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Bitcoin vs. Barrick Gold-Aktie: Dieser Schatzgräber ist im Corona-Crash besonders attraktiv!

Foto: Getty Images

Ja, ist denn immer noch Krise? Wer den DAX nach dem plötzlichen Corona-Crash gekauft hat, könnte ein echtes Schnäppchen gemacht oder ins fallende Messer gegriffen haben. Noch sind beide Szenarien realistisch (Stand: 06.03.2020)!

Zum Glück hat die Finanzmarkt viele schöne Töchter. Der DAX hat seine Party gehabt und leckt jetzt seine Wunden – auf den Rohstoffmärkten könnte allerdings nahtlos weitergefeiert werden.

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Gold feiert schon seit beinahe einem Jahr. Bisher ist ein Plus von 30 % auf Jahressicht zusammengekommen und auch die Corona-Panik hat bei Gold nicht die Verwerfungen erzeugt, die bei den Aktienmärkten zu beobachten sind.

Auch Bitcoin scheint nicht müde zu werden. Seit Dezember letzten Jahres verteuerte sich die digitale Münze um 44 %. Corona-Panik? Bisher Fehlanzeige (Stand für Gold und Bitcoin: 06.03.2020)!

Das sind reichlich gute Gründe, um sich jetzt einen grundsoliden Schatzgräber ins Depot zu holen. Neben dem Bitcoin-Netzwerk könnte auch die Aktie von Goldschürfer Barrick Gold (WKN: 870450) ein guter Kandidat sein. Fragt sich nur: Bei wem sind die besten Chancen vergraben?

Barrick Gold

Die Aktie des kanadischen Goldbergbauunternehmens Barrick Gold hat schon ein paar Krisen hinter sich. Im Zuge des Goldrauschs nach der US-Immobilienkrise vor etwa zehn Jahren schraubte sich der Preis der Barrick Gold-Aktie bis auf 41 Euro hoch. Heute kostet das gute Stück nicht einmal halb so viel (Stand: 06.03.2020).

Eine Sache ist klar: Wer nicht daran glaubt, dass die Eigenschaften von Gold in Zukunft einen Nutzen für die Menschheit haben, der wird auch mit der Aktie von Barrick Gold nicht glücklich – die Kanadier stehen und fallen offensichtlich mit dem Goldpreis.

Wie sich der Goldpreis mittel- bis langfristig entwickeln wird, kann niemand wissen. Einerseits lassen die Notenbanken keine Gelegenheit aus, um neue Zinssenkungen ins Spiel zu bringen. In diesem Umfeld ist ein zuverlässiger Wertspeicher im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.

Andererseits riechen die Positionierungen an den US-Terminmärkten für mich derzeit nach einem Goldpreis, der vor allem von Spekulation getrieben wird (Stand: 25.02.2020). Angebot und Nachfrage? Barren und Münzen? Nö! Hier werkelt die pure Gier. Vor allem die Großspekulanten geben mal wieder alles und wetten netto mit so vielen Positionen auf einen Anstieg des Goldpreises wie seit 30 Jahren nicht. Ob das gut geht?

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, erhält nicht nur eine Aktie, die offensichtlich von einem Anstieg des Goldpreises profitieren kann, sondern auch fleißig Dividenden zahlt. Ein echter Dividendenaristokrat, der jährlich die Dividende anhebt, ist die Barrick Gold-Aktie nicht. Hier fließt mal mehr, mal weniger in die Kasse.

Seit 2016 wird die Dividende nicht mehr in US-Dollar, sondern in Kanadischen Dollar ausbezahlt. Investoren aus der Eurozone können da nicht meckern. Seit September 2012 hat der Euro zum kanadischen Dollar um 24 % aufgewertet (Stand: 06.03.2020).

Bitcoin

Bitcoin oder Goldschürfer? Was für ein Vergleich!

Da würde sich der rationale Investor doch sofort für den Goldschürfer entscheiden. Menschen graben seit Jahrtausenden nach Gold – mit einem Aufwand, der nicht zu rechtfertigen wäre, wenn das glänzende Edelmetall nicht als wertvoller Rohstoff gehandelt werden würde.

Allerdings gibt es Parallelen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Bitcoin ist ohne Frage eine sehr viel jüngere Anlageklasse als Gold. Etwas über zehn Jahre ist die digitale Münze jetzt alt. Doch im Vergleich zu mancher Heißbrenner-Aktie, die schnell explodiert und dann langsam verglüht, hält sich Bitcoin ziemlich hartnäckig. Selbst in Zeiten, wo Aktien wie heiße Kartoffeln auf den Markt geworfen werden.

Wer die Preisexplosion bei Bitcoin von rund 3.110 % in den letzten fünf Jahren als reine Spekulationsblase betrachtet, sollte nicht vergessen, dass sich der Bitcoin-Preis bisher ziemlich exakt am sogenannten „Stock-to-flow“-Modell orientiert hat (Stand: 05.03.2020). Bei diesem Ansatz wird der Preis für Rohstoffe auf der Basis von Lagerstand und Zufluss ermittelt.

Auch das Schürfen von Bitcoin ist heutzutage eine Herausforderung, an die sich nur noch hochspezialisierte Rechenzentren wagen. Privatkraftwerk inklusive!

Ähnlich wie bei Gold vor Tausenden von Jahren konnte man Bitcoin zu Anfang quasi von der Straße aufsammeln. Heute muss man schon sehr tief graben, um noch ein paar Münzen zu finden. Ab Mai diesen Jahres wird diese Herausforderung noch einmal schwieriger. Denn dann halbiert sich die Ausbeute für die Schürfer.

Zwei Krisengewinner, ein Krisenabräumer

Sowohl Bitcoin als auch die Barrick Gold-Aktie haben sich im Corona-Crash von ihrer starken Seite gezeigt. Vor allem der sonst so volatile Bitcoin hat kaum mit der Wimper gezuckt. Alle Achtung!

Doch welchem Schatzgräber kann man sich jetzt bedenkenlos zuwenden? Die Auswahl fällt nicht leicht! Ein Handwerk mit einer Tradition von Tausenden Jahren auf der einen Seite und eine experimentelle Kryptomünze auf der anderen Seite.

An der Barrick Gold-Aktie reizt mich insbesondere die Kombination aus Goldpreisbarometer und Dividendenzahler. Ein Goldbarren im Tresor schickt mir sicher keinen Scheck.

Doch die Chancen bei Bitcoin könnten in nächster Zeit deutlich größer sein. Nicht nur, weil im Mai die Halbierung der Schürfererträge ansteht. Bitcoin ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 158 Mrd. US-Dollar immer noch ziemlich winzig (Stand: 06.03.2020).

Würden sich Bitcoin und Gold den Markt für Wertspeicher je zur Hälfte aufteilen, hätten beide eine Marktkapitalsierung von etwa 4 Billionen US-Dollar (Stand: 06.03.2020). Da wäre also noch viel Luft für Bitcoin!

Dass sich der Bitcoin-Preis im Zuge der Corona-Panik nicht allzu sehr vom Fleck bewegt hat, werte ich als Zeichen dafür, dass gerade die Bedrohung einer Pandemie völlig neue Anforderungen an Anlageklassen aus der Kategorie Wertspeicher stellt.

Gold? Schwer zu transportieren, zu lagern und zu teilen. Bitcoin? Leicht zu transportieren, zu lagern und zu teilen. Welche der beiden hättest du lieber auf der Flucht vor einer Pandemie dabei? Entscheide selbst!

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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