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4 Facetten einer starken Dividende: Rendite, Konstanz, Wachstum & Nachhaltigkeit

Eine starke Dividende ist etwas, auf das man als Einkommensinvestor häufig abzielt. Nichtsdestoweniger ist es manchmal gar nicht so einfach, eine solche zu bekommen. Mal scheint die Bewertung zu teuer, mal ein Geschäftsmodell zu gefährdet. Mal hingegen traut man einem Unternehmen nicht so recht. Die Gründe, weshalb man nicht zugreift, können vielfältig sein.

Möglicherweise weiß mancher auch gar genau, was eine attraktive Dividende ausmacht, oder möchte sein Wissen hier einfach noch einmal überprüfen. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf vier wichtige Facetten einer starken Dividende.

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1. Die Dividendenrendite

Zugegeben, die aktuelle Dividendenrendite gilt in vielen Fällen als zweitrangig. Grundsätzlich existieren wichtigere Dinge, die es im Auge zu behalten gilt als lediglich den Quotienten, der sich aus zuletzt gezahlter Dividende und derzeitigem Kursniveau ergibt. Jedoch verdient dieser Aspekt zumindest eine gewisse untergeordnete Aufmerksamkeit.

Ich selbst definiere häufig eine Mindestdividende als Ziel, die ich in meinem persönlichen Dividendendepot haben möchte. Zwar können grundsätzlich auch Aktien mit einer Dividendenrendite von 0,x oder 1,x % attraktiv sein, für Einkommensinvestoren oder Jäger passiver Einkünfte können diese vergleichsweise kleineren Werte jedoch eine zu geringe Ausgangslage sein. Entsprechend kann es sinnvoll sein, ein Mindestmaß zu definieren, das man für erstrebenswert hält. Gewissermaßen als zusätzlichen Filter für seine Dividendenaktien.

Mehr Aufmerksamkeit sollte man der Dividendenrendite jedoch nicht beimessen, da sie wenig über die Qualität einer Aktie oder eines Unternehmens aussagt. Lediglich noch, ob eine Aktie unterbewertet ist.

2. Die Konstanz

Viel wichtiger, insbesondere für klassische Dividendenjäger, ist die Konstanz der jeweiligen Ausschüttungen. Nur wenn eine Dividende über mehrere Jahre oder besser Jahrzehnte hinweg konstant geblieben ist, ist das ein Indikator dafür, dass ein hohes und zuverlässiges Ausschüttungsverhältnis im Sinne des Managements ist.

Hohe, zuverlässige Ausschüttungen sind ein wichtiger Gradmesser für die Qualität einer Aktie und es existieren zudem viele Ausschütter, die trotz eines historisch zuverlässigen Maßes sogar attraktive und hohe einstellige Dividendenrenditen liefern können. Entsprechend können sich beim Blickwinkel der Konstanz attraktive und möglicherweise unterbewertete Qualitätsdividendenaktien offenbaren.

3. Das Ausschüttungswachstum

Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal ist außerdem das Wachstum der jeweiligen Ausschüttungen. Vor allem langfristig führen weitere Steigerungen bei den Dividenden häufig zu einer besseren Gesamtrendite. Einerseits weil hier häufig die Dividenden langfristig steigen und sogar zu zweistelligen Renditen führen können.

Andererseits jedoch auch, weil ein solches Ausschüttungswachstum häufig von Kursgewinnen begleitet wird, die langfristig ebenfalls einen signifikanten Anteil am Gesamterfolg einnehmen werden. In den allermeisten Fällen gibt es schließlich einen Grund, weshalb die Dividenden wachsen, und dieser liegt bei vielen Aktien ebenfalls in einem operativen Wachstum begründet. Somit sind starke Dividendenwachstumsaktien häufig langfristig die besten und renditestärksten Ausschütter.

Im Zweifel gilt sogar in den meisten Fällen, dass ein Ausschütter mit einem starken Wachstum einen lediglich starken Zahler mit einer hohen initialen Dividendenrendite schlägt. Wachsende Ausschütter sind somit in gewisser Weise die Königsdisziplin des erfolgreichen Investierens in Dividendenaktien, was ebenfalls zeigt, dass die Dividendenrendite eine untergeordnete Rolle spielen sollte. Eben weil diese Zahl relativ ist und sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg verändern kann.

4. Die Nachhaltigkeit

Zu guter Letzt und ebenfalls wichtig ist die Nachhaltigkeit einer Ausschüttung. Viele definieren diesen Punkt lediglich über Kennzahlen. Beispielsweise ob gemessen am Gewinn oder auch des freien Cashflows eine Ausschüttung sicher erscheint und Raum für weiteres Wachstum existiert. Allerdings ist das auch bloß ein sehr eingeschränkter Blickwinkel.

In meinen Augen gehört nämlich auch eine Bewertung des Unternehmens, der Wettbewerbsvorteile, der Zukunftsfähigkeit der Produkte und der Bewertung der Konkurrenten hinzu, um die Nachhaltigkeit beurteilen zu können. Von solchen Aspekten hängen schließlich die künftigen Auszahlungen ab. Oder, besser, die Ergebnisse und Gewinne, die diese ermöglichen.

Weiche Kriterien und nicht zahlenbasierte Faktoren bei der Nachhaltigkeit auszulassen kann somit ein teurer Fehler sein. Entsprechend ist die Nachhaltigkeit wichtiger und vor allem tiefgründiger, als so mancher Investor denkt.

Häufig bloß Kompromisse möglich

Einen magischen Mix zu bekommen ist jedoch häufig nicht möglich. Eine unterbewertete Dividendenaktie mit starkem Dividendenwachstum, einem nachhaltigen, erfolgserprobten Geschäftsmodell mit hoher initialer Rendite zu erwischen ist eher eine Seltenheit. Daher wird man häufig einen Kompromiss bei diesen vier Facetten eingehen müssen.

Das ist allerdings auch der Punkt, wo aus Wissenschaft Kunst wird. Und wo sich vielleicht die Spreu vom Weizen der Einkommensinvestoren trennen wird.

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