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Cool bleiben, Gazprom-Investoren! Die Nord-Stream-2-Verzögerungen sind kein Beinbruch!

Foto: Gazprom

Wenn es ein Thema gibt, das der Gazprom (WKN: 903276)-Aktie in diesem Jahr operativen Aufschwung gegeben hat, dann waren es in letzter Zeit wohl die positiven Neuigkeiten rund um Nord Stream 2. Das wichtige und insbesondere für den Absatz sehr bedeutende Großprojekt mit der EU hat schließlich seit Herbst so manche Hürde nehmen können. Mit einer Fertigstellung war deshalb recht kurzfristig zu rechnen, eigentlich sogar noch bis Ende dieses Jahres.

Wie es scheint, gibt es in der zeitlichen Abfolge nun allerdings einige Probleme und das Datum der geplanten Fertigstellung wackelt mächtig. Ein Problem für Gazprom und Nord Stream? Nein, wenn du mich fragst, nicht.

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Schauen wir im Folgenden einmal, was die Gründe für die Verzögerungen sind, was hier derzeit wirklich wichtig ist und warum Investoren besser dran sind, wenn sie weiterhin einfach cool bleiben.

Darum wird Nord Stream 2 jetzt noch nicht fertig

Wie mehrere Medien in diesen Tagen berichten, gibt es derzeit einige Baustellen, die bei der Finalisierung von Gazproms Projekt mit der EU, Nord Stream 2, zu gewissen Einschränkungen geführt haben. Demnach sei es fraglich, ob der bisherige Zeitplan bis Ende des Jahres eingehalten werden könne, so das Unternehmen selbst. Eigentlich sollte das erste Gas bereits vor Jahresende durch die Pipeline fließen.

Allerdings habe man auch mitgeteilt, dass man die Pipeline innerhalb der nächsten Monate unter Einhaltung der rechtlichen und technischen Vorgaben abschließen werde, so das Unternehmen weiter, und insbesondere die technische Seite scheint in Anbetracht des derzeitigen Wetters nicht so einfach zu sein. Ein finaler Zeitpunkt könne aufgrund des Wetters entsprechend bislang nicht genannt werden.

Bislang 2.100 Kilometer dieses wichtigen Projekts seien bereits fertiggestellt, weitere 300 Kilometer würden noch fehlen. Und wie wir mit Blick auf den Kalender feststellen können, der bereits Anfang beziehungsweise Mitte Dezember anzeigt, dürfte das Wetter dem Projekt daher einen Strich durch die Rechnung machen. So weit nun also zur Ausgangslage.

Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben

Einerseits ist es natürlich ein wenig ärgerlich, dass Gazprom hier nicht bereits in diesem Jahr Nägel mit Köpfen machen und durch die Fertigstellung finale Fakten schaffen kann. Im Vorfeld haben die Marktteilnehmer schließlich mit einer zügigen Finalisierung gerechnet, aus der nun scheinbar nichts wird.

Für den operativen Erfolg dürfte das allerdings kein allzu großer Beinbruch sein. Ob Nord Stream 2 schließlich per Ende Dezember oder aber per Ende Januar oder auch erst Ende Februar fertiggestellt wird, ist für den weiteren Verfahrensgang unerheblich und dürfte auch lediglich begrenzte Auswirkungen auf den operativen Erfolg besitzen. Vielleicht werden die Kosten des Bauvorhabens ein wenig steigen, allerdings dürften das aus einem langfristigen Blickwinkel heraus Peanuts bleiben.

Wichtig war für Gazprom, dass der politische Widerstand abebbt, und das ist inzwischen geschehen. Die zweite EU-Pipeline wird daher in Zukunft weitere 55 Mrd. Kubikmeter Erdgas an die EU leiten und entsprechend ist dieser Absatzmarkt für den russischen Konzern bedeutend größer geworden. Das ist es, was hier zählt und was langfristig wohl eher den operativen Erfolg determinieren wird. Und nicht eine kurzweilige Pause bei der Realisierung dieses Projekts.

Cool bleiben, Fool!

Für Investoren bleibt es daher dabei, dass Coolbleiben derzeit die Devise sein dürfte. Gazproms Projekt Nord Stream 2 wird kommen. Vielleicht etwas später als gedacht. Allerdings ist das nicht das Wichtigste.

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