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Vorsicht, ETF-Investoren: Auch hier sind die Passivfonds bloß ein Kompromiss!

Foto: Getty Images

Dass ETFs ein Kompromiss sind, dürfte vielen Passivinvestoren wohl inzwischen bewusst sein. Sowohl bei der Diversifikation als auch der Auswahl der jeweiligen Aktien und bei vielen weiteren Aspekten wird man einige Dinge hinnehmen müssen. In jedem Index stecken schließlich auch echte Rohrkrepierer, die die starken Performer bremsen und im Endeffekt langfristig zu einer marktüblichen Rendite führen.

Doch selbst zwischen denjenigen, die einen Index mithilfe von einzelnen Aktien kopieren möchten, und denjenigen, die stets auf die ganzheitliche ETF-Variante setzen, existiert ein bedeutender Unterschied. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, wo hier der Kompromiss liegt und wieso man das beim besten Willen nicht verändern kann.

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Eine Frage des Timings. Und der Bewertungen

Zugegeben, ich bin vom Grundsatz her der Letzte, der die Möglichkeiten von Passivfonds verteufelt. Wie gesagt, wer langfristig unterwegs ist, es einfach halten möchte und eine marktübliche Rendite über Jahrzehnte generieren will, der ist hier goldrichtig. An der grundsätzlichen Möglichkeit wird sich dabei wohl auch wenig ändern.

Nichtsdestoweniger können einzelne Investitionen in einzelne Aktien eine bessere Option sein. Selbst wenn man dabei langfristig den breiten Markt kopieren möchte. Nichtsdestoweniger steht man bei jeder Auswahl einer Aktie vor der Frage: Welche ist gegenwärtig die beste, welche ist am besten bewertet und bietet dabei langfristig das höchste Renditepotenzial. Das führt hier, wenn man seine Hausaufgaben richtig macht, wohl zu einer besseren Performance als der breite Markt.

Als ETF-Investor ist man schließlich stets gezwungen, den gesamten Index zu kaufen, was keine Auswahlmöglichkeiten beinhaltet. Als Stockpicker hingegen kann man sich zu verschiedenen Zeitpunkten verschiedene Aktien ins Depot holen, was hier die Chance erhöhen kann, eine bessere Rendite trotz gleicher Aktienauswahl zu generieren. Wobei dieses Vorhaben bei einer falschen Auswahl natürlich auch nach hinten losgehen kann.

Dieses Vorhaben ist dabei natürlich mit deutlich mehr Aufwand verbunden, weil man mehr analysieren und vergleichen muss, allerdings kann sich das langfristig durchaus lohnen. Einzelne Aktien eines Index lassen schließlich den breiten Markt immer deutlich hinter sich und je nach Konjunktur und handelspolitischer Lage sind über Jahre und Jahrzehnte andere Aktien attraktiver bewertet. Der selektive Ansatz auf große Chancen kann daher das Renditepotenzial bedeutend erhöhen.

Sparpläne sind hier auch keine Lösung …

Selbst Sparpläne bei den Passivfonds sind keine Lösung für diesen Kompromiss. Zwar wird man als ETF-Investor dadurch langfristig vom Cost-Average-Effekt, oder, auf Deutsch, Durchschnittskosteneffekt beim breiten Markt profitieren. Allerdings ist es stets der breite Markt als Kompromiss, den man dabei erwirbt.

Wenn einzelne Aktien teuer sind, sind andere womöglich günstig, und wenn sich die Zeiten ändern, könnten sich die Bewertungen und damit die Chancen gedreht haben. Langfristig wird es dabei wohl wenig Möglichkeiten geben, bei denen alle Aktien eines Index in etwa gleichmäßig attraktiv bewertet sind und die gleichen Potenziale aufweisen. Vielleicht lediglich in einem marktbreiten Crash, wo alle Aktien deutlich unter ihrem inneren Wert korrigieren.

Wer als Investor daher einzelne Aktien auswählt und damit den breiten Markt nachbilden möchte, könnte also höhere Chancen besitzen als ein Passivinvestor, der stets als Kompromiss alle Aktien kauft. Daran wird man sich als Passivinvestor wohl oder übel gewöhnen müssen.

Das ist jedoch nicht verkehrt

Langfristig war diese Lösung dennoch nicht verkehrt, zumal die meisten ETFs langfristig eine Rendite im höheren einstelligen Prozentbereich generiert haben. Nichtsdestoweniger ist es nicht verkehrt, sich hier die unterschiedlichen Potenziale, Chancen und Risiken einmal anzusehen. Sowie zu begreifen, wie weit ein ETF-Ansatz ein zugegebenermaßen einfacher, renditeträchtiger und breit diversifizierter Kompromiss ist.

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