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Wirecard-Aktie: Das größte DAX-Aufholpotenzial für 2020?

Foto: Getty Images

Über die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) wird in diesen Tagen wieder mächtig diskutiert. Ob dabei die Chancen oder die Risiken überwiegen, ist eine Frage, die sich viele Investoren und Medien derzeit stellen. Grundsätzlich existieren dabei mehrere plausible Sichtweisen, die Situation erscheint schließlich verworrener denn je.

Fest steht jedenfalls, dass die Aktie des deutschen Zahlungsdienstleisters im noch aktuellen Börsenjahr 2019 zu den schlechtesten Performern innerhalb unseres heimischen Leitindex zählt. Eine zwar bittere Erkenntnis, die jedoch im Umkehrschluss dahin gehend interpretiert werden kann, dass die Wirecard-Aktie über das größte Aufholpotenzial für 2020 verfügt.

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Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was an einer solchen Sichtweise dran sein könnte. Beziehungsweise welche Faktoren dafürsprechen könnten.

Die Performance im Blick

Wie schlecht die Performance innerhalb der vergangenen Wochen und Monate gewesen ist, offenbart ein Rückblick auf das vergangene Börsenjahr. Etwas, das es zum Jahreswechsel glücklicherweise an jeder Ecke gibt.

Während der DAX als Ganzes um insgesamt rund 25 % angestiegen ist, trat die Wirecard-Aktie nicht bloß auf der Stelle. Nein, seit Jahresbeginn ging es mit dem Papier des Zahlungsdienstleisters sogar von 134,95 Euro auf das aktuelle Kursniveau von 105,15 abwärts. Immerhin eine Verschlechterung von rund 22 %. Definitiv bemerkenswert.

Das Delta, das DAX und DAX-Zahlungsdienstleister daher vorweisen, beträgt unterm Strich 47 %. Gewiss eine gewaltige Hausnummer, die jedoch ebenfalls auf ein gewaltiges Rückschlagspotenzial hindeuten könnte. Zumal es einige Dinge gibt, die in diesem Kontext ebenfalls relevant sein dürften.

Eine intakte Wachstumsgeschichte

Wenn wir alle Unsicherheiten und Vorwürfe schließlich einmal beiseiteschieben, lauert hinter Wirecard schließlich noch immer eine intakte Wachstumsgeschichte. Eine, die für unseren sonst eher trägen, teilweise defensiven, teilweise zyklischen und eher von Schwergewichten geprägten Leitindex eine Ausnahme darstellt. Eine, die daher grundsätzlich ein anderes Gesamtpaket mitbringen könnte.

Wirecard besitzt dabei nicht bloß deutlich zweistellige Wachstumsraten und rechnet im kommenden Jahr bereits mit einem milliardenschweren Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Eine kurzfristige Perspektive übrigens, die langfristig natürlich einem noch größeren Ergebnis von 3,8 Mrd. Euro bis zum Jahre 2025 weichen soll. Nein, mit jedem Tag zeigt der Zahlungsdienstleister außerdem, wie plausibel diese Prognose ist. Und mit welchen Maßnahmen das operativ unterfüttert wird.

Egal ob es die vielen Partnerschaften und Vereinbarungen sind, die unterzeichnet werden, oder aber die neuen Ansätze in neuen Märkten mit innovativen Dienstleistungen, es steckt viel Fantasie in diesem Zahlungsdienstleister. Sogar eine renditestarke Girokontomöglichkeit wurde bereits für das kommende Geschäftsjahr 2020 angekündigt, was definitiv einen hohen Andrang haben könnte. All diese Wege weisen auf ein starkes Wachstum hin. Auch das dürfte für ein gewisses Aufholpotenzial stehen. Zumindest, wie gesagt, sofern die Unsicherheiten beendet werden können.

Der Vergleich mit Wettbewerbern

Zu guter Letzt ist es außerdem der Vergleich mit Wettbewerbern und anderen Konzernen in der Welt der Zahlungsdienstleister, der auf ein gewisses Aufholpotenzial schließen lässt. Sowohl Paypal als auch Adyen haben in den vergangenen Wochen und Monaten bereits des Öfteren zu Vergleichen hergehalten. Mit einer eindeutigen Intention.

Adyen beispielsweise wird trotz geringerem operativen Geschäft inzwischen sogar teurer bewertet als der DAX-Konzern, zumindest gemessen an der Marktkapitalisierung. Paypal hingegen kann die Richtung vorgeben, wo es langfristig hingehen könnte. Der US-Konzern kommt schließlich derzeit auf eine Marktkapitalisierung von über 100 Mrd. US-Dollar. Da existiert langfristig noch viel Fantasie.

Wie wir es daher auch drehen und wenden: Formal gesehen könnte die Wirecard-Aktie daher günstig bewertet sein. Sowohl im Vergleich zu Konkurrenten als auch in Anbetracht der Vision, die Management und Marktbeobachter hier verfolgen.

Senkrechtstart 2020?

Die Wirecard-Aktie hat daher gewiss keine einfache Zeit hinter sich gebracht. Nichtsdestoweniger steigt der Erfolgsdruck dieses Zahlungsdienstleisters konsequent weiter, allerdings in einem positiven Sinne.

Mit jeden neuen Wachstumszahlen, mit jeder Kooperation und jedem Schritt in einem neuen Markt wird unterschwellig schließlich das Kurspotenzial für die kommenden Wochen und Monaten größer, was sich möglicherweise früher oder später entladen wird.

Zumindest sofern der Zahlungsdienstleister die aktuellen Vorwürfe der bilanziellen Unregelmäßigkeiten entkräften kann, ist das eine realistische Perspektive. In einem solchen Fall könnte Wirecard durchaus eine Top-Aktie mit Top-Aufholpotenzial für das kommende Börsenjahr 2020 sein.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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