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Gazprom-Aktie: Darum werden die US-Sanktionen wirkungslos verpuffen!

Foto: Gazprom

Die Aktie des russischen Erdgaskonzerns Gazprom (WKN: 903276) hat in diesem Jahr ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben. Seit Jahresanfang ging es mit dem Papier von einem Kursniveau von 3,98 Euro auf inzwischen 7,17 Euro hinauf (18.12.2019, maßgeblich für alle aktuellen Kurse). Das entspricht immerhin einem Kursplus von 80 % binnen Jahresfrist, definitiv eine starke Performance.

Wenn es jedoch ein Thema gibt, das die Aktie noch immer bewegt, dann ist es die wichtige EU-Pipeline Nord Stream 2. Nachdem eigentlich sämtlicher politischer Widerstand gegen das Projekt eliminiert werden konnte, sorgen nun die USA für Druck, indem sie Beteiligte mit Sanktionen belasten.

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Erst vor wenigen Tagen gab es diesbezüglich einige Schlagzeilen, die nun weitergeführt werden können. Aber auch eine Sichtweise, wonach diese Sanktionen wirkungslos verpuffen könnten. Lass uns im Folgenden daher einen Blick auf einige aktuelle Wendungen riskieren.

Sanktionen quasi beschlossene Sache

Wie mehrere Medien in diesen Tagen titeln, scheinen die Sanktionen gegen Gazproms wichtiges Projekt inzwischen weitgehend beschlossene Sache zu sein. Das besagte Gesetz zum Schutz von Europas Energiesicherheit hat demnach Senat und Repräsentantenhaus passiert und liegt nun zur finalen Unterschrift bei US-Präsident Donald Trump. Dieser hat bereits durchsickern lassen, dass er das Vorhaben unterzeichnen werde. Wohl auch, um ein weiteres Zeichen in Richtung America First zu demonstrieren.

Damit werden wohl alsbald Sanktionen in Kraft treten, die in erster Linie die Dienstleister treffen, die am Bau der umstrittenen Pipeline beteiligt sind. Insbesondere die Schifffahrtsunternehmen sollen nicht mehr in den USA operieren dürfen, was einen gewissen Druck in die gesamte Angelegenheit bringen würde.

Derzeit wird beispielsweise darüber spekuliert, ob das Flaggschiff des Verlegespezialisten AllSeas, die Pioneering Spirit, aufgrund dieses Drucks einknicken könnte. Ein Szenario, das in Anbetracht der Tragweite der Sanktionen durchaus möglich erscheint. Allerdings scheint es auch Anzeichen dafür zu geben, dass einer Fertigstellung wenig im Weg stehen dürfte. Gute Nachrichten also für die Investoren?

Optimismus eines Branchenkenners

Zumindest hat sich nun ein Insider innerhalb der Branche optimistisch zum weiteren Verfahren bei Nord Stream 2 geäußert. Demnach dürfte auch in Anbetracht des aktuellen Fertigstellungsgrades der Pipeline die Finalisierung eigentlich bloß eine Frage der Zeit sein. Auch eine gewisse Kreativität könne dabei behilflich sein und es würden Mittel und Wege gefunden werden, wie man den Bau zum Abschluss bringen könne.

Denkbar sei ein kurzfristiges Umflaggen der besagten Schiffe, was die Sanktionen ins Leere laufen lassen könnte. Möglicherweise ein geschickter Schachzug, der hier angewendet werden könnte, zumal die US-Politiker explizit auf die jeweiligen Schiffe eingehen wollten. Damit könnte der russische Konzern beziehungsweise die Beteiligten sauber aus der Sache herauskommen.

Viel Wirbel um nichts?

Im Endeffekt müssen wir natürlich abwarten, inwiefern sich der neue Druck auf die Fertigstellung der Pipeline auswirken wird. Nichtsdestoweniger scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass die US-Politik hier wenig am Schaffen harter Tatsachen verhindern kann.

Vielleicht auch gut so, denn ansonsten würden sich Deutschland und die EU möglicherweise zu sehr in die Abhängigkeit der USA begeben, was in Zeiten der America-First-Politik möglicherweise das größere Übel wäre. Selbst wenn sich die USA hier als Beschützernation aufspielen, die unterm Strich doch bloß ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen durchsetzen wollen.

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