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BASF und BMW: 2 bombastisch günstige Aktien, die ein 2020er-Duo bilden!

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und wie wir mit Blick auf den momentanen (19.12.2019, maßgeblich für alle aktuellen Kurse) DAX-Zählerstand von 13.200 Punkten erkennen können, war das Börsenjahr 2019 ein bahnbrechender Erfolg.

Das erschwert es nun allerdings, für das kommende Jahr attraktiv bewertete oder gar günstige Aktien ausfindig zu machen. Werfen wir im Folgenden einen Blick auf die Aktien von BASF (WKN: BASF11) und BMW (WKN: 519000), die zu diesem Kreis noch dazuzählen könnten. Und darauf, was wohl notwendig sein wird, damit diese Papiere im kommenden Börsenjahr wieder zu den größeren Gewinnern zählen.

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BASF: Handelskonflikt und operativer Turnaround

Eine erste Aktie, die trotz operativer Probleme noch immer preiswert bewertet sein könnte, ist zunächst die von BASF. Der DAX-Chemieriese wird bei einem 2018er-Gewinn je Aktie von 5,12 Euro und einem Kursniveau von 67,16 Euro mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,1 bewertet, wobei dieser Wert natürlich mit Vorsicht genossen werden sollte.

Innerhalb des aktuellen Geschäftsjahres war dieser Wert schließlich um bis zu 30 % eingebrochen, was auf die besagten operativen Rückgänge zurückzuführen ist. Nichtsdestoweniger könnte die Aktie des Chemieriesen dennoch vergleichsweise preiswert sein. Zumindest, sofern der operative Turnaround im kommenden Jahr gelingen kann.

Sollte BASF nämlich im Jahr 2020 wieder zurück in die Spur finden, beispielsweise weil sich der Handelskonflikt in Wohlgefallen auflöst, könnte das dem operativen Geschäft womöglich wieder Auftrieb verleihen. Das Bewertungsmaß des Jahres 2018 könnte demnach wieder aktueller werden, zumal auch diese Werte bereits von einem Einbruch gekennzeichnet gewesen sind. Für das Geschäftsjahr 2017 konnten die Ludwigshafener schließlich noch einen Gewinn in Höhe von 6,62 Euro vorweisen, wodurch die Aktie ebenfalls vergleichsweise preiswert erscheinen würde.

BASF könnte somit definitiv das Potenzial zu einer Turnaround-Geschichte des kommenden Börsenjahres werden. Wie gesagt, zumindest, sofern die globalen Handelsprobleme abgebaut werden und sich die Ausgangslage verbessert. Zudem winkt hier bei einer zuletzt ausgeschütteten Dividende in Höhe von 3,20 Euro eine attraktive Dividendenrendite von 4,76 %. Auch dieser Wert könnte durchaus noch die vergleichsweise geringe Bewertung des DAX-Konzerns verdeutlichen.

BMW: Ebenfalls Handelskriegsprofiteur und Sondereffekt?

Eine zweite Aktie, die im kommenden Börsenjahr womöglich vor dem Comeback stehen könnte, ist die von BMW. Zwar stehen die Anzeichen, auch aufgrund von operativen Rückgängen, nicht schlecht dafür, dass hier im kommenden Börsenjahr die Dividende gekürzt wird. Die Bewertung erscheint hier dennoch vergleichsweise niedrig zu sein.

Dem aktuellen Kursniveau in Höhe von 73,97 Euro steht ein 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 10,82 Euro gegenüber, wodurch sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 6,8 beläuft. Bei einem Jahresumsatz von 148,24 Euro wird die Aktie zudem mit in etwa der Hälfte dieses Wertes gehandelt. Auch das könnte durchaus für ein preiswertes Bewertungsmaß sprechen.

In diesem Geschäftsjahr war das Zahlenwerk von BMW zwar von einem deutlichen Ergebnisrückgang geprägt. Innerhalb der ersten neun Monate sank das Ergebnis je Aktie von 8,63 Euro im Vorjahr um über 37 % auf nunmehr lediglich noch 5,38 Euro, wobei unter anderem ein negativer Sondereffekt das Ergebnis belastet hat. Zumindest der Absatz und die Umsätze blieben jedoch weitgehend konstant.

Sollten im kommenden Börsenjahr daher auch hier die belastenden Handelsbarrieren abgebaut werden, könnte das zu einer starken Erholung der Ergebnisse führen, was die Aktie unterm Strich womöglich preiswert erscheinen lässt. Auch BMW besitzt daher ein gewisses Turnaround-Potenzial, trotz der aktuell hohen DAX-Zählerstände.

Zyklische Aktien gefragt?

Gerade in Anbetracht der hohen Indexstände und der regelrechten Rallye defensiver Aktien könnten nun zyklische Unternehmen und deren Aktien ein gewisses Aufholpotenzial besitzen. Die beiden DAX-Vertreter BASF und BMW könnten zu diesem Kreis vielleicht dazuzählen, zumindest scheinen diese Namen einen genaueren Blick wert zu sein.

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Vincent besitzt Aktien von BASF und BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW.