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Kursgewinne bei Wirecard voraus? 2 Dinge, die neben der KPMG jetzt zur Rallye führen können!

Bei der Aktie von Wirecard (WKN: 747206) stehen in den kommenden Wochen und Monaten des noch ausbleibenden ersten Quartals starke Neuigkeiten an. Einerseits werden frische vorläufige Zahlen bereits am 14.02. erwartet, andererseits sind es jedoch insbesondere die Prüfergebnisse der KPMG, auf die Investoren bereits seit einiger Zeit warten.

Mithilfe von hoffentlich klaren und auch transparent publizierten Erkenntnissen kann das Kapitel der bilanziellen Unregelmäßigkeiten möglicherweise endgültig ad acta gelegt werden. Das Management des DAX-Konzerns hat hier bereits mehrfach durchscheinen lassen, dass nach deren Ansicht hier wohl wenig anbrennen wird.

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Allerdings sind es nicht bloß diese Ergebnisse, die in den kommenden Monaten oder Quartalen für eine Fortsetzung der Aufholjagd seit Jahresanfang führen können, sondern es existieren auch andere gewichtige Dinge. Werfen wir in diesem Kontext einen Foolishen Blick auf zwei Aspekte, die ebenfalls für Begeisterungen und Kursaufschläge sorgen könnten.

1. Starke Zahlen mit höheren Prognosen

Eine erste Sache, die eine gewisse Bewegung in den Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters bringen kann, sind natürlich starke Zahlen. Da Investoren jedoch auch weiterhin mit einem soliden Wachstum auf Vorquartalsniveau rechnen dürften, ist hier die Erwartungshaltung eigentlich klar: Alles andere als ein deutlich zweistelliges Wachstum, bei dem Transaktionsvolumen, Umsätze und Ergebnisse um mindestens 30 % steigen, sind eine Enttäuschung. Hier hat Wirecard-CEO Braun die Erwartungshaltung per Twitter-Salve sogar noch angeheizt, indem er verlauten ließ, dass man nicht enttäuschen werde bei den vorläufigen Zahlen.

Mehr Potenzial für Bewegungen könnten da jedoch andere Dinge haben, nämlich die bisherigen Prognosen. Zur Erinnerung: In diesem Jahr möchte Wirecard erstmals ein operatives Ergebnis von einer Milliarde Euro vorweisen, bis zum Jahre 2025 soll dieser Wert bereits bei 3,8 Mrd. Euro liegen. Wie gesagt, ein starkes Wachstum scheint in den Erwartungshaltungen vorprogrammiert zu sein.

Nun könnten diese Prognosen allerdings ebenfalls noch zu konservativ sein, wobei dieses Wörtchen im Kontext so mancher Prognose ebenfalls bereits gefallen ist. Im letzten Herbst, als die publizierten Ziele bis zum Geschäftsjahr 2025 mit dem operativen Ergebnis von 3,8 Mrd. Euro bei Umsätzen von 12 Mrd. Euro und einem Transaktionsvolumen von 810 Mrd. Euro publiziert worden sind, schien konservativ bereits eine mögliche Interpretation zu sein. Wer weiß, möglicherweise wird Wirecard auch in diesem Jahr an so mancher Prognoseschraube drehen und Werte nach oben korrigieren.

Überraschen sollte das die Investoren nicht, denn eine gewisse Vorläufigkeit scheint jede Prognose von Wirecard zu besitzen, wobei der Korrekturrahmen bislang immer nach oben angepasst worden ist. Gute Aussichten daher möglicherweise für Investoren, vielleicht wird der Zahlungsdienstleister auch in diesem Jahr überraschen.

2. Prominente Kooperationen

Ein zweiter Aspekt, der ebenfalls für Euphorie und etwas Kurs-Action sorgen könnte, sind prominente Kooperationen. Zugegeben, in letzter Zeit wird jede Partnerschaft, die Wirecard neu vorweisen kann, medial ausgeschlachtet, auch von mir. Ein operatives, starkes Highlight, das aus dem Stegreif für gigantische Transaktionsvolumina sorgen könnte, war jedoch noch nicht dabei.

Sofern Wirecard in den kommenden Wochen oder auch Monaten starke, prominente Partnerschaften verkünden kann, die sich im Zahlenwerk des Zahlungsdienstleisters bemerkbar machen, könnte auch das der Wachstumsgeschichte aktienkurstechnisch einen gewissen Schub verleihen.

Außerdem könnte eine solcher Kooperation zeigen, dass der DAX-Zahlungsdienstleister durch die neuen Vorwürfe der „Financial Times“ wenig von seinem Charme und seiner Anziehungskraft verloren hat. Mit einem solchen Meilenstein könnte daher ebenfalls wieder mehr Vertrauen zurückkommen.

Das neue Börsenjahr 2020 ist jedenfalls noch lang und entsprechend existiert hier viel Raum, um mit einem wahren Blockbuster zu glänzen. Auch das könnte der Aktie neues Leben verleihen und der Aufholjagd einen gewissen Kick versetzen.

Es ist nicht bloß die KPMG

Wie wir daher im Endeffekt sehen können, existiert in diesen Tagen nicht bloß das Thema KPMG und die damit verbundene Sonderprüfung, die einen Einfluss auf den Aktienkurs und die fundamentale Wachstumsgeschichte haben, sondern es gibt auch andere Aspekte hinter der Wirecard-Aktie, die für Bewegung sorgen könnten.

Natürlich, zunächst wird der DAX-Zahlungsdienstleister diese Hürde überspringen müssen. Im Nachgang ist der Weg jedoch wieder frei für allerlei positiver Überraschungen. Höhere Prognosen und prominentere, starke Kooperationen können dabei zwei Aspekte sein, die man als Investor im Auge behalten sollte.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter.

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