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Wenn dich panische Gedanken und Verlustängste plagen: Hier kommen zwei Tipps, um im aktuellen Crash nicht zu verzweifeln!

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Es ist wieder einmal so weit, die Nerven zu behalten, denn es sieht ganz danach aus, als ob die blanke Panik an den weltweiten Aktienmärkten ausgebrochen wäre. Die Abwärtsbewegung der letzten Wochen war so stark, dass auch Investoren mit langjähriger Börsenerfahrung nur mit ungläubigem Staunen reagierten.

Aber man kann wohl sagen, dass so gut wie jeder Anleger von der Korrektur auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Denn seit dem Ende der Finanzkrise im Jahr 2009 ging es mit den Aktien eigentlich kontinuierlich nach oben. Es gab zwar auch in den vergangenen elf Jahren hin und wieder einige Phasen, in denen die Aktienkurse ihren Aufwärtstrend verlassen haben, aber diese waren meistens nur von kurzer Dauer.

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Genau dieser Umstand hat viele Investoren, die erst nach 2009 eingestiegen sind, jetzt in ein offenes Messer laufen lassen. Denn die Anleger waren es ja gewohnt, dass es auch diesmal wieder schnell mit den Kursen nach oben gehen würde. Doch wer gleich nach den ersten größeren Rücksetzern nachgekauft oder sich einige vermeintliche Schnäppchen ins Depot gelegt hat, erlebte eine böse Überraschung. Denn die Kurse schmolzen auf ein noch viel niedrigeres Niveau ab, und in vielen Depots dürfte es jetzt ziemlich düster aussehen.

In solch unruhigen Zeiten können einem schon einmal negative Gedanken kommen, in denen die schlimmsten Szenarien durchgespielt werden. Und sehr schnell ist dann der Enthusiasmus, mit dem man eigentlich zur Börse gekommen ist, wieder zunichtegemacht. Die folgenden zwei Tipps sollen dabei helfen, dass es möglichst gar nicht erst so weit kommt.

Nicht an Verluste denken

Es ist wohl immer einer der härtesten Momente im Leben eines Investors, wenn er nach einem großen Kurseinbruch an der Börse in sein Depot schaut. Denn meistens steht dann dort unterm Strich ein mehr oder weniger großes Minuszeichen. Und es wird einzelne Positionen geben, die vielleicht sehr viel im Wert eingebüßt haben.

In einer solchen Situation sollte man unbedingt Ruhe bewahren und sich nicht von dem vielen Rot im Depot blenden lassen. Was man dort sieht, sind nämlich nur Buchverluste, und das bedeutet, erst wenn man seine Aktien zu dem jetzt so niedrigen Kurs verkauft, hat man seinen Verlust auch wirklich realisiert und das Geld ist verloren.

Gut wäre es also, nun, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, auf keinen Fall ans Verkaufen zu denken. Vielmehr ist es ratsam, einmal den Blick in die Vergangenheit zu richten und sich den Verlauf von anderen großen Korrekturen anzuschauen. Wenn man dies tut, wird man erkennen, dass es an den Märkten nach einer Krise immer irgendwann wieder mit den Kursen nach oben gegangen ist. In den USA beispielsweise sind die Aktien nach einem Abschwung später immer über den Höchststand geklettert, den sie vor dem Crash markiert hatten.

Medienkonsum stark einschränken

Als ob man nicht schon selbst genug damit zu kämpfen hätte, um dieses schlechte Gefühl, das einen bei so etwas wie der aktuellen Korrektur unweigerlich beschleicht, irgendwie abzuschalten, erfährt man aus den Medien auch nur noch absolut negative Dinge. Egal ob Radio, Fernsehen oder Internet, es wird ein so düsteres Bild gemalt, dass man denken könnte, der Weltuntergang ist nur noch eine Frage der Zeit.

Doch ist es wirklich ratsam, sich in Krisenzeiten solch einer Gehirnwäsche auszusetzen? Ich denke, es ist für jeden besser, sich eine eigene Meinung zur aktuellen Situation zu bilden und alle negativen Berichte über die Aktienmärkte so gut es geht zu meiden. Das ist nicht immer leicht, könnte aber verhindern, dass man in eine noch depressivere Stimmung verfällt, als man sowieso schon ist.

Man muss sich als Anleger natürlich schon über die aktuelle Lage informieren, doch wenn man dies tut, sollte man sich auf gar keinen Fall von der Berichterstattung verunsichern lassen, sondern sich nur auf die für einen selbst wichtigen Informationen konzentrieren. Dann sollte es gelingen, mit einer positiven Einstellung und der Gewissheit, dass die Kurse auf jeden Fall irgendwann wieder steigen werden, auch die derzeitige Coronakrise unbeschadet zu überstehen.

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