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5 gute Nachrichten für die Evotec-Aktie und 1 möglicher Nachteil!

Quelle: Getty Images

Viele Jahre hatten Anleger wenig Spaß mit der Evotec (WKN: 566480)-Aktie. Seit 2016 ist sie jedoch überdurchschnittlich um fast 500 % gestiegen (16.01.2020) und hat dabei den DAX weit hinter sich gelassen. Endlich greift die Strategie und immer mehr Pharmagroßkonzerne nehmen Evotecs Forschungsdienstleistungen in Anspruch.

In diesem Zusammenhang fallen die nun erzielbaren zweistelligen operativen Gewinnmargen und Eigenkapitalrenditen besonders positiv auf. Sie machen die Aktie, neben dem starken Wachstum, für viele Anleger zu einem attraktiven Investment. Auch zuletzt gab es wieder viele positive Nachrichten. Welche es sind und warum es derzeit dennoch einen Wermutstropfen gibt, erfährst du hier.

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1. Just-Evotec Biologics errichtet neue Produktionsstätte

Die in Seattle (USA) ansässige Tochter erforscht und produziert Biologika für therapeutische Zwecke. Nun erweitert sie mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte in Redmond ihre Forschungs- und Produktionskapazität. Zur Anwendung kommen verdichtete Bioprozessverfahren, bei denen die J.POD()R)-Technologie eingesetzt wird.

Evotec wird seine Produktionsleistung flexibel anpassen und sich so perfekt auf seine Kunden einstellen können. Die Zukunft liegt in der personalisierten Medizin, die Evotec (über seine Tochter) mitentwickeln wird. Hieraus könnten sich weitere große Ertragssteigerungen ergeben. Evotec rechnet im ersten Quartal 2021 mit einer Fertigstellung des neuen Betriebes.

2. Kooperation mit OncoResponse

Die erst kürzlich übernommene Just-Evotec Biologics konnte zudem mit OncoResponse eine Vereinbarung zur Entwicklung des Produktkandidaten OR2805 schließen. Er ermöglicht die Wiederaktivierung des Immunsystems in der Nähe von Krebszellen und somit dessen bessere Bekämpfung. Just-Evotec Biologics wird dabei helfen, den Kandidaten in die klinische Testphase zu überführen.

3. Erweiterung der strategischen Bayer-Allianz

In Folge der erweiterten Forschungskooperation mit Bayer (WKN: BAY001) gewinnt Evotec potenzielle Meilensteinzahlungen von bis zu 330 Mio. Euro sowie 10 Mio. Euro Forschungsgelder innerhalb von fünf Jahren hinzu. 6,5 Mio. Euro gibt es allerdings schon als Vorabzahlung von Bayer.

Bei Erfolg würde zudem eine Nettoumsatzbeteiligung in Höhe von etwa 10 % erfolgen. Zusammen möchten Bayer und Evotec einen Produktkandidaten für die Frauengesundheit (speziell gegen das polyzystische Ovarialsyndrom) entwickeln. Dabei würde Bayer im späteren Verlauf die klinische Entwicklung und Vermarktung übernehmen.

Evotec kommt hier seine Zusammenarbeit mit Celmatix zugute, über die wir schon früher berichtet haben. Celmatix ist auf die Erforschung der Frauengesundheit auf Basis von umfassenden Datenanalysen spezialisiert.

4. Ausbau der Zusammenarbeit mit Bristol-Myers Squibb

Die beste und höchste Auszeichnung für jedes Unternehmen ist ein Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen, weil diese von den Leistungen überzeugt sind. Evotec ist dies nun mit Bristol-Myers Squibb (WKN: 850501) beziehungsweise mit dessen Tochter Celgene wieder einmal gelungen, mit der bereits seit 2016 eine Zusammenarbeit besteht. Durch die Erweiterung um weitere Zelllinien erhält Evotec nun zusätzlich 6 Mio. US-Dollar.

5. MSD-Kooperation zahlt sich aus

MSD ist ein Markenname der Merck&Co (WKN: A0YD8Q). Auch hier überzeugen Just-Evotec Biologics Leistungen, sodass sich MSD bereits jetzt Kapazitäten an der noch im Aufbau befindlichen Anlage in Redmond sichert. Beide haben seit 2015 die J.POD(R)-Plattform entwickelt. Merck&Co zahlt zunächst 15 Mio. US-Dollar, wobei Evotec mit weiteren Meilensteinzahlungen rechnen kann.

Und dennoch ist es durchaus möglich, dass die Evotec-Aktie erst einmal korrigiert.

1. Die Evotec-Aktie ist nicht mehr günstig

Legt man den Gewinn der letzten zwölf Monate zugrunde (16.01.2020), notiert Evotec derzeit bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 60. Verglichen mit dem Umsatzwachstum von etwa 25 % ist dies nicht mehr günstig. Nach weiteren Methoden zeigt die Aktie derzeit ebenfalls Überbewertungserscheinungen. In manchen Fällen ist allerdings ein noch weiterer Anstieg in die Überbewertung möglich, bevor sie korrigiert.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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