unterhaltsamen Serien und spannenden Filmen versorgen. Vielleicht sogar im Moment noch mehr als sonst, da vermehrt Menschen zu Hause bleiben (müssen) – die Geschäfte von Netflix scheinen also eher weniger gefährdet.

Amazon ist auch im Streaming tätig, allerdings dürfte hier das Augenmerk auf die Tätigkeit als Onlinehändler gerichtet sein. Vor Ausbruch des Coronavirus hat Amazon bereits vom Trend profitiert, dass immer mehr Leute ihre Güter online bestellen. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass im Moment noch mehr Kunden auf die Onlineplattform strömen und dort ihre Bestellungen abgeben, um die Waren bequem nach Hause geliefert zu bekommen.

Insbesondere Unternehmen, deren Güter stets nachgefragt werden, könnten möglicherweise an der Börse in Sippenhaft genommen werden und daher günstigere Einstiegsgelegenheiten bieten. Der Lebensmittelkonzern Nestlé dürfte kurzfristig sogar eine höhere Nachfrage zu verzeichnen haben. Langfristig dürfte die Coronakrise operativ an dem Schweizer Lebensmittelriesen vorbeigehen.

… und diese Aktien sind mit Vorsicht zu genießen

Dann gibt es noch Unternehmen, die durch das Coronavirus in richtige operative Probleme gekommen sind. Das sind entweder Unternehmen, die momentan mit stark Umsatzrückgängen zu kämpfen haben, oder die ihr Geschäftsmodell nur noch eingeschränkt praktizieren können – oder beides.

Betrachten wir die Aktie der Deutschen Euroshop, die sehr unter Druck gekommen ist. Der Shoppingcenter-Betreiber, der ohnehin bereits unter der Bedrohung durch den E-Commerce leidet, muss nun auf scharenweise Besucher in seinen Shoppingcentern verzichten. Die Haupteinnahmequelle sind natürlich die Mieten, die von den Einzelhändlern bezahlt werden, allerdings dürften diese ohne Kundschaft Probleme haben, diese zu entrichten.

Unmittelbar betroffen sind Unternehmen aus dem Tourismus, wie beispielsweise die TUI oder die Deutsche Lufthansa. Der Reiseverkehr ist auf ein absolutes Mindestmaß zurückgefahren, Kundengelder müssen zurückbezahlt werden, Neubuchungen sind massiv eingebrochen – alles Dinge, die den Touristikunternehmen vehement Schaden zufügen.

Fazit

Wir können also festhalten, dass es auf der einen Seite großartige Unternehmen gibt, die operativ wenig von der Coronakrise betroffen sind und bei denen die Kursverluste eigentliche nicht gerechtfertigt sind. Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen, die operativ stark bis sehr stark betroffen sind und daher zurecht mit Abschlägen aufgrund des erhöhten Risikos gehandelt werden.

Clevere Investoren sollten ihre Hausaufgaben gut machen und abwägen, welche Unternehmen wie stark betroffen sein könnten. Findet man in der aktuellen Krisenzeit großartige Unternehmen zu einem fairen Preis, kann das der Grundstein für eine vermögende Zukunft sein.

Viele Unternehmen könnten zudem noch einen Abschlag aufgrund von Rezessionsängsten erhalten, was Anleger auch auf jeden Fall im Blick haben sollten. Denn wenn wir in eine Rezession rutschen sollten, dann werden auch großartige Unternehmen kurz- bis mittelfristig weniger Einnahmen haben. Doch langfristig gesehen überstehen solche Unternehmen auch eine größere Krise.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Netflix. The Motley Fool empfiehlt Deutsche Euroshop und Nestlé.

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