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3 Dinge, die Microsoft besser macht als Google

Microsoft (WKN:870747) und Alphabet (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H), die Muttergesellschaft von Google, haben beide den S&P 500 in den letzten zehn Jahren übertroffen. Die Microsoft-Aktie stieg um über 400 %, seit der neue CEO das Geschäft des Technologiegiganten rationalisierte und die wachstumsstärkeren Geschäftsbereiche wie Cloud-Services, Spiele und mobile Anwendungen in den Vordergrund stellte. Die Alphabet-Aktie stieg um über 300 %, da Google mit dem ausgedehnten Ökosystem mehr Werbetreibende gewinnen konnte.

Google galt früher als eine heißere Wachstumsaktie als Microsoft. Doch unter Satya Nadella, der 2014 als Nachfolger von Steve Ballmer antrat, wurde Microsoft wohl die aufregendere Wachstumsaktie. Schauen wir uns die drei wichtigsten Dinge an, die Microsoft besser als Google macht, und wie die Aktie im Jahr 2020 auf neue Höchststände steigen könnten.

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1. Cloud-Dienste

Microsoft hat die öffentlichen Cloud-Dienste – einschließlich der Cloud-Plattform Azure, der Office 365-Produktivitätssuite und der Kundenbeziehungsmanagement-Plattform Dynamics 365 – nach der Übernahme durch Nadella aggressiv ausgebaut. Die Hauptstrategie von Nadella lag darin, Microsoft zu einem „Cloud First, Mobile First“-Unternehmen zu machen. Diese Investitionen belasteten zunächst die Gewinne von Microsoft, haben sich jedoch letztendlich gelohnt, da die kommerziellen Cloud-Umsätze stiegen.

Laut Gartner belegte Microsoft im Jahr 2018 mit einem Anteil von 15,5 % den zweiten Platz nach Amazon im weltweiten Markt für Public-Cloud-Dienste. Google, das in der Cloud-Sparte mit ständigen Management-Änderungen und Konflikten Probleme hatte, belegte mit einem Anteil von 4 % den vierten Platz.

Auch Microsofts Office 365 gewann gegen Googles G Suite als bevorzugte Cloud-basierte Produktivitätssoftware-Suite bei den Unternehmenskunden. Bitglass schätzt, dass zwischen 2014 und 2018 die Einführungsrate von Office 365 (bei den Organisationen, die öffentliche Cloud-Dienste nutzen) von 7,7 % auf 56,3 % gestiegen ist. Die Einführungsrate der G Suite stieg lediglich von 16,3 % auf 24,8 %.

2. Videospiele

Microsoft ist vor 18 Jahren mit der Xbox in den Markt für Videospielkonsolen eingetreten und hat dann 2005 die Xbox 360 und 2013 die Xbox One auf den Markt gebracht. Microsoft hat in den letzten sechs Jahren über 45 Millionen Xbox One-Einheiten verkauft und ist damit nach Sony der zweitgrößte Konsolenhersteller der Welt.

Die Xbox diente als Startplattform für monatliche Abonnementdienste wie Xbox Live, das Online-Multiplayer-Spiele und digitale Downloads ermöglichte, und Xbox Game Pass, ein Dienst, der den Gamern unbegrenzte Downloads aus einer Bibliothek von über 100 Spielen ermöglicht. Außerdem wird ein neuer Cloud-Gaming-Service, xCloud, getestet, der diese Dienste in naher Zukunft ergänzen könnte.

Google versuchte auch, den Videospielmarkt zu knacken, doch die Strategien waren meist unausgereift. Daher brachte das Unternehmen 2014 seine Top-Box Nexus Player mit Android-Spielen für den Fernseher auf den Markt, doch dies war ein Flop, weil die meisten Spiele für mobile Geräte mit Touchscreen optimiert waren. Andere Hersteller, die versuchten, Android-Spiele auf den Fernseher zu bringen, erlitten ein ähnliches Schicksal.

Im vergangenen Jahr startete Google die Cloud-Gaming-Plattform Stadia und Google Play Pass, einen unbegrenzten Spiel- und App-Service für mobile Geräte. Stadia wurde jedoch aufgrund technischer Probleme, einer schwachen Auswahl an Spielen und eines verwirrenden Geschäftsmodells, das Spiele auf a la carte-Basis verkaufte, schlecht angenommen. Play Pass sollte gegen Apple Arcade und Xbox Game Pass antreten, doch es fehlte an plattformexklusiven Spielen und Apps.

3. Soziale Netzwerke

Google hat wiederholt versucht, Facebook im Markt der sozialen Netzwerke herauszufordern, doch das Unternehmen hatte Misserfolge wie Google Buzz, Google Wave und Google+ erlebt. Diese Plattformen scheiterten aus drei Hauptgründen: Facebook behielt den First-Mover-Vorteil auf dem Markt, die Dienste waren Erweiterungen des Google-Ökosystems statt zusammenhängender sozialer Netzwerke, und Google investierte nicht aggressiv in ihre Entwicklung oder ihr Wachstum.

Im Gegensatz zu Google erkannte Microsoft, dass es zwecklos war, gegen Facebook im Mainstream-Markt der sozialen Netzwerke zu konkurrieren. Stattdessen erwarb das Unternehmen Ende 2016 das professionelle soziale Netzwerk LinkedIn für 26 Mrd. US-Dollar.

LinkedIn wuchs unter Microsoft weiter. Im letzten Quartal erreichte es fast 660 Millionen Mitglieder, und der Umsatz mit Marketinglösungen stieg um 44 % pro Jahr. LinkedIn generierte im letzten Quartal nur 6 % von Microsofts Umsatz, doch es ist weitaus erfolgreicher als alle Social-Media-Versuche von Google.

Das Fazit

Damals, 2009, glaubten die meisten Investoren wahrscheinlich nicht, dass Microsoft Google in den folgenden 10 Jahre übertreffen würde. Sie haben jedoch wahrscheinlich nicht erwartet, dass ein alles verändernder CEO Microsoft neues Leben einhauchen würde, während Google Ressourcen für schlecht durchdachte Projekte verschwendet hat. Microsoft und Alphabet sind beide immer noch solide langfristige Investitionen, doch Microsoft über trifft den Konkurrenten deutlich in den Bereichen Cloud, Gaming und Soziale Netzwerke.

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Zuckerberg, ehemalige Direktorin für Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook und Schwester von dessen CEO Mark Zuckerberg, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 02.01.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Gartner und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $85 Calls auf Microsoft und Short Januar 2021 $115 Calls auf Microsoft.

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