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Wirecard-Aktie im Korrekturmodus: Zumindest operativ wird jetzt jedoch der Turbo gezündet!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) befindet sich ebenfalls in den Händen des Coronavirus. Mit dem Zahlungsdienstleister ging es alleine seit Anfang der Woche von 134,30 Euro auf das aktuelle Kursniveau von 126,45 Euro (25.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) bergab. Das entspricht immerhin einem Minus von rund 6 % in einem durchwachsenen Gesamtmarkt.

Operativ läuft es hingegen bedeutend besser bei dem innovativen Zahlungsdienstleister. Nachdem erst kürzlich nämlich eine bemerkenswerte Kooperation mit der Raiffeisen Bank International verkündet werden konnte, legt der DAX-Konzern in dieser Woche nach.

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Kleiner Spoiler an dieser Stelle: Dabei könnte es erneut um eine große Kooperation mit einem prominenten Namen gehen. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was Investoren hier wissen sollten:

Wirecard kooperiert mit …

Wie aus einer neuen Pressemitteilung auf der unternehmenseigenen Seite hervorgeht, wird Wirecard künftig mit dem Versicherer Signal Iduna kooperieren. Der DAX-Zahlungsdienstleister wird dem Versicherungsunternehmen dabei behilflich sein, das Online- und Mobilangebot zu erweitern und insbesondere im Segment der Reiseversicherungen weitere digitale Bezahloptionen anbieten.

Demnach können Verbraucher künftig einerseits direkt ihre Reiseversicherung online abschließen und über die Wirecard-Plattform digital bezahlen beziehungsweise die Zahlungen abwickeln. Gleichzeitig, und möglicherweise viel bedeutender, werden jedoch auch die Auszahlungen im Schadensfall über die Wirecard-Plattform laufen. Das könnte durchaus ein bedeutendes, größeres Wachstum beinhalten, die Signal Iduna ist schließlich ein seit einem Jahrhundert operierendes Versicherungsunternehmen.

Wie Wirecard zudem betont, stellt sich der Versicherer gleichzeitig auch dem digitalen Wandel, indem solche neuen Formate und Angebote bereitgestellt werden. Möglicherweise ist der Reiseversicherungsmarkt dabei erst der Anfang dieser Kooperation. Künftig könnten schließlich auch andere Versicherungsbereiche einen Bezahldienstleister benötigen, die im Rahmen einer immer weiter voranschreitenden Digitalisierung des Versicherungsgeschäfts ebenfalls smart werden. Oder mobil. Oder wie auch immer wir das nennen wollen.

Wirecard nimmt an Fahrt auf

Unterm Strich zeigt auch diese Kooperation, dass der DAX-Finanzdienstleister in diesem Jahr nun endgültig operativ an Fahrt aufzunehmen scheint. Nach einem verhaltenen Jahresauftakt ist das nun eine weitere starke und vor allem prominente Kooperation, auf die Investoren hier blicken können.

Neben der Signal Iduna am heutigen Tage und der Raiffeisen Bank International, die wir eingangs bereits erwähnt haben, konnte der DAX-Zahlungsdienstleister schließlich schon BILLA, die größte österreichische Supermarktkette, für seine digitalen Bezahlangebote begeistern. Außerdem wurde die Kooperation mit dem DAX-Konzern SAP weiter ausgebaut und auch im Flughafen von München wurden in einigen Supermärkten kassenlose Systeme eingeführt.

All das bringt Tag für Tag weiteres Transaktionsvolumen, wobei sich die Schlagzahl der stärkeren, prominenteren Partnerschaften nun womöglich erhöht hat. Die Investoren freut’s: Denn immerhin zeigen solche Meldungen, dass die ambitionierten Prognosen nicht bloß Richtwerte sind, sondern operativ auch unterfüttert werden.

Außerdem geht von solchen prestigeträchtigen Namen natürlich eine gewisse Werbewirkung aus, wodurch sich möglicherweise auch weitere Namen mit dem DAX-Zahlungsdienstleister als Partner beschäftigen. Möglicherweise hält das Momentum daher noch etwas an.

Ganz stark, Wirecard!

Die aktuellen Neuigkeiten auf der unternehmenseigenen Seite werden jedenfalls von Woche zu Woche besser und der Kundenkreis bei den Großkunden stetig größer. Das gefällt, denn, wie gesagt: Diese Kundschaft bringt natürlich ein beträchtliches Wachstum und eine starke Reputation für den Zahlungsdienstleister.

Eine starke Dynamik nach einem ruhigen Jahresauftakt. Gerne weiterhin mehr davon, um zu zeigen, dass dieser Wachstumsgeschichte weder ein Virus noch die Financial Times operativ etwas anhaben können.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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