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Wirecard-Aktie: Neue Kooperation, neues Produkt, neues Milliardenpotenzial?

Es lief zugegebenermaßen nicht alles rund im Kontext der Wirecard (WKN: 747206)-Aktie dieses Jahr. Die durchwachsene Kursperformance, insbesondere aufgrund der „Financial Times“, das Krisenmanagement und auch die Aktienrückkäufe haben in diesem Jahr enttäuscht. Wobei vor allem die ersten beiden Themen die Big Points sein dürften.

Wo der innovative Zahlungsdienstleister allerdings nicht enttäuscht hat, ist beim Wachstum. Sowohl mit Blick auf die Kennzahlen, als auch was die Kooperationen in diesem Jahr anbelangt, konnte der DAX-Konzern nämlich wesentliche Fortschritte vorweisen, die sich durch das gesamte Geschäftsjahr gezogen haben.

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Auch in dieser Woche wurde eine weitere Partnerschaft bekannt. Schauen wir im Folgenden einmal, welcher Name hinter dieser Kooperation steckt und ob hier möglicherweise ein weiteres Milliardenpotenzial lauert.

Eine neue Art zu bezahlen?

Wie Wirecard zum Donnerstag dieser Woche verkündet hat, werde man zukünftig mit dem Schweizer Uhrenfabrikanten Swatch zusammenarbeiten. Im Rahmen dieser Kooperation haben der Zahlungsdienstleister und der Uhrenhersteller sechs Armbanduhren entwickelt, mit denen man künftig bezahlen kann. Wohl auch ein Teil der aktuellen Wearables-Bewegung, die immer weiter unseren Alltag dominiert.

Mithilfe von SwatchPay!, wie dieser Bezahldienst unterm Strich heißen soll, werden Kunden künftig per digitaler Uhr bezahlen können. Dabei wird eine virtuelle Mastercard auf der Privatkunden-App boon Planet hinterlegt, über die die Zahlungen abgewickelt werden. Die wiederum über eine Überweisung oder eine echte Mastercard aufgeladen werden kann. So weit zu den Basics.

SwatchPay! soll es Kunden ermöglichen, schnell und einfach zu bezahlen. Sofern die Uhr an ein entsprechendes Terminal gehalten wird, wird der kontaktlose Vorgang abgewickelt. Nettes Gimmick hierbei: Sogar bei leerem Akku soll ein solcher Vorgang möglich sein, da der Impuls vom Bezahlterminal ausgeht und nicht von der Uhr, was hier die Flexibilität natürlich größtmöglich erhöht.

Mithilfe dieser Uhren sollen beispielsweise Alltagssituationen überbrückt werden können, in denen man nicht unbedingt ein Portemonnaie bei sich trägt. Wie Wirecard anführt, soll man damit beispielsweise im Schwimmbad bezahlen können. Und, falls die Frage jetzt kommt: Ja, die Uhren sind entsprechend wasserdicht.

Ein weiterer Milliardenmarkt?

Für viele dürfte sich nun die Frage stellen, ob mit SwatchPay! nun ein weiterer Milliardenmarkt lauern könnte. Wenn du mich fragst, handelt es sich hierbei jedoch um ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits ist Swatch durchaus ein spannender und bedeutender Name in der Wirtschaftswelt, der bereits seit vielen Jahren und Jahrzehnten als Uhrenhersteller etabliert ist. Entsprechend dürfte diese Kooperation durchaus eine gewisse Signalwirkung für Wirecard haben, da sich dieser Name nun ebenfalls für den DAX-Zahlungsdienstleister entschieden hat.

Andererseits könnte dieses Produkt jedoch eher begrenzte Reichweite besitzen. Der Markt mit Wearables ist schließlich alles andere als unumkämpft und die Schweizer besitzen hier Konkurrenz in Form von Apple, Samsung und Konsorten, die bei höheren Preisen mehr Funktionen bieten. Es bleibt daher abzuwarten, wie viele Konsumenten sich bei einer Smartwatch für die Schweizer entscheiden werden.

Zum anderen ist ebenso fraglich, wie häufig eine Swatch für die Bezahlung eingesetzt wird. Das Gimmick der Wasserdichte ist natürlich für das Schwimmbad interessant, allerdings wird das Wachstum des DAX-Konzerns mit Sicherheit nicht von vielen Schwimmbadsituationen abhängen, wo Getränke, Speisen und andere Kleinbeträge bezahlt werden. Eine gewisse Alltagsnutzbarkeit dürfte daher für einen Milliardenmarkt notwendig sein, wobei dieses Potenzial eher bei anderen Namen liegt. Eben eher Apple oder Samsung, um die führenden Namen gemessen am Marktanteil zu nennen.

Nettes Gimmick, aber  …

Wenn du mich fragst, dürfte die Bezahloption bei Swatch-Uhren daher ein nettes Gimmick sein. Wer sich für eine Swatch entscheidet, wird nicht unbedingt auf diese begrenzten Smartwatch-Funktionen schielen, sondern eher auf die Uhr selbst. Wirecard könnte mit seiner App-Lösung daher eine begrenzte Anziehungskraft besitzen.

Die neue Kooperation sollte man daher besser nicht überbewerten. Ein Milliardenpotenzial, wie bei anderen Namen in diesem Jahr, sehe ich jedenfalls nicht.

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Vincent besitzt Aktien von Apple und Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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