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Novo Nordisk-Aktie nach Zahlen: Rybelsus-Verkäufe „ermutigend“!

Foto: Getty Images

Es ist weiterhin Berichtssaison und auch die Aktie von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) hat im Rahmen dieser frische Zahlen zum vierten Quartal des letzten Geschäfts- und Börsenjahres 2020 vorgelegt. Wie die erste Reaktion mit einem moderaten Kursplus in einem insgesamt freundlichen Gesamtmarkt zeigt, scheinen die Investoren nicht verärgert zu sein.

Aber was hat der dänische Insulinkonzern denn hier überhaupt berichtet? Eine spannende Frage, der wir im Folgenden mal etwas näher auf den Grund gehen wollen, insbesondere natürlich auch aus dem Blickwinkel, wie sich die orale Variante Rybelsus entwickelt hat:

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Das moderate Wachstum setzt sich fort

Insgesamt scheint Novo Nordisk seinen derzeitigen operativen Wachstumskurs weiterhin festigen zu können. Die Umsätze stiegen dabei im Jahresvergleich um 9 % auf 122 Mrd. Dänische Kronen, währungsbereinigt lag das Plus hingegen noch immer bei 6 %. Ein grundsätzlich solides, moderates Wachstum.

Aus der Sicht der Ergebnisse konnte Novo Nordisk hingegen um 11 % zulegen, währungsbereinigt immerhin um ebenfalls 6 %. Novo Nordisk profitierte dabei offensichtlich von starken Wechselkurseffekten, die zwar die Ergebnisse leicht verwässern. Jedoch auch von einem grundsätzlichen organischen Wachstum, was den Investoren insgesamt gefallen dürfte. Je Aktie blieb dabei ein Ergebnis von 16,38 Dänischen Kronen hängen. Ein Gewinnplus von 3 %, wobei ein schlechteres Finanzergebnis ein besseres Zahlen- und vor allem Gewinnergebnis verbessert hat.

Wachstumstreiber waren dabei erneut natürlich die Diabetespräparate, die um insgesamt 4 % zulegen konnten, wobei noch das Mittelchen Ozempic den Ton angibt. Rybelsus hingegen wurde im Rahmen dieses Zahlenwerks nicht explizit ausgewiesen, das Management spricht hier lediglich von ermutigenden Verkäufen in der kurzen Spanne, die das Mittelchen zugelassen ist. Oder, im O-Ton: „The initial feedback is encouraging.“ So weit zu den Zahlenbasics.

Ausblick, Kapitalrückführungen & Co.

Grundsätzlich sieht sich das Management des dänischen Insulinspezialisten damit weiterhin auf Kurs. Auch die mittel- und langfristigen Ziele seien anhand dieses Zahlenwerks realistisch, wie die Verantwortlichen betonten. Zur Erinnerung, Novo Nordisk möchte hier im aktuellen Dreijahreszyklus um ca. 5 % pro Jahr ergebnisseitig wachsen. Sogar organisch ist das ein Richtwert, den die Dänen mit diesem Zahlenwerk erreichen können.

Weitere Neuigkeiten gibt es außerdem vonseiten der Kapitalrückführungen. Das Management möchte demnach für 17 Mrd. Dänische Kronen eigene Aktien kaufen und einziehen, wie ebenfalls im Rahmen dieses Zahlenwerks bekannt gegeben worden ist. Ausgehend von einem Eurogegenwert von 2,27 Mrd. und einer derzeitigen Marktkapitalisierung in Höhe von 104 Mrd. Euro entspräche das in etwa einem Rückkaufvolumen von 2 %. Damit dürfte das anorganische Ergebniswachstum je Aktie weiterhin beschleunigt werden.

Bei der Dividende möchte Novo Nordisk hingegen noch eine weitere Ausschüttung in Höhe von 5,35 Dänischen Kronen je Anteilsschein veranlassen. Zusammen mit der bereits als Abschlag geleisteten Dividende in Höhe von 3,00 Dänischen Kronen würde sich die Gesamtdividende dabei auf 8,35 Dänische Kronen für das Jahr 2019 belaufen, ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 2,5 %, womit das Ausschüttungswachstum hier etwas zum Erliegen kommen würde.

Novo Nordisk: Insgesamt auf Kurs!

Insgesamt scheint Novo Nordisk jedoch wieder zurück in seiner organischen Wachstumsspur zu sein. Neue Mittelchen wie Rybelsus machen Hoffnung auf stärkere Ergebnisse in den kommenden Quartalen, zumindest das Ziel von einem Ergebniswachstum von 5 % in den nächsten Jahren scheint realistisch zu sein.

Die Kapitalrückführungen bleiben beständig, allerdings wächst die Dividende nicht mehr so stark wie noch vor einigen Jahren. Nicht besorgniserregend, für Dividendenjäger jedoch möglicherweise ein Anzeichen, um hier etwas genauer hinzusehen.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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