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3 hochriskante (aber mehr als lohnenswerte) Aktien für deine Watchlist

Foto: Getty Images

Klar, wer Risiken eingeht, wird oft belohnt – aber es ist alles andere als selbstverständlich, dass auf das Risiko dann auch die Belohnung folgt. Man kann sein letztes Hemd verlieren, wenn man blindlings investiert. Deshalb werden kluge Investoren erst dann investieren, wenn sie die Risiken eines Investments verstanden haben.

Im Folgenden sind drei Unternehmen aufgeführt, die für vorsichtige Anleger verschiedene Arten von Risiken bieten. Wer im Voraus weiß, welche möglichen Fallen einen erwarten, kann eine fundierte Investitionsentscheidung treffen und möglicherweise den Gewinn ernten, wenn die Strategie tatsächlich aufgeht.

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Curaleaf: Investition in US-Cannabis-Player

Marihuana-Aktien sind in den USA nach wie vor ein brenzliges Thema, trotz der wachsenden Zahl von Bundesstaaten, die Marihuana legalisieren und bereits legalisiert haben. Curaleaf (WKN: A2N8GY) ist jedoch eine von nur einer Handvoll Cannabis-Aktien mit einer Marktbewertung von 1 Milliarde USD – und mit 2,8 Milliarden USD sogar die größte in den USA. Das Unternehmen erfreut sich auch steigender Umsätze und dürfte diese im nächsten Jahr dramatisch steigern.

Curaleaf ist mit 50 Standorten in 19 US-Bundesstaaten der größte Multistate Operator (MSO) und will in eine Reihe weiterer US-Bundesstaaten, die einen Umsatz von bis zu 1 Milliarde USD versprechen. Analysten zufolge soll Curaleaf im nächsten Jahr einen Umsatz von 900 Millionen USD erzielen. Und wenn wie erwartet ein paar weitere Lizenzen hinzukommen, könnte Curaleaf im Jahr 2020 bis zu 1,25 Milliarden USD Umsatz erzielen.

Die Verkäufe sind im letzten Quartal etwas hinter den Erwartungen der Wall Street zurückgeblieben, aber die Nettoverluste waren dann ebenfalls geringer als erwartet. Curaleaf ist eine Wette darauf, dass sich die US-Cannabis-Aktien verbessern und dass Curaleaf dabei die führende Position halten kann. Die Aktie ist im bisherigen Jahresverlauf um 27 % gestiegen, aber um mehr als 45 % von den Höchstständen entfernt. Ein Investment hier fußt letztlich auf der Idee, dass es zurück in diese Sphären gehen kann.

Stratasys: Wachstumspotenzial in 3D

Analysten sagen der 3D-Drucktechnologie immer noch ein riesiges Wachstumspotenzial voraus, einige prognostizieren sogar, dass sich die Fertigung in den nächsten fünf Jahren zu einer mehr als 35 Milliarden USD schweren Industrie entwickeln könnte. Man könnte also den Eindruck gewinnen, dass die von der Technologie versprochene bessere Welt Stratasys (WKN: A1J5UR) bislang weitgehend umgangen hat.

Mit dem 3D-Druckspezialisten geht es seit einigen Jahren bergab, trotz der Verbesserungen der Druckgeschwindigkeit und der breiteren Verfügbarkeit von Materialien. Dennoch berichtete Stratasys kürzlich, dass der bereinigte Gewinn im dritten Quartal um 9 % auf 0,12 USD pro Aktie gestiegen sei und die Margen sich vergrößert hätten. Das Unternehmen verfügt über einen Barmittelbestand von fast 350 Millionen USD, und obwohl man im Quartal Barmittel aus dem operativen Geschäft verwendet hat, fand dies in Vorbereitung auf die Einführung neuer Produkte im kommenden Jahr statt.

Zugegebenermaßen wird ein Verlust für das Gesamtjahr erwartet, und die Umsatzprognose wurde etwas nach unten korrigiert. Aber das Potenzial der Branche, das schon immer so schwer fassbar und kaum zu erfassen schien, besteht nach wie vor. Auch das Geschäft in den USA bleibt relativ stark; es war die Schwäche Europas und Asiens, die für das Unternehmen zum Problem wurde.

Wenn der Markt für den 3D-Druck auf Hochtouren läuft oder endlich zeigt, dass es aufwärtsgeht, wäre Stratasys auch ein guter Buyout-Kandidat. Ein Pionier mit einem starken Forschungs- und Entwicklungsprogramm, der weiterhin in neue Technologien investiert, wäre ein attraktiver Posten für ein anderes Unternehmen, das das Potenzial dann am Ende besser ausschöpfen könnte.

Tellurian: Ein Geschäftsmodell, leichter als Luft

Die USA sind weltweit führend bei Flüssigerdgas, was ein bedeutender Erfolg ist, wenn man bedenkt, dass die Präsenz noch vor wenigen Jahren eine Nachkommastelle ausmachte. Mag Cheniere Energy mit dem Bau einer Exportanlage in Louisiana die Welt für US-Erdgas geöffnet haben, so haben sich mittlerweile auch andere Unternehmen in Position bringen können.

Mit Blick auf den Erfolg von Cheniere hat der Ölgigant Total (WKN: 850727) eine beträchtliche Beteiligung an dem Emporkömmling Tellurian (WKN: A2DLW2) übernommen, die heute bei 19 % liegt. Während das Erdgasunternehmen bisher noch nicht wirklich etwas produziert hat, sondern vielmehr Pläne für den Bau des Driftwood-Exportterminals und der Driftwood-Pipelines hat, erließ die Federal Energy Regulatory Commission im April eine Anordnung, die Tellurian die Genehmigung für diese Projekte erteilt.

Die Projekte befinden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium, aber viele sehen hier enormes Potenzial für Tellurian. Im September unterzeichnete Petronet aus Indien ein Memorandum of Understanding mit dem Unternehmen, das den Import von bis zu 5 Millionen Tonnen LNG pro Jahr vorsieht. Außerdem beteiligte sich Petronet gleichzeitig an dem Projekt.

Eine Wette auf ein Unternehmen, das bislang ohne Produkte oder Dienstleistungen dasteht, ist normalerweise ein Risiko, aber Tellurian könnte einer der seltenen Fälle sein, bei denen sich die Wette auszahlt.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Stratasys. Rich Duprey besitzt keine der angegebenen Aktien von Disney.

Dieser Artikel erschien am 15.12.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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