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Ist die Wirecard-Aktie nach dem Crash unterbewertet?

Foto: Getty Images

Die letzten Tage waren sehr turbulent. Der DAX hat mittlerweile vom Hoch über 33 % an Wert verloren (12.03.2020). Aber auch die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie hat von der Spitze über 56 % nachgegeben (12.03.2020). Während dies für viele Anleger ein Grund zum Verkauf ist, sind Value-Investoren wie Warren Buffett in diesen Zeiten intensiv auf der Suche nach Kaufgelegenheiten.

Sie tun also genau das Gegenteil dessen, wozu uns die Panik verleitet. Mittlerweile sind die Bewertungen selbst bei amerikanischen Aktien wieder auf ein vernünftiges Maß zurückgekommen und denken wir einmal voraus, kommen wir zur Erkenntnis, dass die Wirtschaft nach überstandener Coronaviruskrise wieder zur Normalität zurückfinden wird.

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Mit dem Verfall der Indizes sind auch Aktien wie Wirecard noch einmal in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ist sie also heute unterbewertet?

Übergeordnete Unsicherheiten

Kommen wir gleich zu einem Punkt, der über allen Geschäftszahlen, Aussichten und der Bewertung steht. Es geht um die Glaubhaftigkeit der Zahlen. Hier kamen in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte auf, dass sie teilweise nicht stimmen könnten.

Deshalb hat Wirecard eine zweite Prüfung seiner Geschäftsberichte durch KPMG angeordnet, deren Bericht bereits ungeduldig erwartet und wahrscheinlich mit den Jahreszahlen am 8. April 2020 veröffentlicht wird.

Geschäftszahlen

Ungeachtet dessen besitzt Wirecard ein wachstumsstarkes Geschäft, das in letzter Zeit sogar noch an Tempo zulegen konnte. Im Zeitraum 2010 bis 2019 wuchs der Umsatz von 272 auf 2.800 Mio. Euro. Dabei lag die Nettomarge durchschnittlich bei fast 19 %.

Da das Unternehmen kaum Sachinvestitionen für das weitere Wachstum benötigt, erwirtschaftet es stetig hohe freie Cashflows, die es für die weitere Expansion oder für neue Geschäftsideen einsetzen kann. Sie führen darüber hinaus zu einer sehenswerten Bilanz, die eine geringe Verschuldung und über 33 % Eigenkapital aufweist. Diese spricht also für Wirecard.

Weitere Aussichten

Sie könnten nicht besser sein. Allein in diesem Jahr plant das Unternehmen eine weitere Steigerung seines operativen Gewinns um 27,4 % auf 1,0 bis 1,12 Mrd. Euro. Dabei profitiert es vom zunehmenden Onlinehandel, der Digitalisierung sowie vom Trend zum bargeldlosen Zahlen. Viele große Unternehmen nutzen bereits Wirecards Plattform, was zu einer Sogwirkung bei weiteren Kunden sorgt.

Trotz Wirecards rasantem Wachstum in den vergangenen Jahren besteht (untergeordnet zu den oben beschriebenen Unsicherheiten) weiterhin großes Potenzial. 2018 konnte die Aktie aber einfach nicht noch weiter in die Höhe steigen, weil sie sich zu weit von der fundamentalen Entwicklung abgekoppelt hatte. Aber wie sieht es heute, nach einem Kursrückgang um mehr als 56 % (12.03.2020), aus?

Aktuelle Bewertung

Mittlerweile hat sich das Bild komplett gedreht. Peter Lynch verglich bei Wachstumswerten gern das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit der Wachstumsrate. Bei Wirecard liegt das aktuelle KGV, gerechnet mit dem Gewinn der vergangenen zwölf Monate, derzeit bei etwa 22,4 (12.03.2020). Ganz genau werden wir es am 8. April 2020 erfahren. Dagegen liegt die Wachstumsrate bei mehr als 29 %, sodass Wirecard aus dieser Perspektive heute günstig bewertet ist.

Zudem liegt die langfristige Kurs- heute wieder unter der Umsatz- und Gewinnkurve. Dies war zuletzt in der Korrektur 2016 der Fall. So könnte man die Berechnungen fortführen. Kurzum: Wirecard ist heute unterbewertet.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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