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Warum ich meine Starbucks-Aktien auf jeden Fall halten werde

Foto: Starbucks

Starbucks’ (WKN: 884437) Geschäft leidet schon jetzt ordentlich unter dem Coronavirus. Das Unternehmen hat mehr als die Hälfte seiner Geschäfte in China geschlossen. Viele andere Läden werden derzeit nur eingeschränkt betrieben, etwa nur als To-go-Standorte. Auch in den USA könnten solche Maßnahmen nötig sein. Doch selbst wenn keine massenhaften Filialschließungen die Folge sind, werden dem Unternehmen Umsätze flöten gehen: Menschen verlassen seltener ihre Häuser und verlegen Ausflüge zu typischen Touristenzielen, die im übertragenen Sinne Starbucks’ Festungen sind. Die Auswirkungen auf die Gewinne werden enorm sein – doch irgendwann wird die Krise vorbei sein und die Kunden werden zurückkommen.

Alles über die Umsatzeinbußen

Wenn ein Verbraucher derzeit auf die Anschaffung einer neuen Matratze oder eines neuen Herds aufgrund des Coronavirus (oder einer wirtschaftlichen Folge des Virus, etwa eines Arbeitsplatzverlustes) verzichtet, wird er diesen Kauf irgendwann nachholen. Die Nachfrage wurde vorübergehend gestört, doch irgendwann wird das Produkt verkauft werden.

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Auf Starbucks trifft das nicht zu: Wenn Kunden aktuell ihren morgendlichen Latte Macchiato oder Frappuccino nicht erhalten, werden sie diese Käufe nicht am Ende der Krise auf einen Schlag nachholen. Vielleicht werden die Kunden etwas kauffreudiger werden, doch ein paar größere Portionen oder zusätzlich verkaufte Gebäckstücke werden die verlorenen Umsätze nicht zurückbringen.

Starbucks wird einen Gewinneinbruch erleiden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Unternehmen schon jetzt Umsätze verliert, da Menschen eher in ihren Häusern bleiben. Dieser Effekt wird sich über die Zeit noch verschlimmern, selbst wenn das Unternehmen keine Filialen schließen muss.

Dieser Gewinneinbruch könnte sich über mehrere Quartale hinziehen und wird fürchterlich aussehen. Abgesehen davon ändert sich jedoch nichts am Unternehmen: Starbucks ist weiterhin eine unheimlich starke Marke – es ist gerade nur einer Situation ausgesetzt, die es nicht kontrollieren kann.

Nichts an Starbucks hat sich verändert

Ein Umsatzeinbruch ist manchmal das Ergebnis veränderter Geschmäcker der Verbraucher. In diesem Fall ist es allerdings unwahrscheinlich, dass Verbraucher nach dem Ende der Krise nicht wieder zu ihren alten Gewohnheiten zurückkehren werden. Das Coronavirus wird den Leuten nicht sagen, dass sie keinen teuren Kaffee brauchen. Dementsprechend werden sich auch die langfristigen Aussichten für Starbucks nicht verändern.

Tatsächlich ist die Kaffeekette gut aufgestellt für eine Rezession. In härteren Zeiten mögen Verbraucher auf große Reisen und Anschaffungen verzichten. Starbucks dagegen verkauft erschwinglichen Genuss. Ich denke nicht, dass die Leute in nächster Zeit auf ihren Kaffee verzichten wollen werden.

Diese Krise zeigt uns, warum die Gewinne nicht die ganze Geschichte über ein Unternehmen erzählen. Man muss etwas tiefer gehen, um zu verstehen, warum sich die Gewinne in eine bestimmte Richtung entwickeln. In der aktuellen Situation ist es nicht schwer, zu verstehen, dass das Ganze nicht unter Starbucks’ Kontrolle ist. Die Kunden werden zurückkehren, wenn das Schlimmste überstanden ist oder wenn die Regierung entscheidet, dass wir wieder unserem normalen Leben nachgehen können.

Nun mach dir einen Latte Macchiato (oder hol dir einen, solange du es noch kannst). Starbucks wird leiden, doch es wird sich erholen und am Ende zu alter Stärke zurückfinden.

 

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Daniel B. Kline besitzt Aktien von Starbucks. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Starbucks. Dieser Artikel wurde am 10. März 2020 auf Fool.com veröffentlicht und für unsere deutschen Leser übersetzt.

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