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BMW, Daimler und Volkswagen: Warum die Aktien im Jahr 2019 gestiegen sind

Quelle: Volkswagen AG

Nachdem 2018 für die Aktionäre der großen deutschen Autokonzerne BMW (WKN: 519000), Daimler (WKN: 710000) und Volkswagen (WKN: 766403) ein Jahr zum Vergessen war, ging es im abgelaufenen Jahr wieder aufwärts: BMW erreichte auf Jahressicht ein Plus von 3,5 %, Daimler schaffte 7,5 % und VW legte sogar einen Sprung um fast 27 % hin. Zusätzlich durften sich Aktionäre noch über Dividenden freuen.

Angesichts des weit verbreiteten Pessimismus, was die deutsche Autobranche angeht, ist diese Kursentwicklung doch recht überraschend. Was ist also der Grund für das gute Abschneiden, speziell bei den Wolfsburgern?

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Ein Blick auf die Zahlen

Werfen wir zuallererst ein Auge auf die Finanzen und die Verkaufszahlen der drei Konzerne. Alle drei Unternehmen konnten das Niveau ihrer Fahrzeugauslieferungen in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 ungefähr halten. BMW und Daimler schafften dabei sogar kleine Verbesserungen um 2 beziehungsweise 6 %, Volkswagen musste einen kleinen Rückgang um rund 2 % hinnehmen. Auch beim Umsatz lagen die drei Unternehmen nah beieinander und schafften Verbesserungen zwischen 3 und 7 %.

Beim operativen Ergebnis ergeben sich jedoch große Abweichungen: Während BMW einen Rückgang um 29 % erlitt und Daimler sogar einen Einbruch um 53 % zu verzeichnen hatte, ging es bei VW um fast 25 % aufwärts. Bei der Stärke der Bilanz, gemessen am Liquiditätsgrad 3 (hier teilt man das Umlaufvermögen durch die kurzfristigen Schulden, um einen Eindruck von der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten) zeigt sich eine ähnliche, wenngleich weniger stark ausgeprägte Entwicklung.

Ursache für die Unterschiede sind vor allem Sondereffekte im Zusammenhang mit der Dieselproblematik, die bei VW schon im Jahr 2018 auftraten und bei BMW und Daimler erst im abgelaufenen Jahr wirksam wurden.

Die Aktienbewertungen

Wenn die Gewinne im letzten Jahr gefallen und die Aktien trotzdem gestiegen sind, dann kann es dafür nur eine Erklärung geben: Die Bewertungen haben sich erhöht, der Markt misst den Gewinnen der Unternehmen also einen höheren Wert bei.

Dass das im vergangenen Jahr passiert ist, liegt vor allem daran, dass es sich bei den Belastungen 2019 um Einmaleffekte gehandelt haben dürfte und Analysten erwarten, dass die Gewinne von BMW und Daimler 2020 wieder nach oben zurückprallen werden. Auch in den Folgejahren erwarten die Experten weiter steigende Gewinne.

Das ist jedoch alles andere als ein Selbstläufer: Ab diesem Jahr warten möglicherweise hohe Strafzahlungen aufgrund der Nichteinhaltung von EU-Emissionsgrenzwerten. Zusätzlich dürfte der Einstieg in die Elektromobilität nicht gerade günstig werden. Apropos, …

… wie laufen eigentlich die Elektroprogramme?

Die ersten „richtigen“ Elektroautos der deutschen Hersteller kommen gerade in die heiße Phase oder sind schon seit einigen Monaten auf dem Markt. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz, aus der wir möglicherweise erste Indizien ableiten können, wie die Elektroaussichten der deutschen Hersteller sind.

Unter den Autos, die bereits auf dem Markt sind, kommt der SUV e-tron von Audi bisher auf die besten Zulassungszahlen. Jedoch ist nicht alles eitel Sonnenschein im VW-Konzern: Der Porsche Taycan fällt vor allem durch seinen hohen Preis und die im Verhältnis sehr niedrige Reichweite auf, und der ID.3 von VW landet vorerst nur auf Parkplätzen und nicht bei den Händlern, da die Software noch nicht fertig ist.

Der Mercedes EQC, der kürzlich an den Start ging, machte zuletzt negative Schlagzeilen, da im ganzen November nur 55 Stück in Deutschland zugelassen wurden. Das erste Elektroauto von BMW seit dem i3, den iX3, kommt erst in diesem Jahr auf den Markt und wird dann mit dem e-tron und dem EQC konkurrieren.

Bisher sind die großen Erfolge also ausgeblieben. Um die Flottengrenzwerte zu drücken, die Entwicklungskosten auszugleichen und somit unterm Strich das prognostizierte Gewinnwachstum abliefern zu können, wäre es dafür jedoch höchste Zeit. Nur dann werden die Aktien von BMW, Daimler und Volkswagen ihren positiven Trend behalten können.

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Christoph Gössel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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