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Wirecard-Aktie: Die Shortseller drücken weiter!

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) macht derzeit wieder einiges durch. Die „Financial Times“ fährt in diesen Tagen wieder ihre Geschütze auf. In letzter Zeit gab es dabei sogar einige Berichte rund um Überwachungen, die ein filmreifes Setting beinhalten.

Eine Begleiterscheinung, die die Causa Wirecard bereits von Anfang an besitzt, sind die Shortseller, die hier immer wieder auftreten und die Aktie in die Mangel nehmen. Wobei ein direkter Zusammenhang zwischen den Berichten und den Aktivitäten der Leerverkäufer noch nicht nachgewiesen werden konnte. Allerdings ist es bekanntlich häufig so, dass kriselnde Aktien das Interesse von Leerverkäufern anziehen.

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Bereits seit einigen Tagen nimmt das Interesse an der Aktie von Wirecard zu und auch zum Ende dieser Woche gibt es weitere Einblicke und Wendungen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen sollten.

Weitere Hedgefonds gehen short

Es dürfte für viele Investoren  wenig überraschend sein und auch der Aktienkurs des DAX-Konzerns reagierte in diesen Tagen eigentlich kaum, allerdings sind nun weitere Namen unter den Leerverkäufern vorhanden. Ja, sogar weitere, die entweder ihre meldepflichtigen Positionen weiter ausgebaut haben. Oder aber einen meldepflichtigen Status per Ende der Woche erreicht haben.

Zur ersteren Kategorie zählt der seit Tagen im medialen Fokus stehende Hedgefonds TCI rund um Fondsmanager Hohn, der seinen Anteil weiter ausgebaut hat. Rund 0,93 % aller ausstehenden Aktien hat der Hedgefonds inzwischen leerverkauft, womit sich das Volumen der geshorteten Aktien inzwischen auf ca. 100 Millionen Euro belaufen dürfte. Definitiv keine kleine Position, die die Verantwortlichen hier inzwischen eingegangen sind.

Zu den neuen Namen, die hier ebenfalls den Verkaufen-Knopf gedrückt haben, ohne im Vorfeld eigene Aktien zu halten, gehört zudem seit diesen Tagen Cotatue Management. Der US-amerikanische Hedgefonds gehört zwar ebenfalls seit einiger Zeit zu den Kritikern und Shortsellern, zwischenzeitlich sind die Verantwortlichen hier jedoch unter die Meldepflicht gefallen. Mit einem relativen Anteil von 0,54 % gehören auch die New Yorker nun wieder zu den im Bundesanzeiger eingetragenen Namen, wodurch sich der Kreis hier noch einmal erweitert hat.

Alleine die sechs gelisteten, größten Shortseller kommen dabei inzwischen auf einen Anteil von fast 4 %, was definitiv beeindruckend ist. Allerdings dürfte das Short-Niveau insgesamt noch bedeutend größer sein, denn viele Akteure befinden sich hier wohl auch weiterhin unter der Meldeschwelle. Definitiv eine bemerkenswerte Entwicklung im Kontext der Aktie von Wirecard.

Was das nun wieder bedeutet

Wir können an dieser Stelle erneut darauf eingehen, dass das womöglich für weiteren Ungemach stehen mag. Ein weiterer Hedgefonds hat seinen Einsatz und seinen Pessimismus hier nun quasi gleichermaßen erhöht. Das könnte weiteren Druck in die Aktie bringen und Spekulationen schüren, dass das Kapitel rund um die „Financial Times“ noch nicht beendet ist. Ein Fakt, der sich jedoch auch von anderer Seite ableiten lässt, denn immerhin vergehen bis zu den Ergebnissen der Sonderprüfung wohl noch ca. dreieinhalb Monate. Das beinhaltet wohl definitiv noch Spielraum für weitere Eskapaden.

Mit jedem weiteren Shortseller und jedem Prozent der leerverkauften Aktien steigt zugleich das Aufholpotenzial. Früher oder später werden die Shortseller schließlich ihre Positionen wieder schließen müssen, was effektiv einem Kauf entspricht. Das könnte den Aktienkurs von Wirecard entsprechend steigen lassen.

Insbesondere, wenn Wirecard zum Ende des ersten Quartals seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann und die zweiten Prüfergebnisse der strittigen Jahresabschlüsse sauber sind, kann das definitiv zum Katalysator der Aufholbewegung werden. Wobei Investoren hierbei natürlich bedenken sollten, dass die Prämisse hierbei ist, dass der DAX-Zahlungsdienstleister wirklich wird liefern können.

Eine verzwickte Angelegenheit mit den Shortsellern

Unterm Strich dürfte die Angelegenheit rund um die Shortseller daher durchaus verzwickt sein. Einerseits geht von diesen gerade kurzfristig ein weiteres Abwärtspotenzial aus. Die Verunsicherung ist dieser Tage schließlich hoch und Investoren scheinen stets panisch zu werden, sobald ein weiterer Name in der Liste dieser berühmt-berüchtigten Hedgefonds auftaucht, die ihr Leerverkaufsinteresse anmelden.

Andererseits kann das, wie gesagt, allerdings auch in die Gegenrichtung umschlagen. Investoren sollten sich daher besser an die harten Fakten halten. Diese werden langfristig sowieso entscheidend sein, wie es mit der Aktie weitergeht. Und mit dem weiteren Verlauf der gesamten Causa Wirecard.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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