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Tesla-Aktie: Was bezweckt der US-Elektropionier mit dem 9,99-US-Dollar-Abonnement?

Foto: The Motley Fool.

Die Aktie von Tesla (WKN: A1CX3T) sorgt in diesen Tagen wieder für mächtig Wirbel. Insbesondere das neue Modell, der sogenannte Cybertruck, sorgt für reichlich Vorbestellungen und volle Auftragsbücher. Genauso, wie Fans hierzulande den Schritt feiern, wonach Tesla in Deutschland eine seiner gigantischen Gigafactorys bauen möchte.

Nun macht der US-Elektropionier allerdings mit weiteren Diensten auf sich aufmerksam, die so mancher Verbraucher wohl als Einschränkung empfinden dürfte. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu dem neuen 9,99-US-Dollar-Abonnement wissen müssen und warum dieser Schritt eigentlich nicht so überraschend ist, wie viele womöglich derzeit glauben.

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Dafür werden ab jetzt 9,99 US-Dollar fällig

Wie Tesla nun verkündet hat, werde eine ganze Reihe an bislang kostenfreien Diensten im Rahmen einer Tesla-Nutzung künftig einige Gebühren kosten. Hierzu zählen wohl unter anderem die Satellitenkarten, das Musik-Streaming über Spotify oder auch weitere Internetdienste wie Live-Verkehrsinformationen. Definitiv ein interessanter Schritt.

Allerdings werden hierbei zunächst nicht alle Tesla-Fahrer zur Kasse gebeten, sondern zunächst diejenigen, die ihr Tesla-Fahrzeug nach dem 01.07.2018 erworben haben. Ab dem kommenden Jahr 2020 werde zunächst im Rahmen einer Übergangsfrist die Leistung in einem Probeabonnement angeboten, nach einer 30-tätigen Frist werden die Dienste jedoch 9,99 US-Dollar im Monat kosten, womit der US-Konzern die eigenen Kosten für die Nutzung durch die Verbraucher eindämmen möchte.

Sollte man sich als Tesla-Fahrer nicht für das Premiummodell Premium Connectivity entscheiden, werde man lediglich auf Standard Connectivity herabgestuft. Hierbei sollen ebenfalls Basis-Kartendienste enthalten sein und die eigene Spotify-Nutzung sei noch immer über Drittgeräte und entsprechende Verbindungen möglich. Damit dürfte jedoch ein Teil des Komforts, der mit Tesla bisher einherging, verschwinden.

Das könnte für Tesla dabei herausspringen

Für Tesla könnte der Schritt womöglich weitreichender sein, als so mancher derzeit wohl vermutet. Der US-Autobauer wird im Rahmen dieser Maßnahme schließlich kostenseitig ein wenig einsparen können, womit sich die Finanzlage hier langfristig ein wenig aufhellen könnte. Soweit zu den Basics.

Womöglich könnte hier für den US-Autobauer sogar eine starke monatliche Umsatzquelle lauern. Per Ende des Jahres 2018 waren gemäß des Onlineportals Electrive schließlich global rund 500.000 Tesla-Automobile auf den Straßen unterwegs und die Tendenz ist in diesem Jahr womöglich weiter steigend. Sollte daher in etwa die Hälfte dieser Autofahrer zu den Zahlungen verpflichtet sein und effektiv zahlen, könnte hier ein netter Millionenbetrag Monat für Monat umsatzseitig lauern.

Bei 250.000 Fahrzeugen würden Monat für Monat rund 2,5 Mio. US-Dollar die Umsatzseite erweitern. Für einen milliardenschweren Konzern natürlich bislang vergleichsweise ein kleiner Wert. Auf das Gesamtjahr gerechnet belaufen sich die Umsätze hingegen auf 30 Mio. US-Dollar unter diesen Prämissen und da die Fahrzeugbasis weiter steigend ist, werden die Umsätze hier wohl ebenfalls konsequent wachsen. Definitiv ein spannender Schritt, den Tesla daher in diesen Tagen verkündet hat.

Es kam nicht sonderlich überraschend

Wirklich neu scheinen diese Pläne dabei jedoch eigentlich nicht zu sein. Tesla-Chef Elon Musk hat die Möglichkeit, für seine Dienstleistungen künftig Geld zu verlangen, schließlich bereits im Jahre 2014 angekündigt, allerdings scheinbar bis zu diesem Zeitpunkt gezögert, eine solche Maßnahme tatsächlich umzusetzen, wobei es nun wohl an der Zeit für einen solchen Schritt ist.

Wie gesagt, es mag für viele nach einer vergleichsweise kleinen Maßnahme klingen und auch die Umsätze, die damit verbunden sind, scheinen eher gering zu sein. Sofern die Basis der Fahrzeuge jedoch über die kommenden Jahre weiter zunimmt, werden hier nicht nur die Kosten für solche Services begrenzt, sondern es könnte sogar eine weitere, wiederkehrende und dadurch verlässliche Aboumsatzquelle lauern. Das kann vielleicht eine spannende und ausbaufähige Perspektive schaffen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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