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Corona-Crash im DAX vorbei? 1 Kaufsignal, das Anleger im Auge behalten sollten

Foto: Getty Images

Als wären die Verluste nicht schon hoch genug, schickt der Corona-Crash die Börsen auch in der neuen Woche noch einmal eine Etage tiefer.

Der DAX ist schon lange wieder vierstellig und notiert aktuell bei rund 8.800 Punkten (Stand: 16.03.2020). Fragt sich, wie weit es noch runtergehen kann.

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Die Antwort ist einfach: Theoretisch kann der DAX bis auf 0 Punkte runtergehen. Das ist allerdings nicht das Szenario, das ich derzeit für realistisch erachte.

Jeder hat seinen Preis – auch DAX-Käufer. Der wird wahrscheinlich nicht bei 0 Punkten liegen, sondern schon weit vorher erreicht werden. Nur wann genau?

Zur Sondierung der Märkte eignen sich viele Indikatoren. Doch im Corona-Crash liefert ein Indikator besonders relevante Daten: der DE-CIX Netzknoten in Frankfurt.

Standortbestimmung

Was verraten uns die Wald-und-Wiesen-Indikatoren über die aktuelle Lage am Aktienmarkt? Die Liste ist schnell abgearbeitet.

Der „Fear & Greed“-Index (Angst-und-Gier-Index) liefert derzeit einen Wert von 5 und befindet sich somit im Territorium extremer Angst (Stand: 16.03.2020). In der Vergangenheit war das oft ein hervorragender Kaufzeitpunkt. „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“ Diese Weisheit können wir im Schlaf aufsagen!

Der berühmte Buffett-Indikator, der nichts anderes als das Verhältnis zwischen Marktkapitalisierung und Wirtschaftsleistung abbildet, liefert trotz substanzieller Kursrückgänge an den US-Märkten noch immer Höchstwerte wie kurz vor der Dotcom-Krise. Aktuell beträgt die Kapitalisierung des US-Aktienmarkts satte 125 % der zuletzt gemessenen US-Wirtschaftsleistung (Stand: 16.03.2020). Das ist mehr als doppelt so hoch wie kurz nach der US-Immobilienkrise vor elf Jahren. Autsch!

Auch vom Shiller-KGV kommt (noch) keine Entwarnung. Bei dieser Variante wird das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) über zehn Jahre geglättet und um die Inflation bereinigt. Während das herkömmliche KGV nach dem Corona-Crash wieder einen recht gesunden Wert von etwa 20 erreicht hat, steht das Shiller-KGV mit einem Wert von 25 immer noch so hoch wie kurz vor der US-Immobilienkrise. Das sieht nicht gut aus!

Der Coronaindikator

Wir haben es derzeit also mit sehr gemischten Signalen zu tun. Da ist nichts Fisch und nichts Fleisch.

Zeit für einen brandneuen Indikator: den Coronaindikator!

Als Ursache der jüngsten Kurseinbrüche kommen viele Ereignisse infrage. Der Poker um den Ölpreis hat den Kursen sicher nicht geholfen. Im Allgemeinen dürften die meisten Beobachter allerdings zu dem Schluss kommen, dass die Märkte derzeit einen Nachfrage- und Angebotsschock einpreisen, der durch die Bekämpfung des Coronavirus verursacht werden könnte.

Logisch! Geschäfte werden geschlossen, Flüge gestrichen, Lieferketten unterbrochen – wie sollen Unternehmen in solchen Zeiten Geld verdienen? Die Weltwirtschaft tritt mit voller Wucht auf die Bremse. Da werden sich die Crash-Propheten freuen – endlich ist er gelandet, der Schwarze Schwan!

Doch es gibt eine Ausnahme. Bei denen, die ohne Probleme auf Heimarbeit umstellen können, geht die Arbeit nahtlos weiter. Dem Internet sei Dank.

Dass das viele machen, lässt sich sehr gut an den Statistiken des DE-CIX Netzknotens in Frankfurt beobachten. Der verzeichnete am 10.03. einen neuen Rekord von 9,1 Terabits pro Sekunde.

Die Datenrate am DE-CIX ist aus meiner Sicht ein exzellenter Coronaindikator. Falls die Datenrate hier trotz fortschreitender Ausbreitung des Coronavirus nicht signifikant einbricht, dürfte die Wirtschaft robuster und produktiver sein, als es die Börsenkurse erahnen lassen. Wenn das kein Kaufsignal ist, was dann?

Zahlen, bitte!

Panik kann jeder. Eine unzähmbare Seuche, die einen Großteil der Menschheit dahinrafft, steht tatsächlich ganz oben auf der Liste von Ereignissen, bei denen ich alle Aktien verkaufen würde.

Auch wenn das Coronavirus sehr wahrscheinlich nicht die Pest des 21. Jahrhunderts werden wird, ist Vorsicht geboten. Völlig klar, dass Anleger allergisch auf Bilder von menschenleeren Einkaufsstraßen und verwaisten Büros reagieren. Welches Geschäftsmodell soll so etwas überleben?

Doch im Jahr 2020 ist vieles anders als noch vor ein paar Jahren. Viele Geschäfte werden heutzutage auf der Datenautobahn abgewickelt – und da glühen (noch) die Leitungen!

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