The Motley Fool

100 Euro im Monat, 1.000 Euro im Jahr oder auch 10.000 Euro auf einmal: So investiert man richtig!

Es gibt viele unterschiedliche Wege, wie man sein Geld investieren kann. Ob über Einmalinvestitionen oder Sparpläne, ob in Aktien, ETFs, Aktienfonds oder Anleihen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, woraus natürlich ebenso viele Entscheidungsmöglichkeiten resultieren.

Auch die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel oder aber die Intervalle, in denen man investieren möchte, können natürlich die Entscheidung beeinflussen. Jemand, der beispielsweise 100 Euro monatlich investieren möchte, wird wohl eine andere Entscheidung treffen als ein zweiter, der 10.000 Euro auf einmal auf das Börsenparkett werfen will.

Richten wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick darauf, wie man als Investor 100 Euro im Monat, 1.000 Euro im Jahr oder aber 10.000 Euro auf einmal anlegen kann. Auch wenn wir nicht alle Möglichkeiten abdecken können, kann das möglicherweise auch für andere eine Orientierungshilfe sein.

Die 100-Euro-pro-Monat-Variante

Eine erste, sehr gebräuchliche Variante könnte sein, dass man als eifriger Sparer jeden Monat 100 Euro beiseitelegt. Vielleicht etwas mehr, vielleicht auch etwas weniger, das tut an dieser Stelle nicht viel zur Sache. Relevant ist allerdings, was man mit einem solchen monatlichen Betrag bereits anstellen kann.

Wer dieses Geld nämlich investiert, besitzt bereits viele Optionen. Vor allem Sparpläne könnten eine solide Option sein. Sowohl Aktien als auch ETFs sind grundsätzlich über solche Lösungen besparbar, wobei man hier möglicherweise lieber bei den Passivfonds bleibt. Auch aus Gründen der Diversifikation, denn viele solcher Sparpläne sind erst ab 50 Euro möglich, in einigen Fällen auch ab 25 Euro, wodurch man jedoch im Endeffekt lediglich vier verschiedene Aktien besparen könnte, was möglicherweise zu wenig diversifiziert wäre.

Als Sparer mit 100 Euro im Monat kann man allerdings wirklich hervorragend die besagten ETFs besparen, wodurch man langfristig sein Vermögen bedeutend steigern kann. Die Passivfonds bringen es schließlich langfristig auf eine durchschnittliche Rendite im höheren einstelligen Prozentbereich, was vor allem dank des Zinseszinseffekts über viele Jahre zu bedeutenden Resultaten führen wird.

Auch ist es natürlich möglich, das Geld stets beiseitezupacken und einmalig größere Direktkäufe einzelner Aktien oder ETF zu tätigen. Allerdings sollte man auch hier das Einzelrisiko beachten, wodurch die Passivfondspläne womöglich wieder attraktiver erscheinen.

Die 1.000-Euro-Variante

Außerdem kann es gut möglich sein, dass man gerade 1.000 Euro für die eigenen Investitionen übrig hat. Möglicherweise gerade jetzt, denn nun beginnt schließlich wieder die Weihnachtsgeldperiode. Zumindest könnten sich alle, die sich über diesen Bonus noch freuen dürfen, daher in der überaus glücklichen Situation sein, jetzt einen solchen Betrag extra zu haben, der nun investiert werden möchte.

Auch mit 1.000 Euro lässt sich bereits einiges anfangen. Das Geld könnte ebenfalls in ETFs investiert werden, wodurch man als Investor eine direkte, diversifizierte Ausgangslage besitzt. Bei einem solchen Betrag ist eine solche Investition auch gebührentechnisch vertretbar, denn ein Großteil dieses Geldes wird im Endeffekt bei den jeweiligen Wertpapieren ankommen.

Eine weitere Option könnten zudem auch ausgewählte direkte Beteiligungen sein, wobei man von einzelnen Aktien aufgrund des hohen individuellen Risikos möglicherweise absehen sollte. Allerdings können Beteiligungsgesellschaften hier eine Option sein, da sie direkten Zugang zu verschiedenen Beteiligungen ermöglichen. Oder auch Real Estate Investment Trusts (kurz REITs, steuerprivilegierte Immobiliengesellschaften), die es einem ermöglichen, teilweise in Hunderte oder Tausende von Immobilien zu investieren und von deren Vermietungsgeschäft zu profitieren.

Auch hier empfiehlt sich natürlich ein kritischer Blick, denn nicht alle Beteiligungsgesellschaften und REITs sind solide kapitalisiert und verfügen über die besten Geschäftsmodelle. Eine etwas konzentriertere und dadurch auch gewiss mit einem größeren Risiko verbundene Option können solche Aktien allerdings gewiss sein.

Die 10.000-Euro-Variante

Wer hingegen bereits seit einiger Zeit gespart oder einen wirklich dicken Jahresendbonus bekommen hat und nun beispielsweise über 10.000 Euro verfügt, besitzt noch mehr Optionen. Sowohl verschiedene ETFs als auch Beteiligungsgesellschaften, als auch REITs sind mit einem solchen Betrag natürlich grundsätzlich möglich. Weniger wird die Auswahl angesichts der größeren finanziellen Flexibilität schließlich nicht.

Allerdings können Sparer mit einem solchen Betrag auch ihr eigenes Portfolio errichten. Oder zumindest einen wichtigen Grundstein legen. Mithilfe der 10.000 Euro kann man so beispielsweise in zehn verschiedene Aktien zu jeweils 1.000 Euro investieren. Kleinere Stückelungen wären auch möglich, wobei man hier natürlich aufpassen sollte, nicht zu viel an Handelsgebühren zu verschwenden.

Mithilfe von 10.000 Euro kann man somit als Investor ein eigenes diversifiziertes Portfolio aus dem Stegreif ins Leben rufen. Allerdings, wie gesagt, auch in ETF investieren, sofern man es einfach halten möchte. Oder aber mehrere REITs oder auch Beteiligungsgesellschaften herauspicken, wenn man die Investitionsarbeit größtenteils auf andere abladen möchte.

Ordne dich ein!

Wie wir daher unterm Strich sehen können, ist das Investieren daher auf verschiedenen Wegen möglich. Egal ob mit 100 Euro monatlich oder auch mit 10.000 Euro auf einen Streich: Es gibt viele Möglichkeiten, wobei die Auswahl hier unterschiedlich sein kann.

Jetzt liegt es an dir, deinen Weg zu finden. Wichtig ist bloß, dass du langfristig investierst. Denn nur die Börse wird dich in den aktuellen Niedrigzinszeiten finanziell nach vorne bringen können.

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