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3 positive Punkte für die Deutsche Telekom-Aktie

Foto: Deutsche Telekom AG

In Ungnade gefallene Aktien sind an der Börse meist die besten Investments. Dafür gibt es auch Gründe. Oft sind diese Werte abgestraft, weit gefallen, somit nicht mehr teuer und alle schlechten Nachrichten sind bereits eingepreist.

Wenn es sich dabei noch um ein gutes Geschäft handelt, spricht nichts gegen einen Kauf. So war es auch nach der letzten Börsenkrise im Jahr 2009 bei der Deutschen Telekom (WKN: 555750)-Aktie. Über die vergangenen Jahre ist sie langsam wieder gestiegen, aber auch heute ist die Aktie von einer großen Euphorie (wie 1999) weit entfernt.

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Diese drei Argumente sprechen derzeit immer noch für den Konzern.

1) Langsames, stetiges Wachstum

Die Deutsche Telekom ist kein Wachstumswert wie beispielsweise die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie. Dennoch wächst das Unternehmen, auch dank des starken US-Geschäftes, immer noch stetig. So legten der Umsatz und der Gewinn in den vergangenen zehn Jahren (2010–2019) von 62,4 auf 80,5 Mrd. Euro beziehungsweise von 1,7 auf 3,9 Mrd. Euro zu. Dies sind immerhin noch jährliche Wachstumsraten von 2,9 % (Umsatz) und 9,6 % (Gewinn).

Auch im letzten Jahr wuchsen der Umsatz um 6,4 % und der bereinigte Nettogewinn um 8,9 %. Dabei profitiert der Konzern derzeit in Deutschland vom Glasfaserausbau, MagentaTV und in den USA von seiner Popularität, wodurch der Kundenzuwachs (+ 8,0 % oder 6,4 Mio. Neukunden) weiter anhält. In Europa legte der bereinigte operative Gewinn dank Festnetz- und Mobilfunk-Bündelangeboten und Breitbandanschlüssen um 3,1 % zu.

Selbst im Systemgeschäft wirkten Kostensenkungen und führten somit beim bereinigten operativen Gewinn zu einem Zuwachs um 50,3 %. In 2020 erwartet die Deutsche Telekom einen weiteren Anstieg des bereinigten operativen Gewinns von 24,7 auf 25,5 Mrd. Euro und eine Umsatzverbesserung. Dies sind weiterhin gute Aussichten.

2) Positive freie Cashflows und stabile Verschuldung

Zwar muss die Telekom weiterhin viel in ihre Netze investieren (5G-Ausbau), aber dennoch fiel der freie Cashflow in den vergangenen zehn Jahren nur in einem Jahr negativ aus. Er kann zum weiteren Schuldenabbau oder zur Expansion genutzt werden, was für die Perspektive der Deutschen Telekom positiv ist.

Die hohen Investitionen sind dennoch eine Belastung. So kletterte die Nettoverschuldung 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 55,4 auf 76,0 Mrd. Euro. Das Verhältnis der Nettoverschuldung zum bereinigten operativen Cashflow verschlechterte sich dabei zwar von 2,4 auf 2,65, sank jedoch im Vergleich zum vierten Quartal 2019, als es bereits bei 2,8 lag. Die Eigenkapitalquote ist mit 27,1 % weiterhin in einem soliden Bereich. Telekom-Konzerne sind aufgrund der hohen Investitionen meist stärker verschuldet. Die Deutsche Telekom hält die Situation aber seit Jahren stabil, was für das Unternehmen spricht.

3) Zusammenschluss auf dem US-Markt wird wahrscheinlicher

Die Deutsche Telekom strebt schon seit einiger Zeit nach einer Fusion ihrer US-Tochter T-Mobile US (WKN: A1T7LU) mit Sprint (WKN: A1W1XE). Dadurch würde sie unter den größten US-Mobilfunkanbietern von drei auf eins steigen. Die „New T-Mobile“ käme dann auf 140 Mio. Kunden, könnte sich weitere Wettbewerbsvorteile herausarbeiten und so ihre Effizienz noch weiter steigern.
Der Kursanstieg der Sprint-Aktie und ein positiver US-Gerichtsbeschluss machen den Zusammenschluss jetzt sehr wahrscheinlich. Nur wenn einzelne US-Bundesstaaten in Berufung gehen, könnte sich die Transaktion noch verzögern. Läuft dagegen alles nach Plan, wäre es Anfang April 2020 so weit.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt T-Mobile US.

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