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Etwas mehr Rente: Warum es was ganz anderes ist, 4 % seines Geldvermögens aufzuzehren oder 4 % Dividendenrendite zu bekommen!

Foto: Getty Images

Es ist inzwischen unerheblich, ob du Rentenexperte oder auch gerade beginnender Ruhestandsplaner bist: Mit Blick auf gängige Schlagzeilen ist eine Wahrheit unbestreitbar. Die Rentenlücke ist für viele bittere Realität, für manche inzwischen sogar unausweichlich.

Bei einer gesetzlichen Rente in Höhe von 896 Euro im Durchschnitt werden sich viele ihren Lebensstandard im Alter nicht alleine von diesem Vorsorgebaustein leisten können. Was zählt, ist daher eine eigene Altersvorsorge, die das zu kompensieren weiß.

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Dabei ist es allerdings ein riesengroßer Unterschied, ob man einfach bloß eine Summe X spart und jedes Jahr beispielsweise 4 % dieser Sparsumme zurückbekommt. Oder aber eine Dividendenrendite von 4 % auf das eingesetzte Kapital erhält. Warum, fragst du? Eine interessante Frage, der wir im Folgenden mal etwas näher auf den Grund gehen wollen.

Der wichtigste Grund: Nachhaltigkeit

Doch bevor es auch an dieser Stelle um das vermeintlich offensichtliche gehen wird, wollen wir heute zunächst einen etwas anderen Blickwinkel einnehmen: nämlich den der Nachhaltigkeit. Wer selbst spart und sein Vermögen langsam in Raten von 4 % aufzehrt, der wird nicht lange etwas von seinem Geld haben. Selbst wenn wir einfach mal davon ausgehen, dass diese Raten stets gleichgroß blieben, würde die eigene Altersvorsorge nur 25 Jahre ausreichen.

25 Jahre mögen dabei ein langer Zeitraum sein, keine Frage. Und wer mit 67 Jahren in den Ruhestand geht, der wird unter diesen Prämissen bis zu seinem 92. Geburtstag ausharren können. Eine Perspektive, die viele zunächst beruhigen dürfte. Aber, ganz im Ernst: Was ist mit den letzten Jahren? Und was ist mit denjenigen, die älter als 92 werden?

Fragen, die man sich lieber nicht ab seinem 85. Geburtstag stellen möchte, wenn die 92 plötzlich bloß noch sieben Jahre entfernt ist und man quasi darauf hoffen muss, seine eigene private Altersvorsorge nicht zu überleben. Eine Perspektive, die sogar noch bitterer wird, wenn man 90 wird.

Entsprechend ist es angebracht, sich um eine nachhaltige Altersvorsorgelösung Gedanken zu machen, und hier können Dividenden ein bevorzugtes Mittel der Wahl sein. Die regelmäßigen Ausschüttungen von beispielhaften 4 % bilden dabei schließlich den Erfolg eines jeden Geschäftsjahres ab. Und sind kein Wertverzehr, da die Anteile in einem Depot nicht angerüht werden.

Für die Altersvorsorge daher ein interessanterer Weg, als bloß von seinen Ersparnissen zu leben, und ein Blickwinkel, der meines Erachtens viel zu oft unberücksichtigt bleibt. Aber die Vorteile gehen natürlich noch weiter.

Vorteil schon in der Ansparphase

Ein weiterer Vorteil der Dividendenaktien setzt nämlich schon in der Ansparphase ein. Wobei das nicht bloß Dividendenaktien, sondern auch ETF-Lösungen oder andere Aktien betrifft. Solche Börsenprodukte generell bieten schließlich die Möglichkeit, auch hier bereits Renditen zu generieren, die den Vermögensaufbau für die Altersvorsorge noch beschleunigen.

Dividenden können reinvestiert werden, Aktien neigen grundsätzlich sowieso zu weiterer Performance und der Zinseszinseffekt führt hier langfristig zu bedeutenden Unterschieden. Das kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Vermögen bedeuten, wenn man früh genug anfängt und auf Aktien für die eigene Altersvorsorge setzt.

Da das allerdings der offensichtliche Vorteil dieser Altersvorsorgevariante ist, ersparen wir uns den Blick ins Detail. Der eigentliche Fokus dieses Artikels sollte nämlich die Nachhaltigkeit sein, um die man sich bei Dividendenaktien weniger Sorgen zu machen braucht. Im Gegensatz zu einer Variante, bei der man bloß von den Ersparnissen lebt.

Was präferierst du?

Die wohl interessanteste Fragestellung dürfte an dieser Stelle daher nun lauten, wofür du dich entscheidest: Für etwas kurzfristige Volatilität mit Aufs und Abs, jedoch langfristig für Rendite und Sicherheit. Sowie einen nachhaltigen und auf regelmäßigen Unternehmenserfolgen beruhenden Altersvorsorgeansatz.

Oder aber für keine Rendite, dafür keine Schwankungen, mit absoluter Sicherheit aber Existenzängste im Alter? Ich jedenfalls weiß, welchen Ansatz ich wähle. Und ich hoffe, dich zumindest einmal zum Nachdenken gebracht zu haben.

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