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Ex-Uber-Chef Kalanick macht sich selbst ein milliardenschweres Weihnachtsgeschenk

Foto: Uber

Heute ist Weihnachten und viele von uns feiern Heiligabend und freuen sich dabei sicherlich über die kleinen, aber von Herzen kommenden Geschenke, die man seinen Liebsten macht, und die Geschenke, die man selbst erhält.

Sich selbst ein übergroßes Geschenkt machte kürzlich Uber (WKN: A2PHHG)-Gründer und langjähriger CEO Travis Kalanick. Er verkaufte in den letzten Wochen einen großen Teil seiner Uber-Aktien. Nach Ablauf der sogenannten Sperrfrist darf er das nämlich endlich tun.

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Ich wette mit dir, du wirst nicht erraten, wie übergroß das Geschenk tatsächlich war, das sich Kalanick selbst gemacht hat. Bevor du mich nun verlässt und die Suchmaschine deiner Wahl befragst, will ich es dir verraten. Es waren mehr als 2,5 Mrd. US-Dollar. Wow!, das nenne ich einmal ein stattliches Weihnachtsgeschenk.

Aber ist das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen für die Zukunft der Uber-Aktie?

Für Kalanick gibt einfach zu viele gute Gründe, um die Aktien zu verkaufen

Sicherlich ist es niemals ein wirklich gutes Zeichen, wenn ein Insider große Aktienpakete veräußert. Schließlich kennt Kalanick Uber besser als viele andere. Im Jahr 2009 gründete er selbst das Unternehmen und war bis zum Jahr 2017 auch Chef des Fahrvermittlers. Und noch heute sitzt er im Board of Directors des Unternehmens.

Er war also verantwortlich für die rasante Expansion und auch die Erweiterungen der Services um Uber Eats und Uber Freight, die heute zwar noch deutlich kleiner sind als die Fahrtenvermittlung, dafür aber rasanter wachsen.

Man kann Kalanick also vieles vorwerfen, nur nicht, kein guter Geschäftsmann zu sein. Ja, auch für mich sind die anhaltenden Verluste ohne wirkliche Aussicht auf Gewinne ein rotes Tuch, aber mit welcher Geschwindigkeit Uber die Welt eroberte und weiter erobert, ist wirklich faszinierend. Auch mit viel Geld schafft das sicherlich nicht jeder.

Was Kalanick aber vorgeworfen wurde und was ihm seinen CEO-Posten kostete, waren von ihm lange verschwiegene und ignorierte Vorwürfe von sexuellen Belästigungen bei Uber. Deshalb musste er seinen Chefposten abgeben und in das Board of Directors wechseln. Sein Nachfolger wurde Dara Khosrowshahi. Der Startschuss für das Kompetenzgerangel zwischen altem und neuem CEO.

Sich wieder um Dinge zu kümmern, die vollständig in seiner eigenen Hand liegen, ohne sich mit anderen Alpha-Tieren darüber streiten zu müssen, ist also sicherlich ein erster guter Grund für Kalanick, Uber-Aktien zu verkaufen. Bereits im Jahr 2018 gründete er einen Risikokapitalfonds, mit dem er keine geringeren Pläne hat, als im großen Stil Jobs zu schaffen und dafür große Wetten einzugehen. Da kann er wohl den einen oder anderen Dollar gut gebrauchen.

Ein zweiter guter Grund ist eine gewisse Risikostreuung. Auch du wärst vielleicht etwas unentspannt, wenn ein wirklich großer Teil deines Vermögens am Erfolg eines einzelnen Unternehmens hinge, auf dessen zukünftige Entwicklung du immer weniger Einfluss hast.

Vielleicht braucht er die ganze Kohle aber auch einfach nur für ein übergroßes und milliardenschweres Weihnachtsgeschenk für sich und seine Liebsten. Für dich und deine Liebsten hoffe ich dennoch, dass ihr euch auch mit etwas günstigeren, dafür von Herzen kommenden Geschenken zufriedengebt.

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Offenlegung: Sven besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Uber Technologies.

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