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Oh Schreck! Wirecard-Partner Softbank schockt mit Quartalsverlust: Das müssen Investoren beachten!

Foto: Public Domain

Die aktuelle Berichtssaison nimmt allmählich an Fahrt auf. Einer der Meilensteine war gewiss das Zahlenwerk, das der innovative Zahlungsdienstleister Wirecard (WKN: 747206) in diesen Tagen präsentiert hat. Zahlen wohlgemerkt, die erneut von einem starken Wachstum zeugen, worauf wir jedoch in einem separaten Artikel bereits hingewiesen haben.

Dennoch existieren auch weitere spannende Meldungen aus dem Kontext der Wirecard-Aktie. Mit der Softbank (WKN: 891624) hat nun nämlich ein Anker-Investor des DAX-Konzerns seine Zahlen für das dritte Quartal des aktuellen Börsenjahres präsentiert und die Investoren geschockt.

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Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten und wie es für die japanische Beteiligungsgesellschaft weitergeht. Und natürlich auch, was das möglicherweise für Wirecard bedeutet.

Die Zahlen des Schreckens

Wie die Softbank eingestehen musste, waren die vergangenen drei Monate alles andere als rosig. Beide Fonds des Konzerns, namentlich der Vision Funds und der Delta Funds, fuhren innerhalb dieses Zeitraums hohe Verluste ein. Unterm Strich belief sich dieser auf 700 Mrd. Yen, was umgerechnet einem Wert von 5,8 Mrd. Euro entsprechen würde. Autsch!

Gründe für diese Entwicklung lassen sich natürlich schnell ausfindig machen. Insbesondere Wertminderungen und Abschreibungen auf Beteiligungen haben zu diesem verheerenden und rekordverdächtig schlechten Ergebnis geführt. Nennenswert sind hierbei insbesondere Uber, das dem anfänglichen Hype bislang noch nicht gerecht werden konnte, sowie WeWork, das in letzter Zeit ebenfalls mit Negativschlagzeilen und deutlichen Wertberichtungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Wobei die Softbank hier inzwischen sogar All-In gegangen ist, was möglicherweise auf ein gewisses Turnaround-Potenzial schließen lässt.

Im Nachgang dieser Zahlen äußerte sich CEO und Visionär Masayoshi Son selbstkritisch, indem er sagte, er habe schlechte Entscheidungen getroffen und einige Potenziale überschätzt, was er bereue. Nichtsdestoweniger handele es sich bei diesem Zahlenwerk lediglich um eine kleine Welle, nicht jedoch um einen Sturm, der über die Softbank hinwegfegt.

Ein wenig mehr Kontext …

Tatsächlich war das aktuelle Quartal rekordverdächtig schlecht. Viele Dinge sind hierbei zusammengekommen und insbesondere die Beteiligung an WeWork hat sich als Fehlgriff erwiesen. Ein einmaliger Sondereffekt, der hier gewaltig ins Gewicht fällt, was man an dieser Stelle selbstredend nicht leugnen kann.

Speziell im Falle von Beteiligungsgesellschaften sind kurzfristige Einblicke jedoch alles andere als aussagekräftig. Die Softbank war schließlich des Öfteren bereits ein Garant für einen richtigen, innovativen Riecher. Sollte das aktuelle Pech der Beteiligungen daher enden, dürften hier auch wieder bessere Ergebnisse einkehren, langfristig.

Wirecard, eine weitere, eher kleinere Beteiligung, dürfte hingegen im dritten Quartal sogar etwas zum Erfolg der Softbank beigetragen haben, die aktuelle Causa Wirecard spielt sich schließlich erst im vierten und letzten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres ab, allerdings ist auch diese Wendung für den langfristigen Erfolg der Beteiligungsgesellschaft eher zweitrangig, wenn hier langfristig das Ruder wieder herumgerissen werden kann.

Nachdem das Ausmaß der Zerstörung nun bekannt ist, könnte die Softbank möglicherweise wieder eine spannende Aktie sein, um diversifiziert an vielen Möglichkeiten der Zukunft profitieren zu können. Eine Perspektive, über die man an dieser Stelle möglicherweise einmal nachdenken sollte, anstatt die Kompetenz dieser spannenden Möglichkeit anzuzweifeln.

Eine spannende Aktie, ein starker Partner!

Für den Moment sollten Investoren daher die Füße stillhalten. Die Softbank gilt weiterhin als aussichtsreiche, langfristig wachsende Möglichkeit, um von vielen Beteiligungen zu profitieren. Einmalige Verluste ändern an diesem Umstand mit Sicherheit nichts.

Auch für Wirecard bleiben die Japaner daher ein starker Partner und möglicherweise weiterhin ein Wachstumstreiber durch das Portfolio, das gespickt ist mit vielen Unternehmen, die künftig einen Zahlungsdienstleister suchen. An dieser Front heißt es daher ebenfalls: Ruhe bewahren!

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.

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