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Gazprom-Aktie: Russland-Fertigstellung noch vor zweitem Halbjahr 2020?

Foto: Getty Images

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) hat in diesen Tagen wieder für mächtigen Wirbel gesorgt. Genauer gesagt war es eigentlich die US-Politik, die mithilfe ihrer Sanktionen den Bau der Pipeline Nord Stream 2 ein wenig ausgebremst hat. Das dürfte aufgrund von Verzögerungen zumindest zu einer späteren Inbetriebnahme dieses Projekts führen.

Die Verantwortlichen hinter diesem Projekt sind natürlich mächtig sauer und auch die deutsche Bundesregierung hat inzwischen ihren Unmut bezüglich der Einmischung der US-Politik in innere europäische Angelegenheiten erklärt. Nichtsdestoweniger bleibt ein Problem noch immer bestehen: Wie soll der Bau der Pipeline nun vorangebracht werden?

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Offenbar zeichnet sich in diesen Tagen eine russische Lösung ab, zumindest berichten einige Medien gegenwärtig davon. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten. Und was das möglicherweise für den Zeitpunkt der Fertigstellung dieses wichtigen Projekt des Erdgaskonzerns bedeuten könnte:

Wird Russland jetzt selbst aktiv?

Wie die russische Tageszeitung Kommersant berichtet, könnte es noch einen Trumpf im Kontext der aktuellen Berichte geben. Demnach hätten die örtlichen Politiker noch ein Ass im Ärmel, dessen Einsatz nun wohl wahrscheinlicher wird.

Demnach soll Russland die Möglichkeit besitzen, den Bau der Pipeline selbst in die Hand zu nehmen und das Projekt in Eigenregie fertigzustellen. Das soll zumindest der russische Energieminister Alexander Nowak einem Bericht der Agentur Interfax zufolge gesagt haben. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin soll demnach in einem Treffen mit hochrangigen Geschäftsleuten bestätigt haben, dass Russland über ein Spezialschiff zur Verlegung von Röhren verfüge. Definitiv eine brisante Wendung in dem aktuellen Wirbel um die Finalisierung des Projektes.

Ein solches Szenario könnte dabei nicht bloß die Auswirkungen der US-Sanktionen maßgeblich minimieren, sondern auch den Zeitplan wieder bedeutend voranbringen. Doch apropos Zeitplan: Wann kann derzeit eigentlich überhaupt mit einer Fertigstellung von Nord Stream 2 gerechnet werden?

Auch darüber besteht Uneinigkeit

Grundsätzlich besteht auch bezüglich dieser Frage noch immer etwas Uneinigkeit. Eigentlich sollte der Bau bereits bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden. Allerdings hatten schlechtere Wetterbedingungen und auch die US-Sanktionen diesen Plänen die Grenzen aufgezeigt.

Sofern Russland nun möglicherweise das Zepter selbst in die Hand nehmen sollte, könnte das, wie gesagt, das Projekt bedeutend voranbringen. Den aktuellen Berichten zufolge könnte Nord Stream 2 dabei womöglich bereits innerhalb weniger Monate abgeschlossen werden. Das würde das Ausmaß der Verzögerungen doch recht deutlich reduzieren.

Die deutsche Bundesregierung rechnet hingegen mit einem etwas anderen Zeitplan. Es könnte natürlich sein, dass die aktuellen Probleme Russlands hierbei noch nicht berücksichtigt worden sind, allerdings sehen die Verantwortlichen hier eher die zweite Jahreshälfte des kommenden Jahres als Fertigstellungszeitpunkt. Definitiv eine etwas andere Perspektive als die jüngst aufgezeichnete.

Hat das alles Bedeutung für Gazprom?

Die spannende Frage dürfte zum Abschluss nun natürlich sein, welche Bedeutung dieses momentane Kapitel für Gazprom hat. Und auch hierbei dürfte es gewiss mehr als eine plausible Meinung geben.

In meinen Augen scheinen langfristig allerdings noch immer die Chancen zu überwiegen. Kurzfristig könnte dieses Thema zwar durchaus Druck in die Aktie bringen und operativ können die Absatzzahlen durchaus noch etwas gemächlicher bleiben. Langfristig gibt es jedoch noch immer positive Signale.

Egal ob nun durch Russland oder aber durch andere Beteiligte: Über kurz oder lang werden die noch ausstehenden 160 Kilometer wohl fertig gebaut werden. Und das ist im Endeffekt das Einzige, das im Kontext dieser Meldungen wirklich zählt.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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