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Genügt 1 Million Euro, um in Rente zu gehen? Welche Variablen wirklich wichtig sind!

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Viele Menschen träumen von einer Million Euro, um sich dann zur Ruhe zu setzen. Für die meisten wird dieses Ziel mit Arbeit allein jedoch nicht erreichbar sein. Lotto spielen ist, wenn du dir einmal die Chance auf einen großen Gewinn genauer ansiehst, ebenfalls eher aussichtslos.

Dagegen ist die Wahrscheinlichkeit, über Investments nicht nur reich, sondern über die Zeit immer noch vermögender zu werden, sehr hoch. Und was macht die Masse der Bevölkerung: Sie investiert nicht aus Angst vor Verlusten. Dabei sinkt die Wahrscheinlichkeit, an der Börse Geld zu verlieren, mit zunehmender Haltedauer auf einen sehr geringen Prozentsatz.

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Wer dazu regelmäßig oder nur bei Rücksetzern kauft, ist noch viel schneller in den schwarzen Zahlen. Aber genügt eine Million Euro, um sich zur Ruhe zu setzen? Lass uns einmal nachsehen.

Eine Million Euro kann genügen oder auch nicht

Ob eine Million Euro am Ende tatsächlich genügt, hängt von vielen verschiedenen Variablen ab. Angenommen, du bist heute 30 Jahre alt, besitzt eine Million Euro, hast aber sonst keine Einnahmen und Investments, die dir eine Rendite erwirtschaften könnten. Ausgehend von einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa 81,5 Jahren, einer Inflation von 2,2 % und jährlichen Durchschnittsausgaben von 30.204 Euro würdest du knapp 2,9 Mio. Euro benötigen, um alle Kosten bis zum Lebensende abdecken zu können.

Wenn du dagegen schon 60 Jahre alt bist, bei Beibehaltung der genannten Variablen, würden etwa 843.049 Euro genügen. Das Ergebnis ist also auch hier knapper, als man denken würde. Lebst du hingegen in einer teureren Gegend und gibst pro Jahr 60.000 Euro aus, würde selbst mit 60 Jahren eine Million Euro nicht genügen, sondern erst etwa 1,675 Mio. Euro.

Welche Variablen wichtig sind

Es hängt also vieles vom Lebensstil, dem Alter, der Inflation und deiner Rendite ab, die du mit deinen Investments (dazu zählen auch Tagesgeld, Sparbücher, Anleihen, Lebensversicherungen, Immobilien usw.) erzielen kannst.

Die Inflation wird am häufigsten übersehen. So besaß eine Million Euro (oder etwa 2 Millionen DM) 1980 noch viel mehr Kaufkraft als heute und so wird sie in weiteren 30 Jahren noch viel weniger Kaufkraft besitzen. Bei einer Durchschnittsinflation von 2,2 %, wie sie in Deutschland seit 1979 auftrat, halbiert sich die Kaufkraft etwa alle 30 Jahre. Aber es gibt auch einen Weg, von ihr zu profitieren.

So kannst du viel schneller von deinem Vermögen leben

Der beste Weg, die Inflation für sich arbeiten zu lassen, sind Anlagen, die mit ihr im Wert steigen. Dazu gehören beispielsweise Dividendenaristokraten (Unternehmen, die sich stetig steigern), Immobilien, Gold und weitere Sachwerte. Geldvermögen ist hingegen ständig der Inflation ausgesetzt und verliert so an Kaufkraft. Zwar beträgt die durchschnittliche Inflation 2,2 %, aber es können durchaus auch Perioden mit noch viel höheren Werten auftreten, denn sie verläuft nicht stetig und wird nicht immer niedrig bleiben.

Angenommen, du beteiligst dich mit Fonds breit gestreut an den weltweiten Aktienmärkten. Dann kannst du im Schnitt mit mindestens 5 % rechnen. Dies ändert plötzlich alles. So hätte der heute 30-Jährige aus dem obigen Beispiel mit 81 Jahren trotz Inflation und Ausgaben nicht weniger, sondern plötzlich 2,3 Mio. Euro.

Bei dem 60-Jährigen mit jährlichen Ausgaben von 60.000 Euro würde das Kapital zwar immer noch jedes Jahr sinken, aber noch bis zum 83. Lebensjahr reichen. Wer mit 60 in Rente gehen möchte, 30.204 Euro im Jahr ausgibt und 5 % Zinsen erzielt, für den würden plötzlich auch 500.000 Euro Kapital genügen.

Früh anfangen lohnt sich

Aber wie könnte der Anleger dieses Vermögen aufbauen? Je früher man anfängt und je höher der Zins, desto höher ist der Endbetrag. Wer also beispielsweise mit 20 Jahren 25.000 Euro besitzt, jährlich 6.000 Euro spart und 5 % Rendite erzielt, hat mit 60 Jahren etwa 506.681 Euro erreicht. Über Dividendenaristokraten sind aber durchaus auch 10 % möglich, sodass der Sparer am Ende bei 1,4 Mio. Euro landen würde.

Natürlich sind dies alles nur Beispielrechnungen. Sie zeigen aber dennoch relativ deutlich, wie wichtig eine Kapitalanlage mit guter Verzinsung ist. Sie ist am Ende wichtiger als eine Million Euro ohne Zins, wie sie die meisten anstreben. Je höher der Zins, umso weniger Kapital benötigst du zum Leben.

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