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Vergiss die Nestlé-Aktie: 3 Gründe, weshalb ich lieber auf Unilever setzen würde!

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Der Markt der defensiven Aktien mit einer starken Dividende ist inzwischen deutlich komplizierter geworden. In Zeiten des noch immer vorhandenen Handelskonflikts und vieler Indizes, die sich inzwischen auf Rekordniveau befinden, ist es schwieriger geworden, günstige Vertreter in diesem Bereich zu finden. Einige könnten sogar regelrecht überteuert sein.

Wie wir es auch drehen und wenden: Die beiden Aktien von Nestlé (WKN: A0Q4DC) und Unilever (WKN: A0JNE2) gehören jedenfalls zu diesem Kreis thematisch dazu, allerdings hätte ich persönlich hierbei einen klaren Favoriten. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick darauf, weshalb ich bei den Schweizern eher skeptisch wäre und auf die Briten setzen würde. Genauer gesagt habe ich sogar drei gute Gründe dafür.

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1. Die aktuelle Bewertung

Ein erster Grund, der vornehmlich die Attraktivität der Aktie von Unilever demonstrieren dürfte, ist der der fundamentalen Bewertung. Der britische Lebensmittel- und Konsumgüterkonzern wird bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 52,46 Euro (17.01.2020, maßgeblich für alle Kurse) und einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,50 Euro lediglich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15 bewertet. Bei einem Jahresumsatz von in etwa 19 Euro wird das Papier außerdem mit dem 2,5-Fachen der Umsätze bewertet, was deutlich günstiger als Nestlé ist.

Der Schweizer Lebensmittelkonzern kommt bei einem Kursniveau von 106,58 Schweizer Franken und einem letzten Gesamtjahresgewinn von 3,36 Schweizer Franken auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 31,7. Bei einem Jahresumsatz von 30,29 Schweizer Franken beträgt das Kurs-Umsatz-Verhältnis hingegen mehr als 3,5.

Mehrere fundamentale Kennzahlen weisen gegenwärtig darauf hin, dass die Unilever-Aktie preiswerter bewertet sein könnte. Allerdings ist das bloß ein Aspekt, der für eine größere Attraktivität dieser Aktie sprechen könnte.

2. Die Dividende

Ein zweiter Faktor, der zumindest ebenfalls grob in die Richtung der fundamentalen Bewertung hinweist, ist außerdem die Dividende der jeweiligen Konzerne. Unilever zahlt derzeit auf das Gesamtjahr gerechnet 1,6416 Euro je Anteilsschein an die Investoren aus, was beim aktuellen Kursniveau einer Rendite von 3,12 % entspricht. Nestlé hingegen käme bei einer Dividende von 2,45 Schweizer Franken auf eine Dividendenrendite von 2,29 %, was ebenfalls bedeutend weniger ist.

Ein Vergleich, der sich dabei womöglich ebenfalls anbietet, ist das Ausschüttungsverhältnis. Unilever kann hier nämlich ebenfalls mit einem niedrigeren Wert glänzen, jedoch ist es insbesondere die Dividendenhistorie, auf die wir nun den Fokus legen wollen.

Nestlé gilt hier schließlich als angehender Dividendenaristokrat mit seinen inzwischen 23 jährlichen Dividendenerhöhungen in Folge. Aber, siehe da! Auch Unilever kann inzwischen mit 24 jährlichen Anhebungen der Ausschüttung glänzen, entsprechend gibt es qualitativ hier eigentlich keine großen Unterschiede. Wie gesagt, bis auf die Dividendenrendite.

3. Das aktuelle Wachstum

Ein weiterer Aspekt, der gegenwärtig für die Aktie von Unilever sprechen könnte, ist das Wachstum. Unilever musste zwar erst jüngst aufgrund von etwas mehr Gegenwind als ursprünglich gedacht seine eigenen Prognosen herunterschrauben. Allerdings wird der britische Lebensmittelkonzern noch immer auf ein Umsatzwachstum von 3 % kommen, was dem unteren Rahmen der bisherigen Prognose entspricht.

Nestlé hingegen kam auf ein organisches Wachstum von 3,7 % innerhalb der ersten neun Monate, was moderat höher ist als das von Unilever. Jedoch sollten Investoren hier überlegen, ob die gewaltige Bewertungs- und Dividendendiskrepanz dieses leicht bessere Wachstum rechtfertigt.

Vielleicht eine unterbewertete Dividendenaktie?

Die Aktie von Nestlé vereint somit noch immer einen Großteil der Aufmerksamkeit im Lebensmittelbereich auf sich. Auch die Dividende erfährt viel Aufmerksamkeit. Nichtsdestoweniger könnte Unilever derzeit womöglich die bessere Wahl sein. Zumindest könnten Foolishe Investoren mit einem langfristigen Horizont einmal drüber nachdenken.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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