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Vorsicht, Wirecard! Hängt sogar Nestlé dich hier jetzt etwa ab?

Foto: Getty Images

Die meisten Investoren dürften die Aktie von Nestlé (WKN: A0Q4DC) wohl eher mit Stichworten wie defensiv oder Dividende verbinden. Wer etwas tiefer über das Geschäftsmodell nachdenkt, kommt schnell auf Namen wie Maggi oder auch Thomy, sprich auf ein breites Lebensmittelimperium, das es in der Wirtschaftswelt in dieser Form nur selten gibt.

Die wenigsten, beziehungsweise fast niemand dürfte bei Nestlé jedoch an Zahlungsdienstleistungen denken. Nichtsdestoweniger starten die Schweizer in diesen Tagen Projekte und Produkte in diesem Kontext und können dabei bereits erste Fortschritte vorweisen.

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Werfen wir heute einen näheren Blick auf das, was die Schweizer in diesem Sinne derzeit bewegt. Und darauf, ob sich ein innovativer Zahlungsdienstleister wie Wirecard (WKN: 747206) hierbei wohl Sorgen machen sollte.

Nestlé tüftelt an der Gesichtserkennung

Wie wir bereits seit einigen Tagen wissen, tüftelt Nestlé im Rahmen eines solchen Projekts an einer Bezahlvariante, die auf Gesichtserkennung basieren soll. Über die biometrische Form des Gesichts, eine Menge Daten und die hauseigene App Face to Pay Nestlé mobile sollen Kunden künftig mithilfe ihres Gesichts bezahlen. Auch wenn das komisch klingt und durchaus zweideutig interpretiert werden kann, hat das dennoch einen ernsten Hintergrund.

Die Schweizer wollen es den Kunden damit ermöglichen, schneller in Läden zu bezahlen und das Anstehen weiter zu reduzieren. Eine Variante mit Zukunft, die Nestlé hier ins Leben ruft. Dass ein solcher Ansatz erfolgversprechend sein könnte, dafür stehen wohl auch die Kontakte mit Einzelhändlern ein, über die die Schweizer definitiv verfügen. Allerdings handelt es sich hierbei bloß um die Basics, die bereits seit geraumer Zeit bekannt sind.

Was hingegen neu ist, sind die konkreten Feldversuche, die Nestlé derzeit ins Leben gerufen hat. Demnach wird diese Technologie bereits in einem Concept-Store in Katalonien (Spanien) getestet, innerhalb einer Versuchsreihe von drei Monaten sollen hierbei Daten zur Praxistauglichkeit gesammelt werden. Wie es danach weitergeht und ob eine solche Lösung wirklich Wartezeiten verringern kann, speziell in der stressigen Weihnachtszeit, wird die Zeit zeigen. Genauso, wie es mit ebenjenem Projekt weitergeht. Definitiv interessant.

Angriff auf Wirecard und Co.?

Wir können an dieser Stelle natürlich erneut darauf verweisen, welche Vorteile das System der Schweizern womöglich hat und über welche Wettbewerbsvorteile der Lebensmittelgigant speziell im Einzelhandel verfügt. Allerdings sollten wir zur Beantwortung der Frage, ob sich Zahlungsdienstleister wie Wirecard hier fürchten müssen, wohl lieber auf andere Aspekte blicken.

Speziell der DAX-Zahlungsdienstleister kann hier nämlich ebenfalls mit einigen spannenden Projekten aufwarten, die definitiv mithalten können im Kontext dieser Zukunftstechnologie. In Indien tüftelt der Zahlungsdienstleister beispielsweise gemeinsam mit der YES Bank an eigenen biometrischen Zahlungslösungen und hat hier ebenfalls einen interessanten Markt ins Auge gefasst. Und ein Umfeld, das wohl ebenfalls eine breite Feldstudie ermöglichen dürfte.

Grundsätzlich scheint der Zahlungsdienstleister dem Lebensmittelgiganten daher in wenigen Dingen nachzustehen und verfügt zudem über die größere Zahlungsplattform. Prinzipiell muss sich der DAX-Konzern in diesem Zukunftsmarkt daher nicht vor der Konkurrenz verstecken.

Dennoch ein bemerkenswerter Schritt

Dass Nestlé nun jedoch in diesen Markt eintritt, ist unterm Strich eine bemerkenswerte Wendung. Ungeachtet der Konkurrenz zeigt das, dass der Markt der digitalen, biometrischen und modernen Zahlungen nicht bloß die Abwickler beschäftigt, sondern auch all diejenigen, die mittelbar von solchen Lösungen tangiert werden.

Das dürfte daher für weitere große Innovationen in diesem Bereich sprechen. Sowie ein starkes Wachstum, das wohl mehr als einen Gewinner langfristig hervorbringen kann.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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