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Wirbel um BASF-Batteriefabrik – Kursrallye wie bei der Varta-Aktie?

Bild: Clarios

Die Aktie von Varta (WKN: A0TGJ5) gehörte in diesem Jahr definitiv zu den Highflyern der noch immer aktuellen Handelsperiode. Seit Jahresanfang ging es hier unterm Strich von einem Kursniveau von 25,50 Euro auf derzeit ca. 110 Euro hinauf. Auch wenn die Aktie in diesen Tagen weiterhin volatil bleibt, entspricht das in etwa einer Vervierfachung innerhalb dieses Zeitraums.

Eine weitere Aktie, die nun mit Projekten rund um den Batteriebereich auf sich aufmerksam macht dem Erfolgsmodell hinter der Varta-Aktie, wohlgemerkt –, ist derzeit die von BASF (WKN: BASF11). Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu diesen Berichten wissen müssen und was das vermutlich für den BASF-Konzern bedeuten wird.

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Der Nachrichtenwirbel rund um die Kathodenfabrik

Es gibt derzeit einige diffuse Äußerungen zum aktuellen Verhandlungsstand einer Batterie- beziehungsweise, genauer, Kathodenfabrik, die gebaut werden soll. Derzeit kreisen so einige Äußerungen beispielsweise um einen Möglichkeiten Standort in Schwarzheide, allerdings gibt es hier bislang wohl noch keinerlei offizielle Bestätigung. Zumindest bis zum Zeitpunkt meines Verfassens dieses Textes nicht.

Jedenfalls möchte BASF wohl unterm Strich rund 400 Mio. Euro in einen weiteren Standort investieren, um Kathodenmaterial für die Batteriefertigung zu produzieren. Ein Wink, der wohl in Richtung Elektromobilität verstanden werden darf, wobei sich der DAX-Chemieriese mit dieser Maßnahme offenbar in diesem wichtigen Zukunftsmarkt weiter positionieren möchte.

Der Standort ist dabei bereits der zweite, wo Produkte für Batterielösungen entwickelt werden sollen. Ein erster soll nämlich im finnischen Harjavalta entstehen, womit das Management die eigenen Ambitionen in diesem Markt weiter festigt.

In dem nun räumlich anscheinend noch nicht präzisierten zweiten Werk sollen demnach Kathodenmaterialen für bis zu 300.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr produziert werden, was definitiv ein interessanter Schritt sein dürfte. Fragt sich bloß noch, wann das Management hier offiziell die derzeitigen Spekulationen rund um den Standort bestätigten wird und auf welchen Ort der Zuschlag letztlich fällt.

Rallye wie bei Varta voraus?

Für alle, die bei BASF allerdings nun mit einer ähnlichen Rallye wie bei Varta rechnen, könnte es jedoch einige Gründe für eine Enttäuschung geben. Richtig ist zwar, dass sich die Ludwigshafener mit diesem Schritt in diesem Wachstumsmarkt positionieren werden. Allerdings existieren dennoch gewaltige Unterschiede zwischen dem DAX-Konzern und dem Batterieentwickler.

Alleine gemessen an der Marktkapitalisierung kommt Varta so beispielsweise nach der Rallye auf ein Börsengewicht von gerade einmal 4,5 Mrd. Euro, was letztlich bedeutet, dass die Marktkapitalisierung zu Beginn des Börsenjahres bei lediglich knapp über einer Milliarde Euro gelegen hat. BASF hingegen bringt es als DAX-Konzern auf ein Börsengewicht von über 60 Mrd. Euro, wodurch die Ausgangslage definitiv eine bedeutend andere ist.

Selbst wenn es der DAX-Chemieriese daher schaffen sollte, mithilfe der Batterielösungen einen Mehrwert für die Investoren von 3 Mrd. Euro (zumindest gemessen am Börsenwert) zu kreieren, würde das hier lediglich einem Anstieg um 5 % entsprechen. Von einer Rallye scheint die Aktie daher weit entfernt, auch wenn dieser Schritt definitiv ein spannendes, langfristiges Potenzial besitzen mag.

Keine Rallye, aber ein Stück Zukunft!

Unterm Strich werden die Batteriewerke in Deutschland und Finnland daher wohl eher kein Auslöser für eine Rallye bei der BASF-Aktie sein. Nichtsdestoweniger festigt der DAX-Chemiekonzern seine Bestrebungen in einem zukunftsträchtigen Markt und könnte dadurch ein bedeutender Zulieferer der Elektro-Automobilindustrie werden. Eine Perspektive, die vielen Investoren dennoch gefallen mag, selbst wenn sie nicht „ein bisschen reich von jetzt auf gleich“ bedeuten wird.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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