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Es kann dich ein Vermögen kosten: Der große Nachteil, der mit ETF-Sparplänen verbunden ist

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Eines vorweg: Einen oder mehrere ETFs zu kaufen, kann für viele Investoren weiterhin langfristig ein spannender und effektiver Weg sein, um ein Vermögen aufzubauen. Sparpläne sind und bleiben dabei auch stets eine hervorragende Option, um der Frage des guten oder schlechten Timings aus dem Weg zu gehen und durchschnittliche Einstiegskurse über viele Jahre hinweg zu erhalten.

Es gibt allerdings auch eine Kehrseite, die speziell mit der Sparplanvariante einhergeht. Lass uns diese im Folgenden mal etwas näher beleuchten und zumindest zeigen, weshalb es in gewissen Situationen besser sein könnte, gleich einen größeren Geldbetrag zu investieren.

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Es lohnt sich, viel investiert zu sein. Besonders in der Korrektur

Grundsätzlich sind wir als Foolishe Investoren sowieso der Auffassung, dass es sinnvoll ist, so lange wie möglich investiert zu sein. Einfach, weil es selten möglich ist, die besten Einstiegszeitpunkte für eine Investition abzupassen, und wir daher die Auffassung vertreten, dass ein langfristiger Vermögensaufbau über Jahre und Jahrzehnte hinweg die besten Resultate erzielt. Auch, weil man über solche Zeiträume hinweg keine hervorragenden Tage verpasst. Allerdings natürlich auch die Korrekturen nicht umgeht.

Gerade die Korrekturen sind es jedoch, die bei einem Sparplanansatz einiges an Rendite kosten können. Nicht weil man als Investor gefühlt kurzfristig Geld verliert. Sondern weil man in vielen Fällen in diesen Korrekturzeiten nicht ausreichend viel investiert.

Korrekturen, gerade die häufig üblichen um 10 % oder auch mal 20 %, die gängigen Statistiken zufolge alle paar Jahre einmal auftreten, sind in vielen Fällen nach einigen Tagen oder wenigen Monaten wieder ausgeglichen. Selbst mit monatlichen Sparplänen wird man dabei lediglich begrenzt gekauft haben, vielleicht mithilfe von einer oder zwei Sparplanausführungen. Wobei auch dann das Schlimmste womöglich wieder ausgestanden ist.

Gerade Korrekturen sind jedoch langfristig gesehen stets ein hervorragender Zeitpunkt, um viel zu investieren. Klar, auch hier kann es weiter bergab gehen und es fühlt sich häufig so an, als würde man in ein fallendes Messer greifen. Eine Erholung ist bislang jedoch in jedem Fall wieder eingetreten und jeder, der sich in dieser Zeit positioniert hat, ist im Nachhinein froh gewesen, günstig gekauft zu haben.

Unterm Strich ist es daher ein großer Nachteil, sofern man als ETF-Investor eine Korrektur aufgrund unflexibler Sparpläne lediglich begrenzt und in geringem Volumen nutzen kann. Gerade langfristig kann das durchaus so einiges an Rendite kosten.

Wie man diesem Umstand umgehen kann

Die nun spannendste Frage dürfte für viele Investoren jetzt natürlich sein, wie man diesem Umstand umgehen kann. Es ist natürlich eine Zwickmühle, den einfachen, bequemen Sparplanausführungen den Rücken zu kehren. Andererseits möchte man auch als ETF-Investor natürlich das beste Renditepotenzial entfalten können. Und eine Korrektur zu nutzen wissen.

Hier daher ein Vorschlag: Grundsätzlich ist es absolut nicht verkehrt, die bisherigen Sparpläne weiterlaufen zu lassen, um langfristig vom Cost-Average-Effekt zu profitieren. Gerade in den eher ruhigen Marktphasen, die die meisten Jahre prägen, ist das definitiv ein hervorragender Ansatz, um langfristig ein Vermögen aufzubauen.

Allerdings sollte man mit diesen Sparplänen besser nicht All-in gehen, sondern vielleicht einen gewissen Anteil an Cash aufbauen, den man in solchen turbulenten Tagen verwenden kann, um besonders günstig einzusteigen. Damit verwässert man gleichzeitig auch seinen eigenen durchschnittlichen Einstiegskurs bedeutend und wird von der kommenden Erholung besser und vor allem mehr profitieren können. Das kann langfristig viel Rendite einbringen, auch wenn man dazu natürlich einerseits den Mut und andererseits den Willen zu einem gewissen Verfolgen der Märkte aufbringen muss.

Einfachheit gegen Rendite abwägen

Im Endeffekt läuft es daher ein wenig darauf hinaus, dass man als Investor die Einfachheit und die manuellen Sparplanausführungen gegen ein gesteigertes Renditepotenzial durch etwas aktives Hinzutun während einer Korrektur abwägen muss. Ob einem das die Extrarendite wert ist, sollte man gut durchdenken. Gerade langfristig könnte sich das stärkere Ausnutzen einer Korrektur jedoch finanziell bemerkbar machen.

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