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Die geheime Batterierevolution des Tesla Cybertruck

Foto: The Motley Fool

Tesla (WKN: A1CX3T)-CEO Elon Musk scheint viele Talente zu haben – einen Haufen Aufmerksamkeit von der Presse zu bekommen, gehört definitiv dazu. Und es scheint sich gelohnt zu haben: Laut CEO Elon Musk lagen die Vorbestellungen für den Pick-up „Cybertruck“, den man vielleicht als futuristischen, gepanzerten Marsrover beschreiben könnte, in der Nacht auf Montag bei 200.000 Fahrzeugen.

Das futuristische, sehr kantige Aussehen sorgt für jede Menge Kontroversen – und wie man es von Tesla kennt, kam auch die Leistung nicht zu kurz: Das Spitzenmodell beschleunigt in nur knapp drei Sekunden von 0 auf 100 km/h – zur Erinnerung, wir reden von einem tonnenschweren Pick-up aus Edelstahl!

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Diese extreme Beschleunigung ist jedoch nicht die einzige Besonderheit des Spitzenmodells – viel interessanter finde ich die Reichweite im Verhältnis zum Preis. Denn hier erhalten wir einige interessante Einblicke in Teslas führende Batterietechnologie.

Geheime Batterieentwicklungen?

Batterien sind ein großer Kostenfaktor bei Elektrofahrzeugen. Sie sind für die langen Ladezeiten verantwortlich und begrenzen die Reichweite. Zusammengefasst: Wer bei Batterietechnologien die Nase vorn hat, der darf sich langfristig wahrscheinlich auch Elektroautomarktführer nennen. Hier stetige Fortschritte zu machen, ist für einen reinen Elektroakteur wie Tesla also absolut überlebenswichtig.

Lassen wir nun aber die Zahlen für sich sprechen und vergleichen das Topmodell des Cybertruck mit dem bisher reichweitenstärksten Tesla, dem Model S:

Model S Long Range Cybertruck Tri-Motor AWD
Preis 79.990 Dollar 69.900 Dollar
Reichweite (EPA-Testzyklus), umgerechnet 600 km über 805 km (EPA geschätzt)
Preis je Kilometer 133,32 Dollar 86,83 Dollar

Quelle: Fahrzeugkonfiguration auf tesla.com

Klar: Das sind ganz andere Fahrzeugklassen und ganz andere Voraussetzungen. Das Model S ist luxuriöser gestaltet als der Cybertruck, was die Herstellungskosten treibt. Dafür dürfte der Cybertruck eine ganze Ecke schwerer sein. Dass er trotzdem für weniger Geld ganze 200 Kilometer weiter kommen soll, ist definitiv interessant.

Die Produktion des Topmodells soll 2022 starten, die günstigeren Modelle (bei denen die Reichweitendifferenzen nicht so drastisch ausfallen) starten schon Ende 2021. Möglicherweise ein Hinweis darauf, dass Tesla ab 2022 mit starken Kosteneinsparungen in der Batterieproduktion rechnet.

Was dafürspricht

Schon seit Monaten stehen Spekulationen im Raum, dass Tesla sich von seinem Joint Venture mit Panasonic lösen und seine eigenen Batteriezellen produzieren möchte. Bisher fungiert Panasonic als Auftragsfertiger für die kleinen, zylindrischen Zellen, während Tesla an Architektur und Chemie forscht und die Module zusammenbaut.

Hinweise auf eine eigene Produktion sind unter anderem die Übernahmen von Maxwell Technologies und von Hibar Systems, die in diesem Jahr durchgeführt wurden. Maxwell besitzt Technologien, die die Energiedichte und die Herstellungskosten von Batterien wesentlich verbessern könnten, während Hibar Anlagen für die Batterieproduktion herstellt.

Auch die Ankündigung eines Investorentags für Batterien und Antriebsstränge, der Anfang 2020 stattfinden soll, heizt die Gerüchteküche ordentlich an. Und dann wäre da noch ein aktueller Kommentar von Elon Musk auf Twitter, demzufolge es 2020 „einige (größtenteils) unerwartete Technologieankündigungen“ von Tesla geben werde. Na da schau einer an!

Foolishes Fazit

Wie gesagt sind Batterien der Dreh- und Angelpunkt für ein erfolgreiches und profitables Elektroauto. Die immense Reichweite des Tesla Cybertruck im Vergleich zum Preis zeigt, dass Tesla auf dieser Front Fortschritte macht.

Das sollte keinen überraschen, da es in der Natur der Sache liegt, dass Technologien immer besser werden, je mehr Geld in sie investiert wird. Für Tesla-Investoren ist es jedoch schön zu sehen, dass sich diese ökonomische Theorie einmal mehr bewahrheitet und dass Tesla dank ihr in der Lage sein wird, einen extrem leistungsstarken Pick-up zu einem attraktiven Preis anzubieten. Genaueres werden wir aber wohl erst bei der Investorenveranstaltung über Batterien und Antriebsstränge erfahren.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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