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ETF-Vergleich: FTSE 100 oder MSCI World? Dieser Index ist für Passivinvestoren attraktiver!

Der Erfolg beim Investieren in ETFs hängt natürlich in gewisser Weise vom jeweiligen Index ab. Eine marktübliche Rendite wird man zwar immer über kurz oder lang erhalten, wenn man auf einen breiten Index setzt, nichtsdestoweniger existieren hier durchaus einige Schwankungen innerhalb der jeweiligen Börsenbarometer.

Zudem ist auch die Diversifikation ein Thema, das grundsätzlich zu unterschiedlichen Renditen und unterschiedlichen Chancen und Risiken bei Passivfonds führen kann. Daher kann die Auswahl hier von grundlegender Bedeutung sein.

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Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf die Indizes des MSCI World und des FTSE 100 sowie darauf, was Investoren hier grundsätzlich erwarten können. Mal sehen, welcher dieser Vertreter für Passivfonds die spannendere Option sein könnte.

1. Die grundlegende Diversifikation

Ein erstes Thema, das prägend für die jeweiligen Chancen und Risiken ist, ist natürlich die Diversifikation. Dabei existiert zunächst ein ganz gravierender Unterschied zwischen diesen beiden Börsenbarometern: Der FTSE 100 ist lediglich ein regionaler, genauer gesagt ein britischer Index, der MSCI World ist hingegen ein weltweiter Index mit verschiedenen Nationen.

Das kann hier bereits zu unterschiedlichen Renditen führen, denn der MSCI World ist nicht so stark abhängig von einzelnen politischen Schicksalen wie der FTSE 100. Der Brexit beispielsweise dürfte den FTSE 100 stärker tangieren als den MSCI World, obwohl beide britische Aktien beinhalten. Regional diversifizierter ist daher definitiv der MSCI World.

Auch was die Anzahl der verschiedenen Aktien anbelangt, kann der weltweite Index eine stärkere Diversifikation aufweisen. Bis zu 1.600 verschiedene Aktien sind schließlich in diesem globalen Anzeiger enthalten, während es die britische Variante auf 100 große Aktien der britischen Wirtschaft bringt. Damit gelten zwar beide als diversifiziert, nichtsdestoweniger scheint der MSCI World dabei doch ein wenig breiter aufgestellt zu sein. Sowohl regional als auch quantitativ.

2. Die innere Diversifikation

Allerdings ist das natürlich bei Weitem noch nicht alles, sondern die Diversifikation bietet auch eine qualitative und innere Ebene. Dabei ist erwähnenswert, dass der MSCI World trotz seiner globalen Ausrichtung über einen starken US-Schwerpunkt mit einem Anteil von mehr als 60 % verfügt. Ganz so stark diversifiziert erscheint dieser globale Vertreter daher nicht zu sein.

Hingegen ist die Diversifikation nach Segmenten vergleichsweise günstig. Mit Anteilen von jeweils 15 % bilden Aktien der Informationstechnologie und der Finanzdienstleistungen innerhalb des MSCI World die größten Schwerpunkte. Weitere Themen sind Gesundheit, Industrie und Konsumgüter (zyklisch und nichtzyklisch) mit Anteilen zwischen 8 und 12 %, kleinere Bereiche wie Versorger, Energie und Materialien runden diesen breiten und weltweiten Index ab.

Der FTSE 100 hingegen besitzt da schon größere Schwerpunkte. Rund 20 % aller Aktien dieses Index kommen aus dem Bereich der Finanzaktien, weitere 16,5 % aus der Energie. Nicht-zyklische Konsumwerte schaffen es auf rund 15 %, Materialien, Gesundheit und Industrie hingegen auf Anteile zwischen 9 und 10 %, wohingegen kleinere Bereiche wie Kommunikation, Versorger und Informationstechnologie auch hier das schmückende Beiwerk bilden.

Beide Indizes sind daher zwar sehr breit und gut strukturiert, allerdings scheint der MSCI World gemessen an den Segmenten und den jeweiligen prozentualen Anteilen besser gewichtet zu sein.

3. Die Dividendenrendite

Zu guter Letzt könnte außerdem noch die jeweilige Dividendenrendite ein Attraktivitätskriterium für so manchen Investoren sein. Zwar gelten die Ausschüttungen für so manchen lediglich als schmückendes Beiwerk, allerdings sind auch passive Einkünfte bei Passivinvestoren häufig ein Thema, weshalb dieser Blickwinkel ebenfalls eine Daseinsberechtigung hat.

Hier liegt der Vorteil ganz klar aufseiten des britischen Börsenbarometers. Der MSCI World kommt gegenwärtig nämlich lediglich auf eine Dividendenrendite von 1,75 %, während es der FTSE 100 auf eine starke Ausschüttungsrendite von über 4 % schafft. Zugegeben, auch hier dürfte die etwas zyklischere Ausrichtung einen Anteil daran haben, jedoch bleibt die Kernaussage hier bestehen.

Die grundsätzlich starke Diversifikation des MSCI World führt somit dividendentechnisch zu kleineren Einschränkungen. Eine mögliche Weiche, die so mancher Investor vielleicht ebenfalls berücksichtigen wird.

Der Foolishe Schlussstrich

Welcher Index daher im Endeffekt besser ist, lässt sich allgemeingültig nur schwer beantworten. Fest steht jedenfalls, dass der MSCI World quantitativ stärker diversifiziert ist und zumindest aus Sicht der jeweiligen Segmente über eine bessere Gewichtung verfügt, was möglicherweise ein starkes Qualitätskriterium sein kann. Dafür existiert hier ein US-amerikanischer Aktienschwerpunkt, der sich ebenfalls nicht leugnen lässt.

Der lediglich auf britische Aktien basierende FTSE 100 hingegen besitzt die geringere Diversifikation, dafür jedoch die höhere Dividende. Hier dürften daher im Endeffekt Präferenzen entscheiden, auf welchen dieser Indizes man setzen möchte, oder eben auch nicht.

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