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Crash voraus? Warum die Aktie von ADO Properties um 17 % eingebrochen ist!

Foto: Getty Images

Die Aktie von ADO Properties (WKN: A14U78) ist in die neue Börsenwoche eher hineingestolpert. Ausgehend von einem Kursniveau von 34,92 Euro per Schlusskurs der letzten Woche crashte das Papier regelrecht auf einen zwischenzeitlichen Aktienkurs von lediglich 29,94 Euro. Das entspricht immerhin einem Minus von fast 17 % per Montagmittag. Damit gehört ADO Properties definitiv zu den Top-Movern dieses Handelstages.

Doch was sind die Gründe für diese Entwicklung und müssen sich Investoren hier sorgen? Oder ist diese Reaktion sogar übertrieben? Spannende Fragen, die förmlich nach einer Foolishen Antwort schreien.

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ADO Properties hat Hunger

Die Antwort auf die Frage nach dem Wieso ist relativ schnell zu beantworten und lässt sich auch mithilfe einer Suchmaschinensuche zeitnah finden. Wie wir an diesem Montagmorgen nämlich feststellen müssen, hat das Immobilienunternehmen einen großen Appetit auf Übernahmen. Bis zu zwei Namen könnten demnach bald zu ADO Properties gehören, wobei anscheinend zunächst bei einem Namen Vollzug gemeldet werden soll.

Demnach möchte ADO Properties seinen eigentlichen Großaktionär Adler Real Estate (WKN: 500800) übernehmen. ADO habe mit den Großaktionären von Adler bereits eine Vereinbarung getroffen, nach der rund 52 % aller Anteile an das israelisch-luxemburgische Immobilienunternehmen gehen könnten. Die bisherigen Adler-Aktionäre sollen im Rahmen einer solchen Übernahme neue Aktien von ADO Properties erhalten, wobei sich die Quotierung auf 0,4164 Anteilsscheine je Adler-Aktie belaufen soll, was unterm Strich einem Plus von 17 % entsprechen würde. Definitiv ein bemerkenswerter Schritt.

Des Weiteren scheint ADO Properties auch ein gewisses Interesse an Consus (WKN: A2DA41) zu besitzen. Das ausschließlich in Berlin operierende Immobilienunternehmen hat demnach den Kauf von 22,18 % des Grundkapitals dieses Berliner Immobilienunternehmens angekündigt. Des Weiteren könnte ADO Properties vom Haupteigner Aggregate Holdings ein weiteres Aktienpaket in Höhe von 50,97 % für einen fixen Übernahmepreis in Höhe von 8,35 Euro je Anteilsschein beziehungsweise für eine festgelegte Stückelung von 0,2390 eigener Aktien erwerben. Ein zweiter Name für den Nachtisch scheint somit vielleicht ebenfalls gefunden zu sein.

ADO möchte zumindest den Kauf der Adler-Real-Estate-Anteile über neue Aktien finanzieren, die über eine Kapitalerhöhung ausgegeben werden sollen. Vermutlich dürfte insbesondere diese Maßnahme der Schritt sein, der gegenwärtig für einen solch starken Unmut bei den Investoren sorgt. Wobei auch die Details dieses Deals noch immer fraglich erscheinen.

Ist der Deal ein Coup?

Die spannende Frage dürfte an dieser Stelle daher lauten, ob dieser Deal beziehungsweise auch der zweite sich anbahnende Deal für ADO zu einem Coup werden könnte, oder eben nicht. Ein wesentliches Kriterium, das zur Beantwortung dieser Frage herhalten dürfte, ist meines Erachtens, was das Unternehmen eigentlich damit bezweckt.

Wenn du mich fragst, könnte regionale Diversifikation ein besonderes Merkmal dieser Übernahmen sein, was sich speziell bei Adler abzeichnen könnte. Adler besitzt schließlich ein bedeutendes Portfolio, das eben nicht im Raum Berlin, sondern in weiteren Ballungszentren konzentriert ist. Nordrhein-Westfalen und die hiesigen Großstadträume bilden demnach einen starken Schwerpunkt, womit sich ADO Properties auf einen Schlag regional ausbreiten könnte.

Das dürfte speziell in den aktuell schwierigen Zeiten kein verkehrter Schritt sein. In Berlin hat sich schließlich in diesem Jahr eine Enteignungsdebatte breitgemacht, was hier im Rahmen einer Mitpreisbremse zwar beigelegt werden konnte, nichtsdestoweniger sind die Wachstumsmöglichkeiten durch Preissteigerungen hier nun stark limitiert.

Dass ADO Properties Berlin somit ein verlässt und sich auch in weiteren A-Lagen niederlassen möchte, könnte somit ein strategisches Merkmal dieser Übernahme sein. Möglicherweise auch ein smarter Schachzug in Zeiten, in denen der Heimatmarkt auch zukünftig stark umkämpft bleibt.

Die Verwässerung schmerzt, aber …

Im Endeffekt könnte die Verwässerung, die durch den Übernahmehunger entsteht, durchaus schmerzen. Außerdem scheinen die genauen Beweggründe noch nicht durchgesickert zu sein, was ebenfalls für Verwunderung sorgt, zumal diese Ankündigung zum Wochenbeginn die meisten Investoren wohl wirklich überrascht hat.

Nichtsdestoweniger könnte die regionale Diversifikation diesen Schritt wert sein. Investoren sollten daher etwas tiefer bohren, was die möglichen Vorteile angeht. Der aktuelle Kurssturz könnte sogar eine langfristige Chance offenbaren.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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