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Danke, Corona-Crash! 3 Aktien, die ich jetzt billig einsammeln konnte

Foto: Getty Images

Ist der heftige Ausverkauf nun erst einmal vorbei? Zumindest konnte der DAX am Montag, dem 2. März, sein Niveau vom Freitag in etwa halten – wenn auch unter deutlich höheren Schwankungen.

Ich persönlich habe allerdings gar kein Problem damit, wenn die Märkte noch ein wenig fallen. Denn jedes weitere Prozent Minus bedeutet, dass ich Anteile von großartigen Unternehmen günstiger einsammeln kann als noch vor ein paar Wochen. Was kann es Schöneres geben, als Qualitätsware zum Discountpreis zu kaufen?

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In diesem Artikel stelle ich dir drei Aktien vor, bei denen ich jetzt schon nicht mehr widerstehen konnte.

1. Amazon

Seit ihrem letzten Hoch bei 2.186 Dollar hat die Amazon.com (WKN: 906866)-Aktie knapp 11 % verloren (Stand aller Kurs- und Bewertungsangaben im Artikel: 02.03.2020). Eine gute Sache. Denn schon im Sommer 2018 notierte die Aktie einmal auf dem aktuellen Kursniveau und das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt mit einem Wert von 3,5 wieder in der Nähe seines Durchschnitts aus den letzten Jahren.

In Anbetracht der Tatsache, dass Amazon in den letzten 24 Monaten erhebliche Fortschritte bei der Profitabilität gemacht hat, wozu insbesondere das florierende Cloudgeschäft beitrug, finde ich die aktuelle Bewertung recht attraktiv.

Hinzu kommt, dass der Bezos-Konzern sogar vom Coronavirus profitieren könnte, wenn Verbraucher große Menschenmassen (wie es sie etwa in Kaufhäusern gibt) meiden und es stattdessen vorziehen, ohne Ansteckungsgefahr online einzukaufen. Langfristig dürfte dieser Effekt jedoch keine große Rolle spielen.

2. Ballard Power Systems

Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) ist ein kanadischer Hersteller von Brennstoffzellen und damit ein Pure-Play auf den Megatrend „Wasserstoff“. Während die Fundamentaldaten 2019 kein Wachstum brachten, verdreifachte sich die Aktie im letzten Jahr und setzte bis Mitte Februar eine weitere Verdopplung drauf – Grund genug für mich, meine Position vor ein paar Wochen zu reduzieren. Die Bewertung und auch die Gewichtung in meinem Portfolio waren mir etwas zu hoch geworden.

Wie sich herausstellen sollte, kann man mit einer Verkaufsentscheidung tatsächlich auch mal kurzfristig richtig liegen: Denn was stark steigt, ist auch anfällig für Rücksetzer, und so liegt die Ballard-Power-Aktie aktuell fast 30 % unter ihren Hochs vom Februar.

Ja, die eine oder andere Lieferkette ist möglicherweise unterbrochen und das Virus kommt zur Unzeit, da das Unternehmen aktuell in China Fuß fassen möchte – doch als Ballard-Aktionär interessiere ich mich vor allem für die langfristige Chance: eine Zukunft mit Wasserstoff als wichtigem Energieträger. Diese Zukunft ist jetzt durch Covid-19 kein Stück weniger wahrscheinlich als noch vor ein paar Wochen, weshalb ich meine Aktien sehr gerne wieder günstiger eingesammelt habe.

3. Visa

Der langfristige Chart der Visa (WKN: A0NC7B)-Aktie ist ein echter Augenschmaus für jeden Investor – zumindest für den, der die Aktie früh gekauft hat: Hier geht es seit beinahe einem Jahrzehnt schnurgerade aufwärts, Korrekturen sind eine echte Seltenheit. Nicht ohne Grund: Das Unternehmen steigert seine Umsätze mit einer geradezu beneidenswerten Konstanz, verfügt über eine irre hohe operative Marge von 65,3 % und eine hervorragende Marktposition.

Durch den aktuellen Rücksetzer ist die Bewertung der Aktie zumindest ein bisschen gefallen: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) befindet sich wieder auf seinem mittelfristigen Durchschnittswert von etwas über 30. Das ist zwar nach traditionellen Value-Maßstäben nicht direkt günstig, aber für ein Unternehmen mit derart hoher Gewinnpower auch nicht übermäßig teuer.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Amazon.com, Ballard Power Systems und Visa. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Visa.

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