The Motley Fool

Über 500 Euro Dividende im Monat als Nebeneinkommen erhalten – ja, das geht!

Viele Menschen befassen sich bedauerlicherweise heutzutage nicht mit dem Thema „Geldanlage“, was zur Folge hat, dass sich diese Personen im Grunde genommen selbst den Weg zu einem potenziellen, beträchtlichen Vermögensaufbau verbauen und sich ebenso die Möglichkeit nehmen, ein attraktives, passives Nebeneinkommen zu generieren, das den Lebensstandard ziemlich verbessern kann.

Die Leser unter euch, die meine Artikel regelmäßig verfolgen, haben vermutlich bereits gesehen, wie man als Alleinstehender ein attraktives Nebeneinkommen in Höhe von 250 Euro im Monat mithilfe von Dividenden erreichen kann, wenn man denn richtig dabei vorgeht.

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Heute möchten wir etwas mehr als das Doppelte davon im gleichen Zeitraum erzielen – nämlich in zehn Jahren. Klingt ambitioniert, ist aber durchaus zu schaffen. Wie genau das gehen soll, erfährst du, wenn du weiterliest.

Unser Beispiel

Das Beispiel, das wir uns heute ansehen, bezieht sich aufgrund der Rahmenbedingungen eher auf Paare, die zusammen an einem gemeinsamen Vermögensaufbau arbeiten möchten. Wir gehen davon aus, dass beide Personen 30 Jahre alt sind und über Jobs mit regelmäßigen Einkommen verfügen.

Unser Ziel ist, dass die beiden im Alter von 40 Jahren ein passives Nebeneinkommen von insgesamt 6358,25 Euro pro Jahr generieren, was satten 529,90 Euro pro Monat entspricht! Um das zu erreichen, benötigt man, zumindest bei unserem Beispiel, etwas Startkapital. In unserem Fall sind das 40.000 Euro, die das Paar nicht für andere lebensnotwendige Dinge benötigt und im Laufe ihrer beiden Leben angespart haben.

Dass nicht jeder Alleinstehende (oder auch nicht jedes Paar) im Alter von 30 Jahren über 40.000 Euro verfügt, ist mir klar – dennoch kann diese Methode angewandt werden, wenngleich, logischerweise, etwas weniger Dividende pro Monat dabei herausspringen wird. So oder so wird man ein Stück finanzieller Unabhängigkeit damit erzielen können, was sich für jeden lohnt – egal wie viel Vermögen vorhanden ist.

So funktioniert es

Ein jährliches Nebeneinkommen von über 6.000 Euro würden wir beispielsweise erhalten, wenn wir es schaffen, auf ein Kapital in Höhe von etwa 127.000 Euro eine Rendite von 5 % zu erwirtschaften.

Zwischen dem Startkapital in Höhe von 40.000 Euro und den 127.000 Euro besteht doch eine große Kluft. Wie schaffen wir es also, innerhalb von zehn Jahren auf diesen Betrag zu kommen? Das geht beispielsweise mit Dividenden und dem Zinseszinseffekt!

Dazu gehen wir so vor wie in der nachfolgenden Tabelle abgebildet:

Startkapital Monatliche Sparrate Rendite (jährlich) Zinsansammlung? Endkapital nach 10 Jahren
40.000 Euro 400 Euro 5 % Ja 127.164,80 Euro

Das Startkapital wird in verschiedenen Dividendenaktien angelegt, die eine durchschnittliche Dividendenrendite in Höhe von 5 % aufweisen. Selbstverständlich informieren wir uns zuvor über die Unternehmen, in die wir investieren, und analysieren diese im besten Fall. Sollten keine Kenntnisse in diesem Bereich vorhanden sein, und das Interesse, diese aufzubauen, auch nicht da sein, kann der Gang zu einem unabhängigen Finanzberater durchaus helfen.

Wir lassen jedoch unser Startkapital nicht alleine für uns arbeiten, sondern es kommen noch zusätzlich 400 Euro auf Monatsbasis dazu, die wir von unserem Gehalt abzwicken. Im Fall des Paares sind das „nur“ 200 Euro pro Person und Monat. Halten wir nun zehn Jahre durch, haben wir nach dem besagten Zeitraum ein Endkapital von 127,164,80 Euro. Mit einer Rendite von weiterhin 5 % auf dieses Kapital werden wir 6.358,24 Euro im Jahr erhalten, völlig ohne weiteren Aufwand.

Teilt man diesen Betrag durch 12, erhalten wir das besagte monatliche Nebeneinkommen von rund 530 Euro. Zusätzlich zu dem attraktiven Nebeneinkommen haben wir innerhalb von zehn Jahren ein beträchtliches sechsstelliges Vermögen aufgebaut.

Schlussworte

Dieses Spiel kann natürlich einfach weitergespielt werden – beispielsweise bis zum Ruhestand. Möglicherweise kann die monatliche Sparrate im Laufe der Zeit auch erhöht werden, wodurch sich das Endergebnis exponentiell vermehrt – alles dank des Zinseszinseffekts.

Zum Schluss noch ein paar wichtige Anmerkungen für diejenigen, die neu im Bereich der Börse sind: Dividenden von Unternehmen können natürlich jederzeit gestrichen oder gekürzt werden, daher ist es umso wichtiger, vor der Investition in eine Aktie eine umfassende Eigenanalyse vorzunehmen, um dieses Risiko möglichst gering zu halten. Falls man das nicht selber machen möchte, sollte man eine kompetente Ansprechperson aufsuchen.

Außerdem sind die oben genannten Werte alle brutto, sprich vor der Steuer. Der Staat wird dir etwas von deinem Nebeneinkommen abnehmen – nichtsdestotrotz kann man sich mit dieser Technik ein beachtliches Vermögen erwirtschaften, sofern man die Disziplin behält und vor allem nur Geld investiert, dass man mindestens für die kommenden fünf Jahre nicht für andere wichtige Ausgaben im Leben benötigt.

Dabei spielt es wirklich keine Rolle, ob man single ist oder nicht, wie alt oder jung man ist und über welches Vermögen man verfügt. Richtig gemacht, lohnt sich diese Form des Vermögensaufbaus immer. Wir Fools versuchen dabei, stets interessante Unternehmen zu finden und vorzustellen, die möglicherweise in solch eine Anlagestrategie passen.

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